Li Peng

20.10.1928 - 22.07.2019
Li Peng, chinesischer Politiker, Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China, wurde am 20.10.1928 in Chengdu geboren und starb am 22.07.2019. Li Peng wurde 90.
Der Geburtstag jährt sich zum 91. mal.
Steckbrief von Li Peng
Geburtsdatum 20.10.1928
Geboren in Chengdu
Todesdatum 22.07.2019
Alter 90
Gestorben in
Sternzeichen Waage

Sternzeichen Waage am 20. Oktober

Was geschah am 20.10.1928

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Li Peng

1.11.1987

In Peking endet der 13. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas mit einer Verjüngung der Riege der Funktionsträger. Auf eigenen Wunsch zieht sich der 83-Jährige Deng Xiaoping aus der Parteiführung zurück, behält jedoch den Vorsitz in der Zentralen Militärkommission. Der als Reformer geltende Ministerpräsident Zhao Ziyang wird neuer Generalsekretär der KPCh, gibt jedoch sein Amt als Regierungschef ab. Nachfolger ist Li Peng.

20.5.1989

Der chinesische Regierungschef Li Peng verhängt per Staatsdekret über acht Stadtbezirke der Hauptstadt Peking das Kriegsrecht. Am Vortag hatte die chinesische Führung Militäreinheiten in Marsch gesetzt. Ungeachtet dieser Maßnahme setzen die Studenten ihre Demonstrationen fort.

23.4.1990

Der chinesische Ministerpräsident Li Peng trifft beim ersten Besuch seit 1964 in der UdSSR mit Staatspräsident Michail Gorbatschow zusammen. Beide Seiten vereinbaren, die Truppen an den Staatsgrenzen zu verringern und auf den Gebieten Atomenergie und Raumfahrt zusammenzuarbeiten.

7.9.1990

In China wird Ministerpräsident Li Peng als Vorsitzender der Staatskommission für die Reform der Wirtschaft durch Chen Jin-hua ersetzt.

4.7.1994

Der chinesische Ministerpräsident Li Peng beginnt seinen bis zum 9. Juli dauernden Deutschlandbesuch, in dessen Verlauf es zu Demonstrationen gegen die chinesische Menschenrechtspolitik kommt.

5.3.1995

Auf der bis zum 18. März dauernden Plenarversammlung des Nationalen Volkskongresses kritisiert der chinesische Ministerpräsident Li Peng überraschend deutlich Fehler seiner Regierung.

19.12.1995

Massive Proteste löst die Entscheidung der chinesischen Behörden aus, das Visum des Deutschen Henrik Bork nicht zu verlängern. Peking lastet dem seit 1991 in China tätigen Journalisten an, für die Proteste beim Besuch des chinesischen Regierungschefs Li Peng 1994 in Deutschland verantwortlich zu sein.

13.4.1996

Chinas Ministerpräsident Li Peng beendet einen viertägigen Frankreich-Besuch, in dessen Verlauf die Chinesen u.a. 33 Airbus-Flugzeuge der Typen A 320 und A 340 bestellten.

16.3.1998

Mit 89% der Stimmen wählt der Nationale Volkskongress in Peking den scheidenden Ministerpräsidenten Li Peng zum neuen Parlamentspräsidenten. Li gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die Niederschlagung der Demokratiebewegung im Jahr 1989. Mit 98 Prozent der Stimmen hingegen bestätigt der Volkskongress Staatspräsident Jiang Zemin in seinem Amt. Neuer Ministerpräsident wird der Wirtschaftsreformer Zhu Rongji.