Schlagzeilen und Ereignisse zu Kenneth Kaunda

20.1.1964

Nach der Auflösung der Föderation Rhodesien-Nyassaland zum Jahreswechsel 1963/64 finden in Nord-Rhodesien Parlamentswahlen statt, stärkste Partei wird die "Vereinigte Nationale Unabhängigkeitspartei" (UNIP). Am 22. Januar wird der Führer der UNIP, Kenneth Kaunda, als erster Premierminister Nordrhodesiens vereidigt.

11.8.1969

Sambias Staatschef Kenneth Kaunda gibt einen Regierungsbeschluss bekannt, nach dem eine Aktienmehrheit von 51% an den Kupferminen in Sambia in Staatsbesitz übergehen soll. Zur Begründung erklärt Kaunda, es lasse sich nicht mit der Würde eines Staates vereinbaren, seine Bodenschätze auf unbegrenzte Zeit ausländischen Kapitalisten zu überlassen.

27.4.1970

Zu einem neuntägigen Besuch in der Bundesrepublik Deutschland trifft der Präsident der ostafrikanischen Republik Sambia, Kenneth Kaunda, ein.

26.10.1970

Der Präsident von Sambia, Kenneth Kaunda, legt in der tansanischen Hauptstadt Daressalam in Anwesenheit des Präsidenten von Tansania, Julius Kambarage Nyerere, sowie einer Delegation aus der Volksrepublik China den Grundstein für eine 1800 km lange Eisenbahnlinie, die beide Länder verbinden soll. Die Tansania-Sambia-Eisenbahn ist das größte überseeische Entwicklungsprojekt Pekings.

25.8.1973

Staatspräsident Kenneth Kaunda unterzeichnet die neue Verfassung Sambias. Sie sieht u.a. die Schaffung des Amts des Ministerpräsidenten vor, das drei Tage später vom früheren Vizepräsidenten Mathias Mainza Chona besetzt wird.

5.12.1973

Ohne Gegenkandidaten wird Kenneth Kaunda zum dritten Mal in das Amt des Präsidenten von Sambia gewählt.

30.6.1975

Der sambische Präsident Kenneth Kaunda kündigt die Verstaatlichung des gesamten privaten Landbesitzes der Kinos, Krankenhäuser und größeren Zeitungen an.

16.5.1977

Nach zahlreichen Grenzzwischenfällen erklärt der sambische Staatspräsident Kenneth Kaunda den Kriegszustand zwischen Sambia und Rhodesien.

22.5.1978

In Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) erhält der sambische Präsident Kenneth Kaunda den Martin-Luther-King-Friedenspreis.

30.4.1982

Der sambische Präsident Kenneth Kaunda und der Chef der weißen Minderheitsregierung in Südafrika, Pieter Willem Botha, treffen in einem Wohnwagen an der Grenze zwischen Botswana und Südafrika zu einem dreistündigen Gespräch zusammen. Über den Inhalt der Unterredung, die bei den meisten schwarzafrikanischen Staaten wegen der Apartheidpolitik Südafrikas auf harsche Kritik trifft, wird nichts Konkretes bekannt.

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