Karl Schiller

24.04.1911 - 26.12.1994
Karl Schiller, deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB, Bundesminister, wurde am 24.04.1911 in Breslau geboren und starb am 26.12.1994 in Hamburg. Karl Schiller wurde 83.
Der Geburtstag jährt sich zum 109. mal.
Steckbrief von Karl Schiller
Geburtsdatum24.04.1911
Geboren inBreslau
Todesdatum26.12.1994
Alter83
Gestorben inHamburg
SternzeichenStier

Sternzeichen Stier am 24. April

Was geschah am 24.4.1911

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Karl Schiller

4.11.1965

Der Wirtschaftssenator von Berlin (West), Karl Schiller, scheidet aus seinem Amt aus und wird wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in Bonn.

13.1.1969

In Garmisch-Partenkirchen kommen die Finanz- und Wirtschaftsminister der sechs EWG-Staaten zu einer zweitägigen Konferenz unter Leitung von Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß (CSU) bzw. Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) zusammen. Die Teilnehmer erzielen vor allem Übereinstimmung darüber, dass künftig den Finanzministern ein stärkerer Einfluss auf EWG-Entscheidungen eingeräumt werden solle.

10.2.1969

In Bonn unterzeichnen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) und das Mitglied des jugoslawischen Bundesvollzugsrats, Toma Granfil, ein deutsch-jugoslawisches Abkommen über wirtschaftliche, industrielle und technische Zusammenarbeit. Dem im Oktober 1968 in Belgrad ausgehandelten Abkommen zufolge wollen beide Regierungen die Kooperation im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen.

6.3.1969

Unter Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) einigen sich die Vertreter der Altgesellschaften des Ruhrkohlenbergbaus, die Vorstände der Ruhrkohle AG sowie der IG Bergbau und Energie in zweitägigen Verhandlungen (bis 7.3.) über das Vertragswerk für die im Aufbau befindliche Ruhrkohle AG.

14.3.1969

Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU) beendet einen zweitägigen Arbeitsbesuch in Paris. Er wird u.a. begleitet von Außenminister Willy Brandt (SPD) und Wirtschaftsminister Karl Schiller (SPD). Dabei versucht die deutsche Delegation ergebnislos, Frankreich zu einem Einlenken im Streit um die Westeuropäische Union (WEU) zu bewegen. Beide Seiten beschließen die Realisierung verschiedener Projekte, u.a. des Airbus'.

29.4.1969

Der Vorstandsvorsitzende der Thyssen Röhrenwerke AG, Ernst Wolf Mommsen, gibt in Hannover den Abschluss eines Vertrages über Entwicklung und Bau von Großröhrenwerken mit der Sowjetunion bekannt. Am Vortag kamen im Rahmen der Hannover-Messe Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) und der sowjetische Außenhandelsminister Nikolai S. Patolitschew zu einem Gespräch über sowjetische Erdöl- und Erdgaslieferungen zusammen.

1.5.1969

Nach Gesprächen zwischen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) und seinem sowjetischen Amtskollegen Nikolai S. Patolitschew im Rahmen der Hannover-Messe zeichnet sich die Möglichkeit eines langfristig angelegten Erdgas-Röhren-Geschäftes zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion ab.

7.5.1969

Das Bundeskabinett in Bonn verabschiedet eine Vorlage zur Errichtung der Ruhrkohle AG. Nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) ist die darin vorgesehene Konzentration der Bergbaubetriebe Voraussetzung für die Erhaltung eines "leistungsfähigen Bergbaus".

18.7.1969

In Essen unterzeichnen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) und Vertreter der Steinkohleindustrie den Gründungsvertrag der Ruhrkohle AG.

24.11.1969

Erstmals nach Bildung der sozialliberalen Koalition tritt die sog. Konzertierte Aktion zusammen. Unter Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) nehmen an dem Treffen u.a. Vertreter von Spitzenverbänden der Gewerkschaften und Unternehmer, des Sachverständigenrates und der Deutschen Bundesbank teil. Zum ersten Mal sind auch Vertreter der Landwirtschaft anwesend. Als wirtschaftliches Ziel künftiger Arbeit nennt Schiller "Stabilisierung ohne Stagnation".

Zeige alle Ergebnisse