Hans Frank

Hans Frank (1939). Bundesarchiv, Bild 146-1989-011-13 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Hans Frank (1939). Bundesarchiv, Bild 146-1989-011-13 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

23.05.1900 - 16.10.1946
Hans Frank, deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Kriegsverbrecher. Er schloss sich der DAP, Vorläuferin der NSDAP, bereits 1919 an, fungierte als Adolf Hitlers Rechtsanwalt und war höchster Jurist im Dritten Reich , wurde am 23.05.1900 in Karlsruhe geboren und starb am 16.10.1946 in Nürnberg. Hans Frank wurde 46.
Der Geburtstag jährt sich zum 119. mal.
Steckbrief von Hans Frank
Geburtsdatum 23.05.1900
Geboren in Karlsruhe
Todesdatum 16.10.1946
Alter 46
Gestorben in Nürnberg
Sternzeichen Zwilling

Sternzeichen Zwilling am 23. Mai

Was geschah am 23.5.1900

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Hans Frank

23.7.1931

Die römische Zeitung "Popolo d'Italia" veröffentlicht eine Erklärung von NSDAP-Führer Adolf Hitler, wonach seine Partei die Südtirolgrenze als unabänderlich ansehe. Er dementiert damit entgegengesetzte Äußerungen des NSDAP-Reichstagsabgeordneten Hans Frank kurz zuvor in Innsbruck.

25.4.1933

Durch das "Reichsgesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen" wird der Anteil nichtarischer Schüler und Studenten begrenzt. Hans Frank (NSDAP), Justizminister von Bayern, wird Reichskommissar für die Gleichschaltung des Justizwesens.

15.5.1933

Auf Wunsch der Wiener Regierung muss Reichsjustizkommissar Hans Frank (NSDAP) Österreich nach zwei Tagen vorzeitig verlassen.

15.4.1934

Der Leiter des Reichsrechtsamts der NSDAP, Hans Frank, gründet in Hamburg das Amt zur Rechtsbetreuung des deutschen Volkes. In den kommenden Wochen gründet das Amt 2000 Rechtsbetreuungsstellen.

4.10.1934

In Berlin beginnt die dreitägige Arbeitstagung des Außenpolitischen Amts der NSDAP, an der auch der nationalsozialistische Bund Deutscher Juristen und Hochschullehrer der Volkswirtschaft teilnehmen. Reichsjustizkommissar Hans Frank (NSDAP) sagt in einer Grundsatzrede: "Die synthetische Zusammenfassung des Nationalsozialismus und des Sozialismus muss daher auch in den Bereichen der Wissenschaft die Idee der Volkseinheit und der Volksgeschlossenheit gegen die Atomisierung stellen, wie sie der Liberalismus auf allen Gebieten hervorgebracht hat."

19.12.1934

Der deutsche Führer und Reichskanzler, Adolf Hitler (NSDAP), enthebt Hans Frank (NSDAP) von seinem Amt als Reichskommissar für die Gleichschaltung der Justiz und ernennt ihn zum Reichsminister ohne Geschäftsbereich.

8.2.1935

Im Zentralverlag der NSDAP erscheint das "Nationalsozialistische Handbuch für Recht und Gesetzgebung" von Reichsminister Hans Frank. Das Buch ist das erste parteiamtliche Werk über die Neuordnung des Rechtslebens im Deutschen Reich.

14.1.1936

Der deutsche Reichsjuristenführer, Hans Frank, gibt Leitsätze für die deutsche Rechtsprechung bekannt.

16.5.1936

Auf dem Deutschen Juristentag in Leipzig führt Reichsjuristenführer Hans Frank aus, dass es im Dritten Reich keine Gewaltenteilung im alten Sinn mehr gebe. Die einzige Macht im Staate sei die des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler; sie sei ungeteilt und beruhe auf der Ermächtigung durch das deutsche Volk.

1.6.1936

In der Berliner Kroll-Oper wird der Internationale Kongress für gewerblichen Rechtsschutz eröffnet. Der Reichsleiter des Rechtsamtes der NSDAP, Hans Frank, weist in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass nationalsozialistisches Recht "aus der Wesenstiefe des deutschen Volkes kommt".

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