Kurt Schuschnigg

14.12.1897 - 18.11.1977
Kurt Schuschnigg, österreichischer Bundeskanzler (VF), wurde am 14.12.1897 in Riva del Garda geboren und starb am 18.11.1977 in Mutters. Kurt Schuschnigg wurde 79.
Der Geburtstag jährt sich zum 121. mal.
Steckbrief von Kurt Schuschnigg
Geburtsdatum 14.12.1897
Geboren in Riva del Garda
Todesdatum 18.11.1977
Alter 79
Gestorben in Mutters
Sternzeichen Schütze

Sternzeichen Schütze am 14. Dezember

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Kurt Schuschnigg

6.3.1934

Der österreichische Unterrichtsminister Kurt Schuschnigg (CP) betont in einer Rede vor den Ostmärkischen Sturmscharen in Graz, dass die sog. Habsburger Gesetze Unrecht seien. Die Habsburger treffe keinerlei Schuld am Ersten Weltkrieg, deshalb entbehre auch die Entrechtung und Enteignung der Dynastie jeder rechtlichen Grundlage.

30.7.1934

Kurt Schuschnigg (CP) wird neuer österreichischer Bundeskanzler als Nachfolger des am 25. Juli ermordeten Engelbert Dollfuß (CP)

3.8.1934

Der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (Christlichsoziale Partei) berichtet vor der Presse in Wien über Hintergründe des Putschversuchs vom 25. Juli.

8.8.1934

Auf einer Gedenkfeier auf dem Heldenplatz der Wiener Hofburg für den am 25. Juli ermordeten Bundeskanzler Engelbert Dollfuß bezeichnet der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) den Putschversuch des 25. Juli als "vorbedachten und gewollten Dolchstoß in das Herz Österreichs".

10.8.1934

Der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) trifft in Budapest zu Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Gyula Gömbös von Jákfa zusammen. Das Treffen gilt als Auftakt für eine Vertiefung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn, die von dem ermordeten österreichischen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß (CP) geknüpft worden waren.

17.8.1934

Das von der österreichischen Regierung unter Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) beschlossene Verfassungsgesetz über den "Wirkungskreis des Generalkommissars für außerordentliche Maßnahmen zur Bekämpfung staats- und regierungsfeindlicher Bestrebungen in der Planwirtschaft" tritt in Kraft. Danach kann der Generalstaatskommissar, Bundesinnenminister Emil Fey (Heimwehr), u.a. staatsfeindlichen Arbeitgebern die Konzession entziehen oder die Schließung ihrer Betriebe veranlassen; bei staatsfeindlichen Arbeitnehmern kann er die sofortige Entlassung verfügen.

20.8.1934

Der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) reist nach Florenz zu einer Zusammenkunft mit dem italienischen Duce und Ministerpräsidenten, Benito Mussolini. Vor dem Abflug in Wien bezeichnet er in einem Interview mit dem "Giornale d'Italia" Italien als die größte Stütze Österreichs.

2.9.1934

Bei einer Heldenehrung auf dem Berge Isel in Tirol bezeichnet es der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (Christlichsoziale Partei) als die Aufgabe der Österreicher, dafür zu sorgen, "dass nicht ein Fußbreit deutschen Bodens dieses Landes irgendwann und irgendjemandem überantwortet werde".

6.9.1934

Der österreichische Ministerrat unter Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) beschließt ein Bundesgesetz über die Aufrechterhaltung der Disziplin unter den Studierenden an den Hochschulen. Jeder Student, der zur Förderung der Ziele einer verbotenen Partei ein Vergehen begangen hat, kann von allen Hochschulen des Landes verwiesen werden.

12.9.1934

Vor der Völkerbundversammlung in Genf weist der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg (CP) den Vorwurf zurück, die österreichische "Verfassung 1934" enthalte reaktionäre Tendenzen.

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