Schlagzeilen und Ereignisse zu Klaus Mann

19.10.1925

Das Drama von Klaus Mann, "Anja und Esther", wird in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. Die Hauptrollen spielen Klaus Mann, Erika Mann und Pamela Wedekind.

15.9.1926

Der deutsche Schriftsteller Klaus Mann liest in Berlin aus Werken, die 1926 veröffentlicht werden: "Tanzpantomime" (später "Der fromme Tanz") und "Kindernovelle".

21.4.1927

In Leipzig wird die Komödie "Revue zu Vieren" uraufgeführt. Es spielen Pamela Wedekind, Gustaf Gründgens, der Autor Klaus Mann und seine Schwester Erika Mann.

14.10.1933

Der S. Fischer Verlag Berlin veranlasst den in der Schweiz lebenden Thomas Mann, seinen Namen von der Mitarbeiterliste von Klaus Manns erstmals im September in Amsterdam herausgekommenen Zeitschrift "Die Sammlung" zu streichen, um den Verkauf des am 5. Oktober erschienenen ersten Bandes des Joseph-Romans "Die Geschichten Jaakobs" nicht zu gefährden.

18.1.1935

Auf einer Veranstaltung deutscher Emigranten in Paris stellt der deutsche Schriftsteller Bodo Uhse, der seit 1933 im Exil lebt, die Werke der Autoren Oskar Maria Graf und Klaus Mann vor.

29.12.1936

Die Schriftstellerin und Kabarettistin Erika Mann eröffnet gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Schriftsteller Klaus Mann, in einem New Yorker Hochhaus das politisch-satirische Kabarett "Peppermill" (in München als "Die Pfeffermühle" gegründet). Dort treten u.a. Therese Giehse, Magnus Henning, Sybille Schloss und Lotte Goslar auf.

21.5.1949

Der 42-Jährige deutsch-US-amerikanische Schriftsteller Klaus Mann nimmt sich in Cannes das Leben. Der Sohn Thomas Manns schrieb u.a. 1936 den zeitkritischen Roman "Mephisto".

25.8.1965

Das Hamburger Landgericht erlaubt der in München ansässigen Nymphenburger Verlagsbuchhandlung den ersten Nachkriegsdruck von Klaus Manns Roman "Mephisto".

20.3.1968

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe darf der Roman "Mephisto" von Klaus Mann in der Bundesrepublik nicht veröffentlicht werden.

13.7.1971

Der Roman "Mephisto" (1933) von Klaus Mann darf auch weiterhin in der Bundesrepublik nicht veröffentlicht werden. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet gegen eine Klage der Nymphenburger Verlagshandlung GmbH in München. Das Gericht begründet sein Urteil damit, dass der Roman das Leben des Schauspielers Gustaf Gründgens behandle und dessen Persönlichkeitsrechte verletze.

Zeige alle Ergebnisse