Kurt Eisner

Kurt Eisner, nach der Vorlage eines Fotos von Robert Sennecke bearbeitete Postkarte von 1919 - Robert Sennecke [Public domain], via Wikimedia Commons

Kurt Eisner, nach der Vorlage eines Fotos von Robert Sennecke bearbeitete Postkarte von 1919 - Robert Sennecke [Public domain], via Wikimedia Commons

14.05.1867 - 21.02.1919
Kurt Eisner, war vom 8. November 1918 bis zu seinem gewaltsamen Tod durch ein Attentat der erste Ministerpräsident des Freistaats Bayern. Abgesehen von seinem Wirken als sozialistischer Revolutionär und Politiker hatte er sich auch als Journalist und Schriftsteller einen Namen gemacht. Historische Bedeutung erlangte er vor allem als Anführer der Novemberrevolution von 1918 in München. Eisner rief nach dem Sturz des letzten bayerischen Königs Ludwig III. die bayerische Republik als „Freistaat“ aus und wurde von der Versammlung der Arbeiter- und Soldatenräte zum Ministerpräsidenten gewählt , wurde am 14.05.1867 in Berlin geboren und starb am 21.02.1919 in München. Kurt Eisner wurde 51.
Der Geburtstag jährt sich zum 152. mal.
Steckbrief von Kurt Eisner
Geburtsdatum 14.05.1867
Geboren in Berlin
Todesdatum 21.02.1919
Alter 51
Gestorben in München
Sternzeichen Stier

Sternzeichen Stier am 14. Mai

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Kurt Eisner

7.11.1918

In München wird die Wittelsbacher Monarchie gestürzt. Kurt Eisner ruft die bayerische Volksrepublik aus.

26.11.1918

Der bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner (USPD) wirft dem Auswärtigen Amt vor, da es von Vertretern des alten Systems geleitet werde, betrüge es mit seiner Politik das deutsche Volk. Diese Auffassung teilt der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat in München. Er fordert den Arbeiter- und Soldatenrat in Berlin vergeblich auf, die Regierung zu stürzen.

12.1.1919

Stärkste politische Kraft bei den Landtagswahlen im rechtsrheinischen Bayern wird die Bayerische Volkspartei mit 58 Mandaten vor der MSPD (52). Die USPD, der Ministerpräsident Kurt Eisner angehört, gewinnt nur drei Sitze.

13.2.1919

In München beginnt die Landeskonferenz der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte Bayerns. Als Ministerpräsident Kurt Eisner (USPD) zu Beginn der bis zum 20. Februar dauernden Tagung die Presse beschimpft, verlassen zahlreiche Journalisten die Konferenz.

20.2.1919

Das bayerische Gesamtministerium unter Kurt Eisner (USPD) in München billigt den Entwurf eines neuen vorläufigen Staatsgrundgesetzes des Freistaats Bayern, das an die Stelle des vorläufigen Staatsgrundgesetzes vom 4. Januar treten soll.

21.2.1919

Der bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner (USPD) wird auf dem Weg zur Eröffnung des Landtags in München von dem Reserveleutnant Graf Anton von Arco-Valley ermordet.

7.11.1919

In München beginnen die Feiern zum ersten Jahrestag der Revolution im Deutschen Reich, die bis zum 9. November gehen. Am 7. November 1918 hatte der USPD-Politiker Kurt Eisner den Freien Volksstaat Bayern ausgerufen.

16.1.1920

Der Mörder des bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (USPD), Anton Graf von Arco auf Valley, wird in München zum Tode verurteilt, später jedoch von der bayerischen Regierung zu lebenslanger Festungshaft begnadigt.

1.5.1921

Die politische Glosse "Götterprüfung" von Kurt Eisner wird an der Berliner Volksbühne uraufgeführt. Eisner, zunächst Journalist und Schriftsteller, war von November 1918 bis Januar 1919 an der Spitze eines Arbeiter- und Soldatenrates Ministerpräsident der Republik Bayern. Eisner wurde 1919 ermordet.

20.10.1922

In München wird der ehemalige Privatsekretär von Kurt Eisner (Präsident der ehemaligen Münchner Räterepublik), Felix Fechenbach, wegen Hochverrats zu zehn Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Festungshaft verurteilt.

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