Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Harry S. Truman (114)

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6.1.1947

US-Präsident Harry S. Truman fordert vor dem US-amerikanischen Kongress in Washington eine erneute militärische Aufrüstung. Zuvor hatten die USA große Teile ihrer Streitkräfte demobilisiert.

21.2.1947

In einer Botschaft an den Kongress ersucht US-Präsident Harry S. Truman um Bewilligung eines Betrages bis zu 350 Millionen Dollar für die Fortsetzung der Hilfsaktionen der UN-Flüchtlingsorganisation UNRRA zugunsten der befreiten Länder Europas.

3.3.1947

In einer Kongressbotschaft stellt der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht zur Diskussion.

12.3.1947

US-Präsident Harry S. Truman kündigt in einer Kongressbotschaft an, dass die Vereinigten Staaten künftig freien Staaten Unterstützung gegen die Gefahren eines totalitären Umsturzes gewähren.

14.3.1947

Der ehemalige US-amerikanische Handelsminister Henry Wallace wirft Präsident Harry S. Truman vor, durch seine Hilfszusage an Griechenland und die Türkei das "militärische Lend-Lease-Programm" wiederbeleben zu wollen.

25.3.1947

US-Präsident Harry S. Truman ordnet an, dass alle Personen, die subversiver Tätigkeit verdächtigt sind - einschließlich aller Faschisten und Kommunisten -, aus den Verwaltungsbehörden entfernt werden sollen.

22.4.1947

Mit 67:23 Stimmen billigt der Senat der USA das von Präsident Harry S. Truman am 12. März angekündigte Hilfsprogramm für Griechenland und die Türkei.

12.5.1947

Der stellvertretende US-Außenminister Dean Acheson erklärt seinen Rücktritt. Präsident Harry S. Truman ernennt den New Yorker Bankier Robert A. Lovett zum Nachfolger.

21.5.1947

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Gesetz über die Hilfe der Vereinigten Staaten an Griechenland und die Türkei. Es sieht die Zahlung von 450 Millionen US-Dollar sowie eine weitere Anleihe von 350 Millionen US-Dollar vor.

18.7.1947

Der Kriegsminister der USA, Robert Patterson, reicht seinen Rücktritt bei Präsident Harry S. Truman ein. Zu seinem Nachfolger wird Kenneth C. Royall ernannt, der bisherige Staatssekretär Pattersons.

25.11.1947

US-Präsident Harry S. Truman verlangt vom US-amerikanischen Kongress in Washington die Bewilligung von 490 Millionen US-Dollar zur Deckung der Besatzungskosten in Deutschland.

13.1.1948

US-Präsident Harry S. Truman verlangt in einer Kongressbotschaft in Washington die Erhöhung der US-Steuern, damit die Finanzierung des Marschallplans sichergestellt werden kann.

26.1.1948

US-Präsident Harry S. Truman ernennt General Omar F. Bradley zum Nachfolger von General Dwight D. Eisenhower als Generalstabschef der US-Streitkräfte.

3.2.1948

US-Präsident Harry S. Truman schlägt dem Kongress in Washington eine Menschenrechts-Charta vor, die vor allem der farbigen Bevölkerung der Vereinigten Staaten zugutekommen soll.

1.3.1948

US-Präsident Harry S. Truman bekundet auf einer Pressekonferenz in Washington seinen Wunsch, mit dem sowjetischen Partei- und Regierungschef Josef W. Stalin zusammenzutreffen.

17.3.1948

US-Präsident Harry S. Truman fordert vor dem Kongress in Washington die schnelle Verabschiedung des eingebrachten Gesetzes über das Europäische Wiederaufbauprogramm (ERP), den Marshallplan.

31.3.1948

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet in Washington ein zweites Gesetz über eine Überbrückungshilfe an Österreich, Frankreich und Italien.

3.4.1948

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet in Washington das Marshallplangesetz. Danach sollen rund fünf Milliarden US-Dollar als Wiederaufbauhilfe verschiedenen europäischen Staaten zur Verfügung gestellt werden.

1.6.1948

Der Sonderbeauftragte von US-Präsident Harry S. Truman für die Durchführung des Marshallplanes, Averell Harriman, nimmt in Paris am Sitz der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) seine Tätigkeit auf.

12.7.1948

Auf dem Konvent der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten von Amerika in Philadelphia wird US-Präsident Harry S. Truman für eine Wiederwahl nominiert.

6.9.1948

US-Präsident Harry S. Truman eröffnet mit einer Rede vor Gewerkschaftern in Detroit im US-Bundesstaat Michigan den Wahlkampf der Demokratischen Partei der USA.

12.10.1948

Der US-amerikanische Präsident, Harry S. Truman, beziffert den Wert der Waffenlieferungen an die nationalchinesische Regierung für die erste Hälfte des Jahres 1948 auf über 88 Millionen US-Dollar.

16.10.1948

Der US-amerikanische Präsident, Harry S. Truman, gibt Anweisungen, sofort mit der Aufstellung von Reserveeinheiten der Armee zu beginnen.

2.11.1948

Präsident Harry S. Truman gewinnt die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten, bis zuletzt hatten die Prognosen auf einen Sieg seines Herausforderers, des republikanischen Senator aus New York, Thomas E. Dewey, gelautet.

18.11.1948

In der nationalchinesischen Hauptstadt Nanking wird bekanntgegeben, dass US-Präsident Harry S. Truman in einem Briefwechsel mit dem nationalchinesischen Präsidenten Chiang Kai-shek zusätzliche Hilfsgelder der Vereinigten Staaten abgelehnt habe.

23.11.1948

US-Präsident Harry S. Truman beauftragt den ihm unterstellten Wirtschaftlichen Beratungsausschuss mit der Ausarbeitung eines Programms zur Bekämpfung der Inflation in den Vereinigten Staaten.

10.12.1948

In den Vereinigten Staaten wird das offizielle Endergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 2. November bekanntgegeben, danach entfielen auf den Wahlsieger Präsident Harry S. Truman von der Demokratischen Partei 49,5% der abgegebenen Stimmen.

13.12.1948

Der US-amerikanische Präsident, Harry S. Truman, wird von der Mehrheit des Wahlmännerkollegiums, dessen Zusammensetzung in den Präsidentschaftswahlen vom 2. November ermittelt wurde wiedergewählt.

5.1.1949

In seiner Kongressbotschaft über die Lage der Nation beschäftigt sich US-Präsident Harry S. Truman in erster Linie mit der Wirtschaftslage seines Landes und warnt vor einer möglichen Inflation.

9.1.1949

Werksleitung und Betriebsrat des Bochumer Vereins bitten US-Präsident Harry S. Truman in einem Telegramm, sich für eine Einstellung der Demontage im Ruhrgebiet einzusetzen.

20.1.1949

In einer Rede zum Antritt seiner zweiten Amtsperiode bezeichnet US-Präsident Harry S. Truman die Entwicklungshilfe als bedeutendes Instrument der Außenpolitik seines Landes.

27.1.1949

In einem Interview mit der US-amerikanischen Presseagentur International News Service bekundet der sowjetische Partei und Staatschef Josef W. Stalin seine Bereitschaft, mit US-Präsident Harry S. Truman zusammenzutreffen, um über einen Friedenspakt zwischen den USA und der UdSSR zu sprechen.

31.1.1949

US-Präsident Harry S. Truman gibt bekannt, dass die Vereinigten Staaten Israel und Transjordanien anerkennen.

2.2.1949

Der sowjetische Staats- und Parteichef Josef W. Stalin lehnt eine Einladung von US-Präsident Harry S. Truman aus gesundheitlichen Gründen ab. Stalin lädt Truman jedoch in die UdSSR ein.

3.3.1949

US-Präsident Harry S. Truman gibt den Rücktritt von Verteidigungsminister James V. Forrestal zum 31. März bekannt. Nachfolger wird der frühere stellvertretende Kriegsminister Louis A. Johnson.

6.3.1949

Der indische Ministerpräsident Jawaharlal Nehru lehnt eine Einladung von US-Präsident Harry S. Truman zu einem Besuch in den USA mit der Begründung ab dringende Staatsgeschäfte ließen ihm in naher Zukunft dazu keine Zeit.

29.3.1949

US-Präsident Harry S. Truman stimmt einem Gesetz zu, das die Regierung ermächtigt, die Hälfte der für den Sonderfonds der UNO vorgesehenen 32 Millionen US-Dollar (rund 107 Millionen DM) zur Hilfeleistung für Flüchtlinge in Palästina zu verwenden.

7.4.1949

US-Präsident Harry S. Truman erklärt, er habe 1945 den Befehl zum Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki nur gegeben, weil er befürchtet habe, der Krieg werde sonst weitere 200 000 US-Amerikaner und 400 000 Japaner das Leben kosten.

19.4.1949

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Verlängerungsgesetz für die Europahilfe (ERP; Marshall-Plan) in Höhe von 5,58 Milliarden US-Dollar (rund 18,6 Milliarden DM) für die Zeit von April 1949 bis Juni 1950.

11.7.1949

In seinem Halbjahresbericht über die Lage der US-Wirtschaft bezeichnet Präsident Harry S. Truman die gegenwärtige Stagnation als Übergangsperiode, die durch geeignete Maßnahmen bald überwunden werden könne.

10.8.1949

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet ein Gesetz über die nationale Sicherheit, das die Ministerien der drei Waffengattungen direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt.

23.9.1949

US-Präsident Harry S. Truman gibt bekannt, es lägen Beweise vor, dass in der Sowjetunion im August eine Atomexplosion stattgefunden habe.

6.10.1949

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Auslandshilfegesetz für 1949/50.

24.10.1949

Anlässlich der Grundsteinlegung für das ständige Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York erklärt US-Präsident Harry S. Truman, sein Land werde den Mehrheitsvorschlag für eine internationale Kontrolle der Atomenergie vor der UNO unterstützen.

26.10.1949

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet ein Gesetz, das den Mindeststundenlohn in den Vereinigten Staaten von 40 auf 75 US-Cents heraufsetzt.

4.11.1949

Auf einer Rede zum 100-Jährigen Bestehen des Bundesstaates Minnesota legt US-Präsident Harry S. Truman ein innenpolitisches Zehn-Punkte-Programm vor.

11.11.1949

US-Präsident Harry S. Truman akzeptiert den Rücktritt von Innenminister Julius Krug und bestimmt Oscar Chapman zu dessen Nachfolger.

16.11.1949

Schah Mohammed Resa Pahlawi trifft zu einem dreiwöchigen Besuch der USA in Washington ein, wo er von US-Präsident Harry S. Truman begrüßt wird.

4.1.1950

In der traditionellen Botschaft an den Kongress zur Lage der Vereinigten Staaten geht US-Präsident Harry S. Truman insbesondere auf sein Sozial- und sein Entwicklungshilfeprogramm ein.

5.1.1950

In einer offiziellen Stellungnahme zur Fernostpolitik seiner Regierung teilt US-Präsident Harry S. Truman mit, die Vereinigten Staaten wollten sich nicht in den innerchinesischen Konflikt verwickeln lassen. Sie würden daher den Nationalchinesen auf Taiwan keine militärische Hilfe leisten.

31.1.1950

US-Präsident Harry S. Truman fordert die US-amerikanische Atomenergiekommission zur Entwicklung der Wasserstoffbombe auf.

12.2.1950

Der deutsch-US-amerikanische Physiker Albert Einstein warnt in einem Fernseh-Interview eindringlich vor der Entwicklung einer Wasserstoffbombe, wie sie US-Präsident Harry S. Truman angeordnet hat.

14.2.1950

Nach der Billigung durch beide Kammern des Parlaments unterzeichnet US-Präsident Harry S. Truman die Gesetze über nichtmilitärische Hilfe an Taiwan (in Höhe von 10,5 Mio. US-Dollar) und Südkorea (60 Mio. US-Dollar).

17.2.1950

Im Weißen Haus in Washington nimmt US-Präsident Harry S. Truman seinen neuen Dienstwagen, einen Ford Lincoln, in Empfang. Das Fahrzeug, das als das teuerste Auto der Welt gilt, verfügt über eine Sprechanlage zwischen Vorder- und Rücksitzen, vergoldete Türgriffe und -schwellen, einen Schirmständer sowie besondere Trittbretter für begleitende Geheimpolizisten.

22.2.1950

In einer Rede in Alexandria/Virginia richtet sich US-Präsident Harry S. Truman mit scharfen Worten gegen die Sowjetunion und warnt vor dem "tödlichen Angriff" des Kommunismus.

2.3.1950

Auf einer Pressekonferenz in Washington erklärt US-Präsident Harry S. Truman, er werde niemals nach Moskau reisen, solange er Präsident der Vereinigten Staaten sei. Zugleich lässt er durchblicken, dass er gerne den sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin in Washington empfangen würde.

6.4.1950

US-Präsident Harry S. Truman (Demokraten) ernennt den Republikaner John Foster Dulles zum Berater von Außenminister Dean Acheson.

20.4.1950

US-Präsident Harry S. Truman setzt sich in einer Rede vor der Vereinigung US-amerikanischer Zeitungsverleger für eine "Wahrheitskampagne gegen russische Lügen" ein.

19.5.1950

Ein Programm von US-Präsident Harry S. Truman zur Vermeidung jeder rassischen Diskriminierung erreicht im Senat nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit.

5.6.1950

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet ein Gesetz über die Gewährung von Auslandshilfe. Von den rund 3,1 Mrd. US-Dollar (13 Mrd. DM) sind 2,85 Mrd. (12 Mrd. DM) im Rahmen der Marshallplanhilfe zur Unterstützung Westeuropas gedacht.

10.6.1950

In einer außenpolitischen Rede beschuldigt US-Präsident Harry S. Truman die Sowjetunion des Imperialismus.

16.6.1950

Die Vereinigten Staaten wollen noch einmal 210 000 Displaced Persons, während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen und ihren Verbündeten verschleppte Menschen, aufnehmen, von denen viele jetzt noch in Lagern in verschiedenen europäischen Ländern leben. Das sind doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Dies bestimmt ein Gesetz, das US-Präsident Harry S. Truman in Washington unterzeichnet.

27.6.1950

US-Präsident Harry S. Truman gibt der in Südostasien stationierten 7. US-Flotte den Befehl, jeden Angriff auf Taiwan abzuwehren.

19.7.1950

US-Präsident Harry S. Truman erläutert vor dem Kongress in Washington die Gründe für das Eingreifen der USA in Korea.

3.8.1950

US-Präsident Harry S. Truman missbilligt den Beschluss des Senats vom 1. August dem diktatorisch regierten Spanien einen Kredit von 100 Mio. US-Dollar (420 Mio. DM) zu gewähren.

14.8.1950

Vier republikanische Senatoren machen in einer Erklärung die US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt und Harry S. Truman, beide Angehörige der Demokratischen Partei, für die schlimme Lage der Welt verantwortlich. Die heutigen Schwierigkeiten rührten daher, dass die Führung der USA 1945 die wahren Ziele und Methoden der sowjetischen Regierung nicht erkannt habe. Der Angriff der Republikaner wird als Abkehr von einer Vereinbarung gewertet, wonach die Außenpolitik der USA von den beiden großen Parteien getragen werden sollte.

25.8.1950

Die beiden großen Eisenbahnergewerkschaften der USA brechen den zwei Tage zuvor begonnenen Streik ihrer 300 000 Mitglieder ab, nachdem Präsident Harry S. Truman die Eisenbahnen der Regierungskontrolle unterstellt hat.

26.8.1950

US-Präsident Harry S. Truman weist den Oberbefehlshaber der UNO-Truppen in Korea, den US-amerikanischen General Douglas MacArthur, an, seine Äußerungen über die strategische Bedeutung Taiwans im Militärkonzept der Vereinigten Staaten zurückzunehmen.

1.9.1950

US-Präsident Harry S. Truman legt in einer Rundfunkansprache ein Friedensprogramm der USA vor. Es sieht u.a. die Unterstützung der Vereinten Nationen, die Verhinderung einer Ausweitung des Koreakriegs sowie die Stärkung der westlichen Verteidigungskräfte vor.

6.9.1950

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Gesetz über den Haushalt der USA für 1950/51 in Höhe von 36 Mrd. US-Dollar (151,8 Mrd. DM).

9.9.1950

Eine wesentliche Verstärkung der US-amerikanischen Truppen in Europa ordnet Präsident Harry S. Truman an.

23.9.1950

Der Kongress der USA überstimmt mit Zwei-Drittel-Mehrheit ein Veto von Präsident Harry S. Truman gegen em Gesetz zur inneren Sicherheit und zur Kontrolle der Kommunisten.

27.9.1950

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet ein Gesetz über die Bereitstellung außerordentlicher Haushaltsmittel in Höhe von über 17 Mrd. US-Dollar (71,4 Mrd. DM) für Militärzwecke.

15.10.1950

Auf Wake Island im Pazifik trifft US-Präsident Harry S. Truman mit General Douglas MacArthur, dem Oberbefehlshaber der UN-Truppen in Korea zusammen. Es wird vermutet, dass es in dem Gespräch um Meinungsverschiedenheiten in der Fernostpolitik der USA geht.

24.10.1950

US-Präsident Harry S. Truman legt in einer Rede zum fünften Jahrestag der UNO-Gründung einen Abrüstungsplan vor, der allerdings keine konkreten Vorschläge enthält.

1.11.1950

In Washington schlägt ein Attentat puertoricanischer Nationalisten auf US-Präsident Harry S. Truman fehl. Zur gleichen Zeit beginnt auf Puerto Rico ein Aufstand gegen die Herrschaft der USA über die karibische Inselgruppe.

7.11.1950

In den USA werden das Repräsentantenhaus sowie ein Teil der Senatoren neu gewählt. Dabei verlieren die Demokraten, die Partei von Präsident Harry S. Truman, an Stimmen, können aber in beiden Häusern ihre Mehrheit behaupten.

30.11.1950

In einer Pressekonferenz in Washington sagt Präsident Harry S. Truman, die Regierung der USA erwäge den Einsatz der Atombombe in Korea.

8.12.1950

Zum Abschluss ihres fünftägigen Treffens in Washington betonen US-Präsident Harry S. Truman und der britische Premierminister Clement Attlee ihre gemeinsame Haltung über das weitere Vorgehen im Koreakrieg. Beide Länder seien bereit, durch Verhandlungen die Feindseligkeiten zu beenden, sie seien jedoch auch entschlossen, weiterhin die freie Welt in Europa und Asien gegen kommunistische Angriffe zu verteidigen.

4.1.1951

US-Präsident Harry S. Truman erklärt, dass er im Zusammenhang mit dem Koreakrieg keine Bombardierung der Nachschubwege in China, die für Nordkoreas Truppen strategisch wichtig sind, in Betracht ziehe.

8.1.1951

In der Rede zur "Lage der Nation" verkündet US-Präsident Harry S. Truman ein Drei-Punkte-Programm zur "Sicherung der freien Welt".

16.2.1951

US-Präsident Harry S. Truman erlaubt dem Oberbefehlshaber der UN-Truppen in Korea, General Douglas MacArthur, den 38. Breitengrad in Richtung Norden zu überschreiten.

3.4.1951

US-Präsident Harry S. Truman fordert vom Kongress 51,3 Mio. US-Dollar (267 Mio. DM) für Atomforschungs- und Produktionsstätten.

6.4.1951

Der US-Bundesrichter Alan Goldsborough verurteilt den Puertoricaner Oscar Gollazo, der im November 1950 an einem Attentat auf Präsident Harry S. Truman beteiligt war, wegen Mord an einem Sicherheitsbeamten zum Tod auf dem elektrischen Stuhl.

11.4.1951

US-Präsident Harry S. Truman setzt den UN-Oberbefehlshaber in Korea, General Douglas MacArthur, ab.

4.6.1951

Der US-amerikanische Botschafter in Teheran, Henry F. Grady, händigt einen Brief seines Präsidenten Harry S. Truman an den britischen Ministerpräsidenten Clement R. Attlee versehentlich dem iranischen Kabinettschef Mohammad Mossadegh aus.

14.6.1951

US-Präsident Harry S. Truman gibt bekannt, dass die Zahl der Verkehrsopfer in den Vereinigten Staaten sich der Millionengrenze nähert. Damit wären ebenso viele Amerikaner bei Verkehrsunfällen getötet worden, wie in allen Kriegen der US-Geschichte zusammen.

9.7.1951

Der Iran löst seine Beziehungen zum Haager Schiedsgerichtshof. Gleichzeitig bietet US-Präsident Harry S. Truman die Vermittlung seines Beraters William Averell Harriman im iranisch-britischen Konflikt an.

15.7.1951

Der von US-Präsident Harry S. Truman entsandte Sonderbotschafter William Averell Harriman trifft in Teheran ein, um im Ölkonflikt zwischen Großbritannien und Iran zu vermitteln.

3.10.1951

US-Präsident Harry S. Truman überrascht die Weltöffentlichkeit mit der Mitteilung, dass die Sowjetunion einen Atombombentest unternommen habe.

27.10.1951

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet ein Gesetz, nach dem alle Länder, die militärische, wirtschaftliche oder finanzielle Hilfe erhalten wollen, ein Lieferverbot für Waffen und Material zur Atomenergiegewinnung gegen die Sowjetunion erlassen müssen.

27.12.1951

Einer der besten US-amerikanischen Kenner der Sowjetunion, George F. Kenan, wird von Präsident Harry S. Truman zum Botschafter in Moskau ernannt.

3.1.1952

Nach einer Umfrage des Gallup-Instituts hat die Popularität von US-Präsident Harry S. Truman einen Tiefstand erreicht. Nur noch 23% der US-Amerikaner erklären sich mit seiner Politik einverstanden.

5.1.1952

In Washington kommen der britische Premierminister Winston Churchill und US-Präsident Harry S. Truman zu einer Unterredung über die beiderseitigen Beziehungen und eine gemeinsame Strategie der westlichen Allianz gegenüber der Sowjetunion zusammen.

16.1.1952

In einer Rede zum Haushaltsjahr 1952/53 kündigt der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman die Erhöhung des Budgets für Militärausgaben und Auslandshilfe von 45 Mrd. US-Dollar (216,45 Mrd. DM) auf 65 Mrd. US-Dollar (312,65 Mrd. DM) an. Das entspricht etwa 75% des Gesamtetats und 18% des amerikanischen Bruttosozialprodukts. Truman rechtfertigt die zu erwartende Höherverschuldung der USA mit der Unterstützung Westeuropas.

4.3.1952

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman eröffnet den ersten schwimmenden Rundfunksender des Senders "Stimme Amerikas" mit einem Appell an die Völker der Sowjetunion und Chinas, ihre kommunistischen Machthaber zur Aufgabe ihrer sinnlosen Haß- und Terrorpolitik" zu bewegen.

29.3.1952

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman gibt bekannt, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im November dieses Jahres nicht für die Demokratische Partei kandidieren wird. Nach achtjähriger Amtszeit soll ein jüngerer Politiker der Demokraten für die diesjährige Wahl zum Präsidentschaftsamt antreten.

8.4.1952

Um einen Streik der Stahlarbeiter zu verhindern, lässt der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman 98 Stahlwerke verstaatlichen, die 95% der Gesamtproduktion leisten.

28.4.1952

US-Präsident Harry S. Truman erklärt den Kriegszustand mit Japan offiziell für beendet. Der 1951 geschlossene Friedensvertrag, der an diesem Tag in Kraft tritt, gewährt Japan nach sechseinhalbjähriger Besetzung nur bedingte Souveränität: Im Rahmen eines zusätzlichen Sicherheitsabkommens bleiben US-amerikanische Streitkräfte im Land.

20.5.1952

Die US-amerikanischen Soldaten erhalten mehr Sold. Insgesamt 2 Mrd. DM beträgt die zusätzliche finanzielle Aufwendung, die ihnen von der Regierung unter Präsident Harry S. Truman gewährt wird. Ein einfacher Soldat erhält jetzt monatlich 12 DM mehr, höhere Dienstgrade wie Generäle und Admirale bis zu 260 DM mehr.

2.6.1952

Der oberste US-amerikanische Gerichtshof erklärt die durch Präsident Harry S. Truman verfügte Verstaatlichung der Stahlindustrie für verfassungswidrig.

14.6.1952

US-Präsident Harry S. Truman gibt in Groton/Connecticut den Startschuss für den Bau des ersten atomgetriebenen U-Boots der USA, "Nautilus".

20.6.1952

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Auslandshilfegesetz (Mutual Security Act) für das am 1. Juli beginnende Finanzjahr. Die 6,5 Mrd. US-Dollar (31,3 Mrd. DM) sollen europäischen Staaten bei der Finanzierung zur Beseitigung der Kriegsschäden und der Verteidigungsausgaben dienen.

25.6.1952

Das von US-Präsident Harry S. Truman gegen das neue Einwanderungsgesetz eingelegte Veto scheitert an der Zweidrittelmehrheit, die sich im Repräsentantenhaus und im Senat für die Annahme ausspricht. Das Gesetz sieht die Beibehaltung der 1920 festgeschriebenen Quoten für jede fremde Nation vor.

1.7.1952

Der US-amerikanische Senat stimmt der Ratifizierung des Deutschlandvertrags durch Präsident Harry S. Truman zu. Darüber hinaus billigt der Senat ein Zusatzabkommen zum NATO-Pakt, mit dem die Hilfe der Mitgliedsstaaten im Verteidigungsfall auf die Bundesrepublik Deutschland ausgedehnt wird.

18.7.1952

Walter J. Donnelly wird von US-Präsident Harry S. Truman als Nachfolger von John McCloy zum US-amerikanischen Hochkommissar für Deutschland ernannt.

2.8.1952

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman ratifiziert den Deutschlandvertrag und das Garantie-Zusatzprotokoll zum Atlantikpakt (NATO). Damit erkennen die Vereinigten Staaten die Bundesrepublik als einen souveränen Staat an.

5.1.1953

Bei seiner Ankunft zu einem USA-Besuch betont der britische Premierminister Winston Churchill in New York, der Schwerpunkt des Ost-West-Konflikts liege in Europa. Churchill führt bis zum 8. Januar u.a. Gespräche mit dem amtierenden US-Präsidenten Harry S. Truman sowie seinem Nachfolger Dwight D. Eisenhower.

7.1.1953

In seiner letzten Botschaft an den Kongress über die Lage der Nation bezeichnet der scheidende US-amerikanische Präsident Harry S. Truman die Entwicklung der Atomenergie als die einschneidendste Entwicklung der letzten Jahre. Ein Krieg könne für die USA und die Sowjetunion im Zeitalter der Atomwaffen daher kein Mittel der Politik mehr sein.

10.1.1953

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman ordnet an, sämtliche UNO-Angestellten der USA durch eine Beamtenkommission auf ihre Loyalität gegenüber ihrem Heimatland überprüfen zu lassen.

9.11.1953

Der frühere US-amerikanische Präsident Harry S. Truman wird vom Komitee für unamerikanische Umtriebe unter Strafandrohung zur Vernehmung vorgeladen. Er soll zu dem Vorwurf Stellung nehmen, er habe 1946 einen der Spionage verdächtigen Staatsbeamten zum Exekutivdirektor beim Internationalen Währungsfonds ernannt. Truman lehnt es ab, der Vorladung Folge zu leisten.

16.11.1953

Der frühere US-amerikanische Präsident Harry S. Truman warnt in einer Fernseh- und Rundfunkansprache vor dem "McCarthyismus", der eine Gefahr für die Freiheit in den USA bedeute.

2.12.1958

Der ehemalige US-Präsident Harry S. Truman erklärt in einem Interview mit der bundesdeutschen Tageszeitung "Die Welt", eine Preisgabe Berlins würde zugleich die Preisgabe Europas an die Sowjetunion bedeuten.

12.3.2001

Kuwait-City : Ein US-Kampfjet vom Typ FA-18 "Hornet" vom Flugzeugträger "Harry S. Truman" wirft bei einem Übungsflug über Kuwait versehentlich eine Bombe ab. Der Sprengkörper detoniert auf dem Übungsgelände eines US-Stützpunktes und tötet fünf US-Militärangehörige und einen Manöverbeobachter aus Neuseeland.