Gustav Stresemann

Gustav Stresemann (1925). Bundesarchiv, Bild 146-1989-040-27 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Gustav Stresemann (1925). Bundesarchiv, Bild 146-1989-040-27 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

10.05.1878 - 03.10.1929
Gustav Stresemann, deutscher Politiker (DVP, NLP), MdR, Außenminister der Weimarer Republik und Friedensnobelpreisträger , wurde am 10.05.1878 in Berlin geboren und starb am 03.10.1929 in Berlin. Gustav Stresemann wurde 51.
Der Geburtstag jährt sich zum 141. mal.
Steckbrief von Gustav Stresemann
Geburtsdatum 10.05.1878
Geboren in Berlin
Todesdatum 03.10.1929
Alter 51
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Stier

Sternzeichen Stier am 10. Mai

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Gustav Stresemann

17.7.1907

Der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Gustav Stresemann fordert die Errichtung einer starken deutschen Flotte aus Gründen der "unbedingten Friedensliebe und der Kulturförderung".

6.6.1916

Auf einer von rund 3000 Menschen besuchten Veranstaltung in München fordert der nationalliberale Abgeordnete Gustav Stresemann eine Lockerung der Zensurbestimmungen und bekennt sich zu einem größeren und freien Deutschland für die Zeit nach dem Krieg.

3.9.1916

In Eisenach tagt eine Delegiertenversammlung der thüringischen Nationalliberalen. Als Hauptredner betont der Reichstagsabgeordnete Gustav Stresemann, der Weg zum Sieg führe über die Niederwerfung Großbritanniens. Dafür müssten alle zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt werden. Damit die im Reichstag vertretenen Parteien besser über die außenpolitischen Belange unterrichtet werden, schlägt Stresemann die Schaffung eines außenpolitischen Beirates vor.

24.10.1916

In Berlin hält der Bund der Industriellen (BdI) seine 18. Generalversammlung ab. Neben zahlreichen Firmen gehören dem BdI auch 204 Berufsverbände und Handelskammern an. Das Hauptreferat zum Thema "Krieg und Industrie" hält der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Gustav Stresemann, der auch dem Vorstand des BdI angehört.

20.9.1917

Die nationalliberale Fraktion des Deutschen Reichstags wählt den Abgeordneten Gustav Stresemann zum Vorsitzenden.

25.11.1917

Auf dem Parteitag der Nationalliberalen Partei in Köln erklärt der Fraktionsführer Gustav Stresemann, nicht die Erfolge der deutschen Truppen, sondern der deutsche Geist würde den Sieg des Deutschen Reiches ausmachen - der preußische Geist verbürge den Sieg.

23.11.1918

Unter maßgeblicher Beteiligung des Reichstagsabgeordneten und Industriellen Gustav Stresemann wird die konservative Deutsche Volkspartei (DVP) gegründet.

15.12.1918

In Berlin wird die Nationalliberale Partei aufgelöst. Sie geht in der neugegründeten Deutschen Volkspartei auf, deren treibende Kraft Gustav Stresemann ist.

8.10.1919

Der oppositionelle DVP-Abgeordnete Gustav Stresemann betont in einer Rede vor der Deutschen Nationalversammlung in Berlin, Großbritannien stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, das Deutsche Reich müsse wirtschaftlich zerstört werden. Frankreich dagegen habe das größte Interesse an einem regen wirtschaftlichen Leben in Deutschland. Stresemann fordert die Regierung unter Gustav Bauer (MSPD) auf, nicht zu sehr zu betonen, dass sie die Bedingungen des Versailler Friedensvertrags restlos erfüllen müsse, da sich alle Parteien darüber einig seien, dass er unerfüllbar sei.

4.12.1920

In Nürnberg endet der Jahresparteitag der rechtsliberalen, von Gustav Stresemann geführten Deutschen Volkspartei.

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