Ludwig Müller

Ludwig Müller. Bundesarchiv, Bild 183-H30223 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Ludwig Müller. Bundesarchiv, Bild 183-H30223 / Unknownwikidata:Q4233718 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

23.06.1883 - 31.07.1945
Ludwig Müller, Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche, war in der Zeit des Nationalsozialismus Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) und eine der führenden Gestalten in der Bewegung der Deutschen Christen, die eine Synthese zwischen Christentum und Nationalsozialismus propagierten , wurde am 23.06.1883 in Gütersloh geboren und starb am 31.07.1945 in Berlin. Ludwig Müller wurde 62.
Der Geburtstag jährt sich zum 135. mal.
Steckbrief von Ludwig Müller
Geburtsdatum 23.06.1883
Geboren in Gütersloh
Todesdatum 31.07.1945
Alter 62
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Krebs

Sternzeichen Krebs am 23. Juni

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Ludwig Müller

22.9.1930

Der Konkurs der Heidelberger Wohnungsbaugesellschaft entwickelt sich zu einem der größten Bauskandale im Deutschen Reich. Das Unternehmen unter der Leitung des Rechtsanwalts Ludwig Müller hatte sich ohne jedes Eigenkapital von Banken und Gemeinden rund 10 Mio. RM für angebliche Großprojekte ergaunert.

26.4.1933

Die Glaubensbewegung Deutscher Christen gibt die Berufung von Wehrkreispfarrer Ludwig Müller zum Vertrauensmann des Reichskanzlers in Fragen der evangelischen Kirche bekannt.

16.5.1933

Wehrkreispfarrer Ludwig Müller übernimmt die Leitung der Glaubensbewegung Deutsche Christen.

7.7.1933

Wehrkreispfarrer Ludwig Müller wird oberster Leiter der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, der Vereinigung der reformierten und lutherischen Kirchen in Preußen.

27.9.1933

In Wittenberg wählt die erste deutsche Nationalsynode den Königsberger Wehrkreispfarrer Ludwig Müller zum evangelischen Reichsbischof. Müller vertritt die der NSDAP nahestehenden Deutschen Christen.

4.12.1933

Das am 2. Dezember neu ernannte Geistliche Ministerium der Deutschen Evangelischen Kirche untersagt seinen Mitgliedern und den Kirchenregierungen die Zugehörigkeit zu kirchenpolitischen Parteien. Reichsbischof Ludwig Müller legt daraufhin die Schirmherrschaft über die Glaubensbewegung Deutsche Christen nieder.

21.12.1933

Der evangelische Reichsbischof Ludwig Müller unterstellt das Evangelische Jugendwerk der Befehlsgewalt von Reichsjugendführer Baldur von Schirach.

4.1.1934

Der deutsche Reichsbischof Ludwig Müller erlässt eine Verordnung, die öffentliche Kritik von Pfarrern am nationalsozialistischen Regime untersagt.

21.2.1934

Der deutsche Reichsbischof Ludwig Müller richtet ein kirchliches Amt für auswärtige Angelegenheiten ein, das die Beziehungen zwischen der Deutschen Evangelischen Kirche und den befreundeten Kirchen des Auslands pflegen soll.

28.2.1934

Bei einer Kundgebung des Gaus Großberlin der Deutschen Christen im Berliner Sportpalast verkündet Reichsbischof Ludwig Müller unter großem Beifall, die Deutschen Christen würden nicht eher ruhen, bis auf den Kanzeln der Kirchen nur Nationalsozialisten sitzen.

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