Karl Liebknecht

Karl Liebknecht (ca. 1911). By Copyright G. G. Bain [Public domain], via Wikimedia Commons

Karl Liebknecht (ca. 1911). By Copyright G. G. Bain [Public domain], via Wikimedia Commons

13.08.1871 - 15.01.1919
Karl Liebknecht, prominenter Marxist und Antimilitarist zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches. Seit 1900 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, war er von 1912 bis 1916 einer ihrer Abgeordneten im Reichstag, wo er den linksrevolutionären Flügel der SPD vertrat , wurde am 13.08.1871 in Leipzig geboren und starb am 15.01.1919 in Berlin. Karl Liebknecht wurde 47.
Der Geburtstag jährt sich zum 148. mal.
Steckbrief von Karl Liebknecht
Geburtsdatum 13.08.1871
Geboren in Leipzig
Todesdatum 15.01.1919
Alter 47
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Löwe

Sternzeichen Löwe am 13. August

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Karl Liebknecht

28.12.1904

In Berlin beginnt der erste Parteitag der preußischen Sozialdemokraten. Auf dem bis zum 31. Dezember dauernden Treffen ist die Vorgehensweise im Kampf gegen das preußische Dreiklassenwahlrecht heftig umstritten. Ein von Paul Löbe und Karl Liebknecht eingebrachter Antrag, nach dem die Partei mit Massendemonstrationen für das allgemeine und gleiche Wahlrecht kämpfen soll, wird von den Delegierten abgelehnt. Sie fürchten Zusammenstöße mit dem Militär und der Polizei.

12.2.1905

Karl Liebknecht (SPD) bezeichnet in einem Vortrag vor 2500 Zuhörern in Leipzig die Revolution in Russland als einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte.

12.10.1907

Das Reichsgericht in Leipzig verurteilt den Sozialdemokraten Karl Liebknecht wegen seiner Schrift "Militarismus und Antimilitarismus" zu eineinhalb Jahren Festungshaft.

21.1.1908

Die Berliner Anwaltskammer lehnt den Antrag des Reichsanwalts ab, den sozialistischen Rechtsanwalt Karl Liebknecht aus dem Anwaltsstand auszuschließen.

2.6.1909

Karl Liebknecht, Abgeordneter der Sozialdemokraten im preußischen Landtag, wird in Berlin aus dem Gefängnis entlassen.

22.3.1912

In einer Landtagsdebatte über den preußischen Kulturetat kritisiert der sozialdemokratische Abgeordnete Karl Liebknecht die politisch einseitige Tendenz des Lehrstoffes in den Volksschulen.

29.9.1912

Nach mehreren Protestversammlungen gegen die hohen Lebensmittelpreise kommt es in Berlin zu einer Demonstration in der Innenstadt. Dabei werden mehrere Teilnehmer vorübergehend festgenommen. Unter ihnen befindet sich auch der Sozialdemokrat Karl Liebknecht.

18.4.1913

Im deutschen Reichstag berichtet der sozialdemokratische Abgeordnete Karl Liebknecht von Versuchen der Firma Friedrich Krupp (Essen), Angehörige der deutschen Reichsarmee zu bestechen, um Informationen über das beim Militär verwendete Material zu erlangen. Der Bericht löst in der Öffentlichkeit heftige Diskussionen aus und führt zur Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission.

11.5.1914

Der sozialdemokratische Abgeordnete Karl Liebknecht kritisiert im deutschen Reichstag in Berlin die Kriegsvorbereitungen der deutschen Regierung. In diesem Zusammenhang weist er auf die treibende Rolle der Rüstungsindustrie hin. Der 42-Jährige Liebknecht, Sohn des bedeutenden Sozialdemokraten Wilhelm Liebknecht, zählt zum linken Flügel seiner Partei.

3.8.1914

Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion beschließt in Berlin, den von der deutschen Regierung geforderten Kriegskrediten in Höhe von fünf Milliarden Mark auf der Reichstagssitzung am 4. August zuzustimmen. Eine Minderheit der Abgeordneten um Karl Liebknecht spricht sich allerdings gegen eine Unterstützung der deutschen Kriegspolitik aus.

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