Herbert Wehner

Herbert Wehner (1966), Bundesarchiv, Bild 175-Z02-00866 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Herbert Wehner (1966), Bundesarchiv, Bild 175-Z02-00866 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

11.07.1906 - 19.01.1990
Herbert Wehner, deutscher Politiker (KPD 1927–1942, SPD ab 1946). Er war von 1966 bis 1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, anschließend bis 1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion , wurde am 11.07.1906 in Dresden geboren und starb am 19.01.1990 in Bonn. Herbert Wehner wurde 83.
Der Geburtstag jährt sich zum 114. mal.
Steckbrief von Herbert Wehner
Geburtsdatum11.07.1906
Geboren inDresden
Todesdatum19.01.1990
Alter83
Gestorben inBonn
SternzeichenKrebs

Sternzeichen Krebs am 11. Juli

Was geschah am 11.7.1906

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Herbert Wehner

21.12.1936

Im Exil lebende deutsche Politiker und Schriftsteller rufen zur Bildung einer "Deutschen Volksfront" auf, da nur dadurch die "braune Tyrannei" gebrochen werden könne. Zu den Unterzeichnern des Aufrufes zählen die Politiker Walter Ulbricht, Herbert Wehner, Willy Brandt und Max Braun sowie die Schriftsteller Thomas Mann, Ernst Bloch und Arnold Zweig.

4.10.1952

Der französische Außenminister Robert Schuman weist die u.a. vom SPD-Abgeordneten Herbert Wehner aufgestellte Behauptung zurück, Frankreich verhandle heimlich mit der Sowjetunion über eine Aufrechterhaltung der deutschen Teilung.

4.4.1957

Eine Ehrenerklärung für den Abgeordneten Herbert Wehner (SPD), der bis 1942 der Kommunistischen Partei angehörte, gibt der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer vor dem Bundestag ab.

4.4.1959

Auf einer Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft selbständig Schaffender in der SPD in Hamburg ruft der stellvertretende Parteivorsitzende Herbert Wehner die Sozialdemokraten zu einer verstärkten Werbung um die Mittelschichten auf.

2.6.1960

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD, Herbert Wehner, antwortet auf einen Zehn-Fragen-Katalog zur Außenpolitik, den Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) am Vortag an seine Partei gerichtet hat. Wehner erklärt, die SPD befürworte keine einseitige militärische Schwächung der Bundesrepublik.

30.6.1960

Herbert Wehner (SPD) gibt vor dem Bundestag in Bonn bekannt, dass sich seine Partei rückhaltlos zur westlichen Verteidigungsallianz (NATO) bekennt.

23.4.1961

Der stellvertretende Vorsitzende der Sozialdemokraten, Herbert Wehner, deutet die Bereitschaft seiner Partei zu einer Koalition mit der CDU an.

13.7.1966

Das SED-Organ "Neues Deutschland" nimmt die Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes an Herbert Wehner zum Anlass, sich scharf gegen die Deutschlandpolitik des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden auszusprechen. Wehner sei "im Dienste des Verrats an Volk und Vaterland ergraut". Als "Kumpan Erhards" wirke er an den Plänen eines "verdeckten Krieges gegen die DDR" mit.

10.9.1967

Der Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, skizziert auf einer Feier der Landsmannschaft Thüringen in Coburg eine auf Frieden und Verständigung ausgerichtete Europapolitik.

17.3.1968

Etwa 4000 Demonstranten protestieren in Nürnberg zur Eröffnung des SPD-Parteitages gegen die Regierungsvorlage zur Notstandsverfassung und die Haltung der großen Koalition zum Vietnamkrieg. Bundesaußenminister Willy Brandt und der Minister für Gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, werden tätlich angegriffen.

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