Schlagzeilen und Ereignisse zu Günter Kießling

5.1.1984

Das Bundesverteidigungsministerium in Bonn bestätigt Pressemeldungen, in denen die vorzeitige Versetzung des stellvertretenden NATO-Oberbefehlshabers Günter Kießling in den Ruhestand gemeldet wird.

20.1.1984

Auf Antrag der SPD-Fraktion beschliest der Verteidigungsausschuss des Bundestages, sich als Untersuchungsausschuss zu konstituieren. Dessen Aufgabe ist die Untersuchung der näheren Umstände, die zur Versetzung des Generals Günter Kießling in den vorzeitigen Ruhestand führten.

1.2.1984

Mit dem Austausch von Briefen zwischen Bundesverteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) und Bundeswehrgeneral Günter Kießling wird die von Kießling geforderte Rehabilitierung vollzogen, da man keine Beweise für dessen angebliche Homosexualität vorlegen konnte.

8.2.1984

In einer Debatte des Deutschen Bundestages in Bonn über die Rehabilitierung von General Günter Kießling wird Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) von der SPD-Fraktion attackiert. Kohl jedoch verteidigt seine Entscheidung, Verteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) im Amt zu lassen.

26.3.1984

Mit einem Großen Zapfenstreich für den rehabilitierten NATO-General Günter Kießling wird der Offizier in den Ruhestand entlassen. Die "Affäre Kießling" kommt damit zu ihrem Ende.

7.6.1984

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Affäre um General Günter Kießling legt in Bonn seinen Abschlussbericht vor. Darin wird vor allem die Tätigkeit des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) kritisiert.