Grigori Jewsejewitsch Sinowjew

Grigori Jewsejewitsch Sinowjew. By Unknown (Bain News Service, publisher) [Public domain], via Wikimedia Commons

Grigori Jewsejewitsch Sinowjew. By Unknown (Bain News Service, publisher) [Public domain], via Wikimedia Commons

23.09.1883 - 25.08.1936
Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, russischer Politiker, Kommunist , wurde am 23.09.1883 in Kirovohrad geboren und starb am 25.08.1936 in Moskau. Grigori Jewsejewitsch Sinowjew wurde 52.
Der Geburtstag jährt sich zum 137. mal.
Steckbrief von Grigori Jewsejewitsch Sinowjew
Geburtsdatum23.09.1883
Geboren inKirovohrad
Todesdatum25.08.1936
Alter52
Gestorben inMoskau
SternzeichenJungfrau

Sternzeichen Jungfrau am 23. September

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Grigori Jewsejewitsch Sinowjew

23.10.1917

Die russischen Bolschewisten planen den gewaltsamen Umsturz am Tag des Zusammentritts des Zweiten Allrussischen Kongresses. Der am 21. Oktober aus dem finnischen Exil zurückgekehrte Revolutionär Wladimir I. Lenin setzt sich während einer Geheimsitzung des Zentralkomitees der Bolschewisten in Petrograd (heute Leningrad) gegen die Stimmen von Lew B. Kamenew und Grigori J. Sinowjew durch.

2.9.1920

Im russischen Baku beginnt der sog. Kongress der Völker des Ostens (bis 8.9.). Teilnehmer sind 1800 Delegierte aus verschiedenen asiatischen Ländern. Ergebnis ist die Gründung eines revolutionären Aktionsausschusses, der unter Kontrolle der kommunistischen Internationale (Komintern) arbeiten soll. Der sowjetische Politiker Grigori J. Sinowjew - Vorsitzender des Exekutivkomitees der Komintern - ruft die asiatischen Völker zur sozialen und nationalen Befreiung auf.

21.10.1920

Die Reichsregierung weist zwei Vertreter der Kommunistischen Internationalen (Komintern) aus, darunter den sowjetischen Politiker und Vorsitzenden des Komintern-Exekutivkomitees, Grigori J. Sinowjew. Sie hatten am außerordentliche USPD-Parteitag in Halle an der Saale teilgenommen. Am 24. Oktober veranstalten der linke Flügel der USPD und die KPD zwei große Protestkundgebungen gegen die Ausweisung.

24.2.1921

Der sowjetrussische Parteisekretär Grigori J. Sinowjew verhängt den Ausnahmezustand über Petrograd (Leningrad) als Antwort auf die Demonstrationen und Streiks, die angesichts der wachsenden Versorgungskrise stark zugenommen haben.

9.7.1924

Der fünfte Kongress der Kommunistischen Internationale in Moskau bestätigt Grigori J. Sinowjew in seinem Amt als Vorsitzender der Exekutivkomitees.

24.10.1924

In Großbritannien wird der sog. Sinowjew-Brief bekannt. In dem Schreiben an die britische Kommunistische Partei rät Grigori J. Sinowjew, Vorsitzender des Exekutivkomitees der Komintern und sowjetischer Volkskommissar für Verkehr, zur bewaffneten Revolution. Der Brief, der sich später als Fälschung erweist, trägt zum Sieg der Konservativen bei den Parlamentswahlen am 29. Oktober bei.

25.7.1926

Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) veröffentlicht den Beschluss, Grigori J. Sinowjew aus dem Politbüro des Zentralkomitees abzuberufen.

23.10.1926

Während der Plenarsitzung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (23.- 26.10.) wird der sowjetische Revolutionär Leo Trotzki aus dem Politbüro ausgeschlossen, andere Oppositionelle gegen die Politik Josef Stalins, u.a. Lew Kamenew und Grigori Sinowjew, verlieren ebenfalls wichtige Posten.

9.8.1927

Nach einer Unterwerfungserklärung der parteiinternen Opposition um Grigori J. Sinowjew und Leo D. Trotzki nimmt das Zentralkomitee (ZK) der KPdSU von einem Ausschluss aus dem ZK Abstand und spricht lediglich eine Verwarnung aus.

3.9.1927

13 Angehörige der innerparteilichen Opposition in der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) wiederholen in einer "Plattform" ihre Vorwürfe gegen die Parteiführung wegen Bürokratismus und Machtmissbrauchs. Die Plattform ist u.a. von Leo D. Trotzki, Grigori J. Sinowjew und Lew B. Kamenew unterzeichnet.

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