Juan Antonio Samaranch

17.07.1920 - 21.04.2010
Juan Antonio Samaranch, spanischer Politiker und Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, wurde am 17.07.1920 in Barcelona geboren und starb am 21.04.2010 in Barcelona. Juan Antonio Samaranch wurde 89.
Der Geburtstag jährt sich zum 98. mal.
Steckbrief von Juan Antonio Samaranch
Geburtsdatum 17.07.1920
Geboren in Barcelona
Todesdatum 21.04.2010
Alter 89
Gestorben in Barcelona
Sternzeichen Krebs

Sternzeichen Krebs am 17. Juli

Was geschah am 17.7.1920

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Juan Antonio Samaranch

16.7.1980

Der Spanier Juan Antonio Samaranch wird in Moskau zum neuen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees gewählt. Der deutsche NOK-Präsident Willi Daume scheitert mit seiner Kandidatur.

23.9.1981

Mit einem Appell an alle Regierungen der Welt, die "Unabhängigkeit und höchst mögliche Autonomie der nationalen Sportorganisationen zu respektieren", eröffnet der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOC), Juan Antonio Samaranch, den XI. Olympischen Kongress in Baden-Baden, der bis zum 30. September dauert. Der Kongress endet mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele an Seoul (Nord-Korea) und der Olympischen Winterspiele an das kanadische Calgary.

30.8.1989

Auf der 95. Session des Internationalen Olympischen Komitees in San Juan/Puerto Rico wird der Spanier Juan Antonio Samaranch für vier Jahre als IOC-Präsident bestätigt. Das Komitee nimmt außerdem Tennis ins olympische Programm auf und beschließt, dass im Basketball künftig Profis zugelassen sind.

26.7.1998

Madrid: Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Juan Antonio Samaranch, spricht sich in einem Interview mit der spanischen Zeitung "El Mundo" für eine Lockerung der Dopingregeln aus. Seiner Ansicht nach sollten alle Präparate von der Dopingliste gestrichen werden, die nur leistungssteigernd wirken, aber keine Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

13.12.1998

Lausanne: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will Korruptionsvorwürfen in Zusammenhang mit der Vergabe Olympischer Spiele in den eigenen Reihen nachgehen, erklärt IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch. Zuvor hatte das Schweizer IOC-Mitglied Marc Hodler mitgeteilt, seines Wissens sei ein Teil der Stimmen bei der Wahl von Austragungsorten Olympischer Spiele stets gekauft gewesen. Bestechung sei insbesondere bei der Vergabe der Spiele an Atlanta 1996, Nagano 1998, Sydney 2000 und Salt Lake City 2002 im Spiel gewesen.

24.1.1999

Lausanne: Als Folge der Ermittlungen im Korruptionsskandal bei der Vergabe von Olympischen Spielen fordert das Internationale Olympische Komitee (IOC) sechs seiner Mitglieder zum Rücktritt auf. IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch will sich bei einem Sondertreffen der IOC-Vollversammlung am 17. und 18. März einem Misstrauensvotum stellen.

17.3.1999

Das Internationale Olympische Komitee schließt sechs Mitglieder wegen ihrer Verfehlungen im Bestechungsskandal um die Olympiavergabe an Salt Lake City aus. Die Außerordentliche Vollversammlung folgt damit dem Vorschlag von Untersuchungskommission und Exekutivkomitee. Erstmals in der 105-Jährigen IOC-Geschichte werden IOC-Mitglieder per Abstimmung ausgeschlossen. Zum Beginn hatte die Vollversammlung IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch das Vertrauen ausgesprochen. Nur zwei Mitglieder stimmten gegen ihn.

1.10.2000

Sydney: Mit einer glanzvollen Schlussfeier gehen die XXVII. Olympischen Sommerspiele zu Ende. IOC-Chef Juan Antonio Samaranch bezeichnet sie als die "besten aller Zeiten".