Schlagzeilen und Ereignisse zu Hans Fallada

6.12.1923

Beim Rowohlt-Verlag (Berlin) erscheint der Roman "Anton und Gerda" von Hans Fallada.

18.9.1925

Der Schriftsteller Hans Fallada (eigtl. Rudolf Ditzen) stellt sich in Berlin freiwillig der Polizei wegen begangener Unterschlagung.

26.3.1926

Der deutsche Schriftsteller Hans Fallada (eigtl. Rudolf Dietzen) wird wegen Unterschlagung in Kiel zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Erfahrungen während der Haftzeit gehen in seinen Roman "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" (1934) ein.

10.6.1932

Der Roman "Kleiner Mann - was nun?" von Hans Fallada erscheint im Rowohlt-Verlag.

11.3.1968

Die letzte Folge des vierteiligen Fernsehfilms "Wolf unter Wölfen" wird im ZDF ausgestrahlt. Der Film nach einem sozialkritischen Roman von Hans Fallada (1893- 1947) ist die erste DDR-Produktion, die vom bundesdeutschen Fernsehen gesendet wird.

22.9.1972

Als erste Inszenierung seiner Intendanz am Bochumer Schauspielhaus bringt Peter Zadek "Kleiner Mann was nun", eine Revue von Tankred Dorst und Zadek nach Hans Falladas Roman, zur Uraufführung.

9.1.1981

Das mit einem Kostenaufwand von 1,8 Mio. DM renovierte Berliner Schiller-Theater wird mit der Dramatisierung von Hans Falladas Roman "Jeder stirbt für sich allein"" unter der Regie von Peter Zadek wiedereröffnet.

29.5.1987

An der Volksbühne in Berlin (Ost) werden unter dem Titel "Spektakel. Berliner Geschichten en Suite" neun Stücke unterschiedlicher Genres auf sieben Bühnen des Hauses an einem Abend aufgeführt. Dazu gehören u.a. Heiner Müllers "Preußische Spiele" als DDR-Erstaufführung und die dramatische Fassung von Hans Falladas Roman "Kleiner Mann - was nun?" als Revue von Tankred Dorst und Peter Zadek.