Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk

Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk (1932). Robert Sennecke [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk (1932). Robert Sennecke [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

22.08.1887 - 04.03.1977
Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, deutscher Jurist, konservativer Politiker, ab 1932 Reichsminister der Finanzen, nach dem 2. Mai 1945 Leitender Minister in der geschäftsführenden Regierung Dönitz und dort zugleich Reichsminister des Auswärtigen. Graf Schwerin von Krosigk wurde 1949 als Kriegsverbrecher verurteilt, 1951 aus der Haft entlassen und war dann als Publizist tätig , wurde am 22.08.1887 in Rathmannsdorf geboren und starb am 04.03.1977 in Essen. Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk wurde 89.
Der Geburtstag jährt sich zum 131. mal.
Steckbrief von Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk
Geburtsdatum 22.08.1887
Geboren in Rathmannsdorf
Todesdatum 04.03.1977
Alter 89
Gestorben in Essen
Sternzeichen Löwe

Sternzeichen Löwe am 22. August

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk

10.1.1933

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk (parteilos) informiert den Haushaltsausschuss des Deutschen Reichstages über die Finanzlage. Die Schulden des Reiches betrugen am 31. Dezember 1932 12,264 Mrd. RM, das sind rund 112 Mio. RM mehr als am 31. März 1932.

13.1.1933

Vor dem Haushaltsausschuss des Reichstages beziffert Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk den vermutlichen Haushaltsfehlbetrag der Länder Ende 1932 auf 520 Mio. Reichsmark.

6.1.1934

Der deutsche Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk zieht in der Zeitschrift "Deutscher Volkswirt" eine positive Bilanz der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Arbeitslosigkeit habe deutlich gesenkt werden können. Im neuen Jahr würden sich die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen auf den Weiterbau der Reichsautobahnen beschränken können.

14.1.1935

Zur Förderung der Eheschließungen erhöht Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk das durchschnittliche Ehestandsdarlehen von 500 auf 600 Reichsmark.

12.3.1935

Die Reichs- und Preußischen Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, sowie Finanzen, Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, ordnen gemeinsam eine Senkung der Kirchensteuer um 20% an.

10.9.1935

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk beziffert die langfristigen Reichsschulden mit 23,8 Mrd. RM. Kurzfristig seien 4,7 Mrd. RM an Verbindlichkeiten abzutragen.

12.6.1936

Der deutsche Finanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk weist bei einer Rede darauf hin, dass die deutsche Finanz- und Wirtschaftspolitik die Aufgabe habe, grundlegend zur "Wehrhaftmachung" der Deutschen beizutragen; deshalb sei größte Sparsamkeit aller Volksgenossen im Deutschen Reich vonnöten.

3.8.1936

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk erhöht den Höchstbetrag zur Förderung des Kleinwohnungsbaus von 250 Millionen Reichsmark auf 400 Millionen Reichsmark.

6.8.1937

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk erlässt eine neue Urlaubsregelung für die Reichsbetriebe. Lehrlinge vor vollendetem 18. Lebensjahr erhalten danach zwölf Tage Urlaub.

4.2.1942

In einer Rede vor der deutschen Verwaltungsakademie schätzt Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk das deutsche Volkseinkommen 1941 auf etwa 115 Milliarden Reichsmark, dem eine Verschuldung von 128,5 Milliarden Reichsmark gegenüberstehe.

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