Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk (13)

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10.1.1933

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk (parteilos) informiert den Haushaltsausschuss des Deutschen Reichstages über die Finanzlage. Die Schulden des Reiches betrugen am 31. Dezember 1932 12,264 Mrd. RM, das sind rund 112 Mio. RM mehr als am 31. März 1932.

13.1.1933

Vor dem Haushaltsausschuss des Reichstages beziffert Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk den vermutlichen Haushaltsfehlbetrag der Länder Ende 1932 auf 520 Mio. Reichsmark.

6.1.1934

Der deutsche Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk zieht in der Zeitschrift "Deutscher Volkswirt" eine positive Bilanz der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik. Die Arbeitslosigkeit habe deutlich gesenkt werden können. Im neuen Jahr würden sich die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen auf den Weiterbau der Reichsautobahnen beschränken können.

14.1.1935

Zur Förderung der Eheschließungen erhöht Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk das durchschnittliche Ehestandsdarlehen von 500 auf 600 Reichsmark.

12.3.1935

Die Reichs- und Preußischen Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, sowie Finanzen, Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, ordnen gemeinsam eine Senkung der Kirchensteuer um 20% an.

10.9.1935

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk beziffert die langfristigen Reichsschulden mit 23,8 Mrd. RM. Kurzfristig seien 4,7 Mrd. RM an Verbindlichkeiten abzutragen.

12.6.1936

Der deutsche Finanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk weist bei einer Rede darauf hin, dass die deutsche Finanz- und Wirtschaftspolitik die Aufgabe habe, grundlegend zur "Wehrhaftmachung" der Deutschen beizutragen; deshalb sei größte Sparsamkeit aller Volksgenossen im Deutschen Reich vonnöten.

3.8.1936

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk erhöht den Höchstbetrag zur Förderung des Kleinwohnungsbaus von 250 Millionen Reichsmark auf 400 Millionen Reichsmark.

6.8.1937

Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk erlässt eine neue Urlaubsregelung für die Reichsbetriebe. Lehrlinge vor vollendetem 18. Lebensjahr erhalten danach zwölf Tage Urlaub.

4.2.1942

In einer Rede vor der deutschen Verwaltungsakademie schätzt Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk das deutsche Volkseinkommen 1941 auf etwa 115 Milliarden Reichsmark, dem eine Verschuldung von 128,5 Milliarden Reichsmark gegenüberstehe.

28.4.1942

Vor der Wiener Verwaltungsakademie bezeichnet Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk die auf 140 Milliarden Reichsmark angewachsene Verschuldung des Deutschen Reiches angesichts eines Volkseinkommens von 120 Milliarden Reichsmark als "absolut unbedenklich".

9.4.1944

Der deutsche Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk antwortet in einer Rundfunkrede auf die Frage, wie der Krieg finanziert wird: "Durch unsere Arbeit, durch unsere Disziplin, durch unsere Steuern, durch unser Sparen."

5.5.1945

Der vom Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, ernannte Außenminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk bildet in Flensburg eine geschäftsführende Reichsregierung.