Schlagzeilen und Ereignisse zu Hermann Müller

18.2.1912

In seiner Rede vor dem Kongress der französischen Sozialisten in Lyon (18.2.- 22.2.) erklärt der deutsche Sozialdemokrat Hermann Müller, der Erfolg der SPD bei den Reichstagswahlen im Januar beweise, dass der Chauvinismus in Deutschland keine Wurzeln habe.

18.10.1916

Nach zehntägiger Pause erscheint der "Vorwärts" wieder. Auf der Titelseite des SPD-Parteiorgans ist eine Erklärung des SPD-Parteivorstandes über den Eintritt Hermann Müllers in die "Vorwärts"-Redaktion abgedruckt. Eine solche Änderung in der Redaktion war Vorbedingung für die Aufhebung des Verbots durch das Oberkommando in den Marken.

14.6.1919

Hermann Müller und Otto Wels werden auf dem Parteitag der MSPD in Berlin zu Parteivorsitzenden gewählt.

23.10.1919

Bei der Beratung des Haushalts des Auswärtigen Amts im Reichstag fordert Hermann Müller (MSPD), der deutsche Reichsminister des Auswärtigen, mehr Geld für sein Ressort.

26.3.1920

Der MSPD-Politiker Hermann Müller wird im Anschluss an den Kapp-Putsch mit der Bildung einer neuen Reichsregierung beauftragt. Am 27. März nimmt ein MSPD/Zentrum/ DDP-Koalitionskabinett seine Arbeit auf. Auch in Preußen kommt es zu einer Regierungsneubildung unter Ministerpräsident Otto Braun (MSPD).

8.4.1920

Reichskanzler Hermann Müller (MSPD) und Vertreter der einzelnen Ministerien verhandeln zusammen mit Abgesandten politischer Parteien im Ruhrgebiet ergebnislos über die Besetzung des Gebietes südlich der Ruhr durch Reichswehrtruppen.

12.4.1920

Der deutsche Politiker Adolf Köster (MSPD) übernimmt in Berlin das Reichsaußenministerium, das seit der Regierungsneubildung vom 26. März von Reichskanzler Hermann Müller (MSPD) mitverwaltet wurde.

20.5.1920

Mit den Stimmen der MSPD fordert der Reichstag von der Reichsregierung unter Hermann Müller (MSPD) die Aufhebung des Ausnahmezustands in allen Teilen des Reiches. Zuvor hatte Reichsinnenminister Erich Koch (DDP) entschieden vor einer Annahme des Antrags gewarnt, der von dem USPD-Abgeordneten Curt Geyer gestellt worden war. Die Niederlage der Regierung wird von politischen Beobachtern als Zeichen der Auflösung bei der mehrheitssozialistisch-bürgerlichen Koalition gewertet.

8.6.1920

Die MSPD-geführte Reichsregierung unter Kanzler Hermann Müller tritt angesichts des für sie katastrophalen Wahlergebnisses zurück. Am 11. Juni wird Müller erneut mit der Bildung eines Kabinetts beauftragt, lehnt dies jedoch ab, nachdem sich die unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) weigern, sich an einer kapitalistisch orientierten Regierungskoalition zu beteiligen. Sie fordern ein rein sozialistisches Kabinett.

24.6.1920

Die MSPD wählt den bisherigen Reichskanzler Hermann Müller sowie Philipp Scheidemann und Otto Wels zu Vorsitzenden der Reichstagsfraktion. Alfred Henke, Arthur Crispien und Georg Ledebour werden Fraktionsvorsitzende der USPD.

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