Heinrich Böll

Heinrich Böll (1981), Bundesarchiv, B 145 Bild-F062164-0004 / Hoffmann, Harald / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Heinrich Böll (1981), Bundesarchiv, B 145 Bild-F062164-0004 / Hoffmann, Harald / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

21.12.1917 - 16.07.1985
Heinrich Böll, gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit welchem seine literarische Arbeit gewürdigt wurde, „die durch ihren zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit ihrer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat“. In seinen Romanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und zahlreichen politischen Essays setzte er sich kritisch mit der jungen Bundesrepublik auseinander , wurde am 21.12.1917 in Köln geboren und starb am 16.07.1985. Heinrich Böll wurde 67.
Der Geburtstag jährt sich zum 101. mal.
Steckbrief von Heinrich Böll
Geburtsdatum 21.12.1917
Geboren in Köln
Todesdatum 16.07.1985
Alter 67
Gestorben in
Sternzeichen Schütze

Sternzeichen Schütze am 21. Dezember

Was geschah am 21.12.1917

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Heinrich Böll

5.5.1951

Die "Gruppe 47" spricht auf ihrer Tagung in Bad Dürkheim den von der MacCann Company gestifteten Dichterpreis von 1000 DM Heinrich Böll zu.

8.12.1951

Wo warst du, Adam", der erste Roman Heinrich Bölls, wird von der Zeitung "Die Welt" als bedeutender Versuch gewertet, die Kriegserlebnisse eines einfachen Soldaten zu beschreiben.

1.3.1955

Der hessische Rundfunk sendet in einer Uraufführung das Hörspiel "Zum Tee bei Dr. Borsing" von Heinrich Böll.

21.11.1960

21 bundesdeutsche Schriftsteller, unter ihnen Heinrich Böll und Günter Grass, rufen in einer Resolution zum Boykott der Mitarbeit an dem von der Deutschland-Fernsehen-GmbH geplanten zweiten Programm auf.

23.12.1961

Das erste Bühnenstück des deutschen Schriftstellers Heinrich Böll "Ein Schluck Erde", hat in Düsseldorf Premiere.

18.3.1964

Der Spaßvogel", ein Schauspiel des irischen Dichters Brendan Behan (übersetzt von Annemarie und Heinrich Böll) wird erstmals in der Inszenierung von Peter Zadek im Theater am Goetheplatz in Bremen aufgeführt. Zadek hatte den irischen Dichter mit der Aufführung der "Geisel" (Premiere: 3. 11. 1962) im deutschen Theater bekannt gemacht.

2.8.1965

Erstmals erscheinen Werke von bundesdeutschen Autoren der "Gruppe 47" in ungarischer Sprache. Es handelt sich um Heinrich Bölls Erzählungen "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen" und Paul Schallücks Roman "Engelbert Reinecke".

30.8.1965

Zwei Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung kennen keinen lebenden einheimischen Schriftsteller. Nach einer Umfrage des Bad Godesberger Instituts für angewandte Sozialwissenschaft kennen 22% Günter Grass, 7% Heinrich Böll und 6% Rolf Hochhuth.

16.9.1965

Der in Köln lebende Schriftsteller Heinrich Böll erhält für seinen Roman "Ansichten eines Clowns" den mit 1 Mio. Lire (rund 7000 DM) dotierten "Preis der Insel Elba" zuerkannt.

24.9.1966

Bei der Eröffnung des Wuppertaler Schauspielhauses hält der Schriftsteller Heinrich Böll eine provokative Rede zum Verhältnis zwischen Kunst und Staat.

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