Schlagzeilen und Ereignisse zu Jens Stoltenberg

17.3.2000

Oslo: Der neue norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg stellt sein Kabinett vor. Ihm gehören acht Frauen und elf Männer an. Der 41-Jährige Sozialdemokrat Stoltenberg löst den Christdemokraten Kjell Magne Bondevik ab. Er war am 9. März mit seiner Mitte-Links-Regierung nach einer Abstimmungsniederlage im Parlament zurückgetreten.

10.9.2001

Oslo: Bei der Parlamentswahl in Norwegen erleiden die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsident Jens Stoltenberg starke Verluste, bleiben aber stärkste Partei.

12.9.2005

Bei der Parlamentswahl in Norwegen wird ein rot-grünes Dreiparteienbündnis unter Führung des Sozialdemokraten Jens Stoltenberg stärkste Kraft.

14.9.2009

Mit knapper Mehrheit wird die in Norwegen regierende Mitte-Links-Koalition von Ministerpräsident Jens Stoltenberg bestätigt.

28.3.2014

Die Botschafter der 28 NATO-Staaten beschließen in Brüssel, dass der frühere norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses werden soll. Er tritt als Nachfolger des Dänen Anders Fogh Rasmussen am 1. Oktober sein Amt an.

1.10.2014

Brüssel/Belgien: Der frühere norwegische Premierminister Jens Stoltenberg übernimmt als Nachfolger des Dänen Anders Fogh Rasmussen das Amt des NATO-Generalsekretärs.

4.10.2018

Den Haag/Niederlande:
Das niederländische Verteidigungsministerium gibt die Verhinderung eines russischen Cyberangriffs auf die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bekannt. Die vier Agenten des russischen Militärnachrichtendienstes Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije (GRU) seien bereits im April 2018 aus dem Land ausgewiesen worden. Durch die Beschlagnahmung und Untersuchung von Notebooks und Smartphones der russischen Agenten durch den Algemene Inlichtingen- en Veiligheidsdienst (AIVD) konnten auch Hacker-Angriffe auf das Labor Spiez in der Schweiz und auf die strafrechtliche Untersuchung zum Abschuss des Passagierfluges MH17 in der Ostukraine ermittelt werden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte Russland auf, unverzüglich die Hackerangriffe auf ausländische Computer und Datennetze einzustellen. „Moskau muss seine rücksichtlose Verhaltensweise beenden.“ Das russische Außenministerium bezeichnete die Vorwürfe als „unwürdig“; diese seien ein Teil einer Desinformationskampagne, um russischen Interessen zu schaden, und stammten von Menschen mit einer „blühenden Fantasie“.

13.11.2018

Straßburg/Frankreich:
Im Europäischen Parlament spricht sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie zuvor der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) für eine Europaarmee (ähnlich der EU-Battlegroup) und einen europäischen Sicherheitsrat mit einem rotierenden Vorsitz aus. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und US-Präsident Donald Trump kritisierten die Pläne.

25.1.2019

Brüssel/Belgien:
Bei den Gesprächen zwischen den NATO-Botschaftern und dem russischen Vize-Außenminister Sergei Alexejewitsch Rjabkow im NATO-Russland-Rat (NRR) um die Ukrainekrise und Krimkrise und der bereits am 20. Oktober 2018 von US-Präsident Donald Trump angedrohten Kündigung des 1987 unterzeichneten INF-Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme, gibt es keine Fortschritte, so NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Nach Ansicht der Vereinigten Staaten als Vertragspartner des INF-Vertrages verstoße Russland mit der Produktion des neuen landgestützten Marschflugkörpers 9K720 (NATO-Codename, SS-C-8 Screwdriver) für das nuklear bestückbare Trägersystem Iskander-K gegen den INF-Vertrag. US-Präsident Trump forderte bis zum 2. Februar 2019 ein Einlenken Russlands zur Produktionseinstellung des Waffensystems.