Schlagzeilen und Ereignisse zu Heide Simonis

19.5.1993

Die bisherige Finanzministerin Heide Simonis (SPD) wird Nachfolgerin des am 3. Mai zurückgetretenen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm (SPD).

16.6.1993

In ihrer ersten Regierungserklärung fordert die Schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD), dass alle Beamten eine Stunde pro Woche länger arbeiten sollten.

8.1.1999

Kiel: Der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe wird bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Jahr 2000 für die CDU als Herausforderer der SPD-Ministerpräsidentin Heide Simonis antreten. Der CDU-Landesvorstand entscheidet sich einstimmig für den 56-Jährigen Hamburger, der im Fall einer Niederlage nicht als Oppositionsführer in Kiel bleiben, sondern weiter als Bundestagsabgeordneter arbeiten will.

28.3.2000

Kiel: Der schleswig-holsteinische Landtag wählt Heide Simonis (SPD) zum dritten Mal zur Ministerpräsidentin des Landes. Die 56-Jährige bekommt 49 von 89 Stimmen, drei mehr, als ihre rotgrüne Koalition Sitze im Parlament hat. Anschließend wird die neue Regierung vereidigt. Im zweiten rot-grünen Kabinett in der Landesgeschichte stellt die SPD sechs Minister und die Grünen zwei. Die neue Frauen- und Justizministerin Anne Lütkes von den Grünen wird stellvertretende Regierungschefin.

29.4.2002

Kiel : Der Landtag von Schleswig-Holstein setzt einstimmig einen Untersuchungsausschuss ein, der die Affäre um den ehemaligen Mitarbeiter der Staatskanzlei, Karl Pröhl, aufklären soll. Der ehemalige Expo-Beauftragte des Landes tätigte nebenher offenbar zahlreiche Privatgeschäfte mit teilweise kriminellen Hintergrund. In dem Ausschuss wird es auch darum gehen, seit wann Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) von diesen Aktivitäten Pröhls wusste.

28.2.2005

Kiel: Die SPD in Schleswig-Holstein will nach Angaben von Ministerpräsidentin Heide Simonis zusammen mit den Grünen eine vom Südschleswigschen Wählerverband tolerierte Minderheitsregierung bilden.

17.3.2005

Kiel: In vier Wahlgängen scheitert Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) im Kieler Landtag bei ihrer Wiederwahl. In den Abstimmungen erhält die 61-jährige SPD-Politikerin ebenso wie ihr Gegenkandidat Peter Harry Carstensen (CDU) 34 Stimmen bei einer Enthaltung. Mindestens ein Abgeordneter aus dem Lager von SPD, Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW) verweigert Simonis die Gefolgschaft.

18.3.2005

Kiel: Einen Tag nach dem gescheiterten Versuch einer Widerwahl gibt die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) ihr Amt nach zwölf Jahren auf.

16.4.2005

Kiel: Nach zweiwöchigen Verhandlungen einigen sich CDU und SPD in Schleswig-Holstein auf eine große Koalition. Im künftigen Kabinett übernimmt die SPD vier Ministerien, die CDU drei. Am 27. April wird CDU-Landeschef Peter Harry Carstensen zum Ministerpräsidenten und Nachfolger von Heide Simonis (SPD) gewählt.

2.2.2008

Simonis tritt als UNICEF-Vorsitzende zurück:
Nach monatelangen internen Querelen um angebliche Misswirtschaft und Verschwendung von Spendengeldern erklärt die Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Heide Simonis, ihren Rücktritt.