Hanns Kerrl

11.12.1887 - 15.12.1941
Hanns Kerrl, deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Reichsminister, Reichskirchenminister, wurde am 11.12.1887 in Fallersleben geboren und starb am 15.12.1941 in Berlin. Hanns Kerrl wurde 54.
Der Geburtstag jährt sich zum 131. mal.
Steckbrief von Hanns Kerrl
Geburtsdatum 11.12.1887
Geboren in Fallersleben
Todesdatum 15.12.1941
Alter 54
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Schütze

Sternzeichen Schütze am 11. Dezember

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Hanns Kerrl

25.5.1932

Im Anschluss an die Wahl des nationalsozialistischen Abgeordneten Hanns Kerrl zum Präsidenten des preußischen Landtags kommt es zu einer Schlägerei zwischen Abgeordneten der NSDAP und der KPD, bei denen mehrere Personen zum Teil schwer verletzt werden.

14.7.1932

In einem Schreiben an Reichskanzler Franz von Papen fordert der preußische Landtagspräsident Hanns Kerrl (NSDAP), den Belagerungszustand über Preußen zu verhängen, da die Landesregierung unter Otto Braun (SPD) "den kommunistischen Terror" nicht ausreichend bekämpfe.

4.4.1933

Nachdem bereits am 1. April ein Betätigungsverbot für jüdische Notare ergangen ist, erlässt der Reichskommissar für das preußische Justizwesen, Hanns Kerrl (NSDAP), ein Vertretungsverbot für jüdische Rechtsanwälte in Preußen.

5.4.1933

Der Reichskommissar für das preußische Justizwesen, Hanns Kerrl (NSDAP), gibt die Gründung eines Sonderdezernats zur Korruptionsbekämpfung bekannt.

21.4.1933

Reichskanzler Adolf Hitler ernennt eine preußische Staatsregierung. Ministerpräsident Hermann Göring wird zugleich Justizminister, die bisherigen Reichskommissare Johannes Popitz (Finanzen, parteilos), Hanns Kerrl (Justiz, NSDAP) und Bernhard Rust (Bildung, NSDAP) werden Staatsminister.

11.9.1933

Der preußische Justizminister Hanns Kerrl löst die Korruptionsdezernate bei den einzelnen Staatsanwaltschaften auf und ruft die Justiz zur energischen Verfolgung jeder "Sabotagehandlung" gegen die Arbeitsbeschaffung auf.

28.9.1933

Der preußische Justizminister Hanns Kerrl legt eine Denkschrift über das "Nationalsozialistische Strafrecht" vor, in der u.a. gesetzliche Maßnahmen zur Reinhaltung der arischen Rasse vorgesehen sind. Ferner soll die 1848 abgeschaffte körperliche Züchtigung als Strafe wieder eingeführt und der Rechtsgrundsatz, wonach nur das als bestrafenswert gilt, was gesetzlich als strafbar bezeichnet ist, aufgehoben werden. Künftig soll auch eine die "gesunde Volksanschauung" verletzende Handlung geahndet werden.

16.6.1934

Der deutsche Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt auf Vorschlag von Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP) den preußischen Justizminister Hanns Kerrl (NSDAP) zum Reichsminister ohne Geschäftsbereich. Kerrl bleibt preußischer Staatsminister. Der Reichsminister der Justiz, Franz Gürtner, wird mit der Wahrnehmung der Geschäfte des preußischen Finanzministeriums betraut.

16.7.1935

Hitler ernennt den Vizepräsidenten des Reichstages Hanns Kerrl, zum Reichsminister für Kirchenfragen.

24.9.1935

Die Reichsregierung in Berlin erlässt das "Gesetz zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche". Der neuernannte Kirchenminister Hanns Kerrl wird ermächtigt, "zur Wiederherstellung geordneter Zustände in der Deutschen Evangelischen Kirche" rechtsverbindliche Verordnungen zu erlassen.

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