Guido Westerwelle

Guido Westerwelle (2012). By Tim Reckmann (Transferred by diba/Originally uploaded by Tim Reckmann) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Guido Westerwelle (2012). By Tim Reckmann (Transferred by diba/Originally uploaded by Tim Reckmann) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

27.12.1961 - 18.03.2016
Guido Westerwelle, deutscher Politiker, von 1983 bis 1988 Vorsitzender der Jungen Liberalen, 1994 bis 2001 Generalsekretär und 2001 bis 2011 Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP). Ab 2006 bis 2009 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Von 2009 bis 2013 Bundesminister des Auswärtigen im Kabinett Merkel, wurde am 27.12.1961 in Bad Honnef geboren und starb am 18.03.2016 in Lindenthal, Köln. Guido Westerwelle wurde 54.
Der Geburtstag jährt sich zum 57. mal.
Steckbrief von Guido Westerwelle
Geburtsdatum 27.12.1961
Geboren in Bad Honnef
Todesdatum 18.03.2016
Alter 54
Gestorben in Lindenthal
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 27. Dezember

Was geschah am 27.12.1961

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Guido Westerwelle

10.2.2000

Wiesbaden: Die hessische FDP will ungeachtet massiven Drucks durch die Bundespartei am Regierungsbündnis mit der CDU festhalten. Die Landesvorsitzende Ruth Wagner erklärte, es gebe keinen Anlass, die Koalition zu beenden. Zuvor hatten der FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Gerhardt und Generalsekretär Guido Westerwelle vergeblich versucht, die Landtagsfraktion in Wiesbaden von ihrer Koalitionstreue abzubringen.

5.5.2001

Düsseldorf: Die FDP zieht ohne eigenen Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf 2002 und folgt damit der Linie des neuen Parteichefs Guido Westerwelle. Dagegen unterstützen die Delegierten die vom nordrhein-westfälischen FDP-Chef Jürgen Möllemann entworfene "Strategie 18%". Danach wird die FDP ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf gehen und als Wahlziel 18% vorgeben.

6.1.2002

Stuttgart : Ohne konkrete Koalitionsaussage wollen die Liberalen in die Bundestagswahl am 22. September 2002 gehen. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle erklärt auf dem traditionellen Drei-Königs-Treffen seiner Partei, die FDP könne sowohl mit der SPD als auch mit den Unionsparteien zusammengehen.

12.5.2002

Mannheim : Die Freien Demokraten ziehen erstmals in ihrer Geschichte mit einem Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf. FDP-Parteichef Guido Westerwelle wird zum Abschluss des Parteitags von den rund 660 Delegierten bei nur zwei Gegenstimmen als Kandidat nominiert. Westerwelle , der eine Kandidatur 2001 noch entschieden abgelehnt hatte, begründete seine Bereitschaft zur Kandidatur mit den Wahlerfolgen der FDP bei den vorangegangenen drei Landtagswahlen. In ihrem Programm für die Bundestagswahl strebt die FDP u.a. eine Lockerung des Kündigungsschutzes und eine Vereinfachung des Steuersystems an. Ferner soll die Lebensarbeitszeit verlängert und die Vermittlung von Arbeitssuchenden weitgehend privatisiert werden.

22.5.2002

Düsseldorf: Der umstrittene nordrhein-westfälische Abgeordnete Jamal Karsli verzichtet nach einem parteiinternen Streit auf seine Mitgliedschaft in der FDP, bleibt jedoch weiterhin in der Landtagsfraktion der Liberalen. Der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle wertet Karslis Verzicht als Beweis für seine Führungsstärke. Der FDP-Landesvorsitzende von NRW, Jürgen Möllemann, erklärt, Karsli sei das Ziel einer öffentlichen Hetzjagd geworden und erneuert seine Kritik an Israels Ministerpräsidenten Ariel Scharon und dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman.

27.5.2002

Tel Aviv: Führende israelische Politiker warnen anlässlich des Besuches von FDP-Chef Guido Westerwelle vor wachsendem Antisemitismus in Deutschland und in Europa. Der linksliberale Oppositionsführer Jossi Sarid sagt ein Treffen mit Westerwelle ab, weil dieser die antisemitischen Äußerungen in der FDP nicht gestoppt habe.

3.6.2002

Düsseldorf: Gegen den Willen von Parteichef Guido Westerwelle beschließt der Vorstand der NRW-Liberalen, den umstrittenen Deutsch-Syrer Jamal Karsli weiter in der Düsseldorfer Landtagsfraktion mitarbeiten zu lassen. Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Jürgen Möllemann, der sich energisch für einen Verbleib Karslis in der Fraktion eingesetzt hatte, lehnt es abermals ab, sich beim Zentralrat der Juden für seine Äußerungen zu entschuldigen.

5.6.2002

Berlin: Zwischen dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle und seinem Stellvertreter Jürgen Möllemann bricht ein offener Machtkampf aus. Westerwelle fordert den nordrhein-westfälischen Parteichef auf, den umstrittenen Abgeordneten Jamal Karsli bis spätestens 10. Juni aus der Landtagsfraktion auszuschließen. Ansonsten könne er mit Möllemann nicht mehr vertrauensvoll zusammenarbeiten. Zur Begründung erklärt Westerwelle, Karsli habe per E-Mail den Brief eines israelischen Journalisten verbreitet, in dem die Politik Israels gegenüber den Palästinensern mit der NS-Judenpolitik verglichen werde. Dies sei ungeheuerlich. Vor der FDP-Zentrale in Berlin demonstrieren rund 1000 Menschen, darunter zahlreiche Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, gegen den Kurs der Partei.

30.8.2002

Karlsruhe: Auch das zweite TV-Duell der Kanzlerkandidaten am 8. September in ARD und ZDF wird ohne Guido Westerwelle stattfinden: Der FDP-Parteichef scheitert mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht.

6.1.2003

Stuttgart: Beim traditionellen Dreikönigstreffen der FDP fordert der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle die Partei auf, sich am eigenen programmatischen Kompass zu orientieren.

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