Schlagzeilen und Ereignisse zu John Garang

15.8.1989

Im Sudan, wo am 30. Juni das Militär die Macht übernommen hat, erklärt der Führer der sog. Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA), John Garang, Voraussetzung für die Beendigung des Bürgerkrieges sei der Rücktritt der Militärjunta und die Bildung einer Übergangsregierung unter Einschluss der SPLA.

2.6.2001

Nairobi : Ohne Ergebnis endet ein Gipfeltreffen zur Beendigung des Bürgerkriegs im Sudan, wo seit 1983 die christlich-animistische Bevölkerung des Südens gegen die islamisch-fundamentalistische Zentralregierung in Khartum kämpft. In den Gesprächen mit vier afrikanischen Staatschefs bekunden zwar sowohl Präsident Omar Hassan el Bashir als auch Rebellenführer John Garang ihren Willen zu einem Waffenstillstand, können sich jedoch nicht auf die Modalitäten einigen. In dem Krieg sind bislang etwa 2 Mio. Menschen umgekommen.

9.1.2005

Nairobi: In der Hauptstadt Nairobi unterzeichnen der sudanesische Vizepräsident Ali Osman Mohammed Taha und John Garang, der Vorsitzende der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) ein Friedensabkommen. Der Vertrag soll den seit 1983 im Süden des Landes anhaltenden Bürgerkrieg zwischen der muslimischen Regierung und den christlich-animistischen Rebellen beenden, durch den über 2 Mio. Menschen ums Leben gekommen sein sollen.

30.7.2005

Bei einem Hubschrauberabsturz kommt der sudanesische Vizepräsident und frühere Rebellenchef John Garang ums Leben. Daraufhin brechen in Khartum und im Südsudan blutige Unruhen aus.