Schlagzeilen und Ereignisse zu Khaleda Zia

27.2.1991

Bei Parlamentswahlen in Bangladesch wird die von Begum Khaleda Zia, der Witwe des 1981 ermordeten Staatschefs Ziaur Rahman, geführte National-Partei mit 139 von 300 Sitzen stärkste politische Kraft im Parlament.

20.3.1991

Begum Khaleda Zia, deren Bangladesh Nationalist Party (BNP) aus den Parlamentswahlen am 28. Februar siegreich hervorgegangen war, wird zur ersten Premierministerin des muslimischen Staates ernannt.

2.9.1995

Durch die Ausrufung eines 32stündigen Generalstreiks versucht die Opposition in Bangladesch, die Regierung von Ministerpräsidentin Begum Khaleda Zia zur Abhaltung freier Wahlen zu zwingen.

22.11.2005

Dhaka: In der Hauptstadt von Bangladesch, fordern mehrere zehntausend Demonstranten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsidentin Khaleda Zia wegen angeblicher Unterstützung radikaler Muslime.

29.12.2008

Parlamentswahl in Bangladesch:
Nach zweijähriger Militärherrschaft sind in Bangladesch 81 Mio. Bürger aufgerufen, 300 Abgeordnete des neuen Parlaments zu bestimmen. Das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der von den ehemaligen Ministerpräsidentinnen Sheikh Hasina und Khaleda Zia geführten Parteien Awami-Liga und den Nationalisten bleibt aus. Die Awami-Liga wird im neuen Parlament über eine Zwei-Drittel-Mehrheit verfügen.

10.10.2018

Dhaka/Bangladesch:
Ein Strafgericht in Dhaka unter Richter Shahed Nuruddin verhängt die Todesstrafe für 19 Menschen wegen eines Handgranatenanschlags auf die heutige Premierministerin Scheich Hasina Wajed während einer Parteikundgebung ihrer Awami-Liga am 21. August 2004. Unter den Verurteilten befindet sich auch der ehemalige Innenminister Lutfozzaman Babar, der ehemalige stellvertretende Bildungsminister Abdus Salam Pintu, der Generalmajor Rezzakul Haider Chowdhury und Brigadegeneral Abdur Rahim. Zudem wurde der im britischen Exil lebende Tarique Rahman, Sohn der früheren Premierministerin und Oppositionsführerin Khaleda Zia (BNP) zusammen mit weiteren 18 anderen Oppositionellen, darunter den ehemaligen Staatssekretär Harris Chowdhury zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.