Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Karl Dönitz (26)

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9.10.1940

Im Rahmen der gemeinsamen Seekriegführung gegen Großbritannien läuft das U-Boot "Malaspina" als erstes italienisches U-Boot aus Bordeaux zu einer Unternehmung im Nordatlantik aus. Die italienischen U-Boote unterstehen operativ dem deutschen Befehlshaber der Unterseeboote, Vizeadmiral Karl Dönitz.

13.6.1942

Auf Anordnung des Oberbefehlshabers der deutschen U-Boote, Großadmiral Karl Dönitz, verlegen die U-Boote den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit von den amerikanischen Küsten wieder auf den Geleitzugverkehr im Nordatlantik.

30.1.1943

Admiral Karl Dönitz löst den am 6. Januar zurückgetretenen Großadmiral Erich Raeder als Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine ab.

22.3.1943

Großadmiral Karl Dönitz ordnet die Erhöhung der monatlichen U-Boot-Produktion für die deutsche Kriegsmarine auf 30 Boote des Typs VII an.

23.3.1943

Großadmiral Karl Dönitz fordert die Gleichrangigkeit von U-Boot-Programm und Panzerprogramm. Er einigt sich mit dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer, auf eine zusätzliche monatliche Stahlzuteilung in Höhe von 40 000 t für den deutschen Schiffbau.

11.4.1943

In einer Unterredung mit Führer und Reichskanzler Adolf Hitler weist Großadmiral Karl Dönitz auf die wachsenden Verluste an deutschen U-Booten hin und fordert eine Steigerung der Werft-Kapazitäten für den U-Boot-Bau.

18.5.1943

Trotz der noch ungeklärten Frage einer ausreichenden Stahlzuteilung ordnet Großadmiral Karl Dönitz die Durchführung des deutschen Flottenbauprogramms an.

24.5.1943

Großadmiral Karl Dönitz bricht aufgrund der hohen Verluste an deutschen U-Booten - allein im Mai gehen 43 Schiffe verloren - die Geleitzugbekämpfung im Nordatlantik ab.

8.6.1943

Großadmiral Karl Dönitz legt eine Denkschrift vor, in der er die deutschen Misserfolge im U-Boot-Krieg als Folge der alliierten Luftherrschaft im Atlantik bezeichnet.

20.6.1943

Großadmiral Karl Dönitz und der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Albert Speer einigen sich über die Kompetenzen bei der Durchführung des deutschen Marinebauprogramms.

8.7.1943

Bei einer Unterredung mit Adolf Hitler im Hauptquartier "Wolfsschanze" berichtet Großadmiral Karl Dönitz von erfolgreichen Entwürfen der deutschen Kriegsmarine für ein Elektro-U-Boot.

9.8.1943

Adolf Hitler und Großadmiral Karl Dönitz besprechen bei einer Unterredung im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" Pläne für eine baldige Befreiung des am 25. Juli verhafteten ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Benito Mussolini.

28.8.1943

In Anbetracht der Erfolge der Roten Armee gegen die deutschen Truppen an der Mius-Front erhält Großadmiral Karl Dönitz den Befehl, alle verfügbaren leichten Seestreitkräfte zur Unterstützung der Heeresgruppe Süd in das Asowsche Meer zu entsenden.

18.10.1943

Großadmiral Karl Dönitz fordert eine bessere Unterrichtung der deutschen Kriegsmarine durch das Oberkommando der Wehrmacht.

13.11.1943

Großadmiral Karl Dönitz gibt bekannt, dass für den Fall eines gegnerischen Großangriffs im Gebiet des Skagerraks die deutsche Kampfgruppe "Scharnhorst" aus dem norwegischen Altafjord "von außen gegen den Landungsraum zum Einsatz gebracht" werde.

28.12.1943

Aufgrund der Furcht von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler vor einem alliierten Angriff auf Norwegen verlegt Großadmiral Karl Dönitz 24 aus der Ausbildung kommende U-Bootmannschaften in diesen Raum.

17.6.1944

Der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, stiftet in Anerkennung des Einsatzes der U-Boot-Besatzungen die U-Boot-Frontspange in Bronze. Auch die Verleihung an Gefallene und die Aushändigung an die Hinterbliebenen ist vorgesehen.

28.4.1945

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler setzt in der Nacht zum 29. April im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin sein Testament auf. Er bestimmt Großadmiral Karl Dönitz zu seinem Nachfolger im Amt des Reichspräsidenten.

1.5.1945

Der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Karl Dönitz, gibt in einer Rundfunkansprache seine Ernennung zum Reichspräsidenten bekannt und spricht sich für eine Fortsetzung des Krieges im Osten aus.

3.5.1945

Unter dem Codewort "Regenbogen" erhalten alle schwimmenden Einheiten der deutschen Kriegsmarine den Befehl, sich im Fall der Kapitulation selbst zu versenken; dieser Befehl wird von dem seit dem 1. Mai als Reichspräsident amtierenden Großadmiral Karl Dönitz jedoch am folgenden Tag widerrufen.

5.5.1945

Der vom Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, ernannte Außenminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk bildet in Flensburg eine geschäftsführende Reichsregierung.

6.5.1945

Reichsführer SS Heinrich Himmler wird vom neuen Reichspräsidenten, Großadmiral Karl Dönitz, aus allen seinen Ämtern entlassen.

8.5.1945

In einer Rundfunkansprache über den Sender Flensburg gibt der Reichspräsident, Großadmiral Karl Dönitz, sämtlichen deutschen Streitkräften den Befehl zur Kapitulation.

7.5.1946

Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wird der frühere deutsche Reichspräsident und Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Karl Dönitz, verhört.

1.10.1956

In Berlin wird der frühere Großadmiral Karl Dönitz nach zehnjähriger Haft aus dem Kriegsverbrechergefängnis Spandau entlassen.

24.12.1980

In Aumühle bei Hamburg stirbt 89jährig der frühere deutsche Großadmiral Karl Dönitz, der nach dem Selbstmord von Adolf Hitler 1945 für kurze Zeit die Führung des Deutschen Reiches übernahm. 1946 wurde Dönitz vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg zu zehn Jahren Haft verurteilt.