Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Mao Zedong (77)

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1.7.1921

In Schanghai wird die Kommunistische Partei Chinas (KPCH) gegründet. Parteivorsitzender wird der Pekinger Professor Tscheng Tu-hsiu. Zu den zwölf Gründungsmitgliedern gehört auch der Lehrer Mao Zedong.

18.9.1927

Der von dem kommunistischen Funktionär Mao Zedong geleitete Bauernaufstand (eingeleitet am 5.9.) in der chinesischen Provinz Hunan bricht zusammen.

16.10.1934

Der Lange Marsch der chinesischen Roten Armee unter dem Kommunistenführer Mao Zedong beginnt. Die 90 000 Soldaten ziehen sich vor den Truppen des Generals Chiang Kai-shek zurück.

6.1.1935

Auf der Tsunyi-Konferenz der Kommunistischen Partei Chinas wird Mao Zedong zum Vorsitzenden des Politbüros der KP gewählt.

14.6.1935

In Schanghai werden 18 Kommunisten, die von nationalchinesischen Truppen gefangengenommen worden waren, hingerichtet. Die chinesische Kuomintang-Regierung (Nationale Volkspartei Chinas) führt einen Vernichtungsfeldzug gegen die Kommunisten - angeführt durch Mao Zedong -, die sich dem seit Herbst 1934 durch den sog. Langen Marsch zu entziehen suchen.

20.10.1935

Der lange Marsch" Mao Zedongs und seiner kommunistischen Armee geht nach etwa einem Jahr in Yenan zu Ende. Etwa 100 000 Kommunisten waren im Oktober 1934 von ihrer Basis in den südchinesischen Provinzen Kiangsi und Fukien aufgebrochen, um den anrückenden Streitkräften Chiang Kai-sheks zu entkommen.

10.9.1937

Die Rote Armee des chinesischen Kommunistenführers Mao Zedong legt den Treueeid auf die Nankinger Zentralregierung ab und wird zur achten chinesischen Armee umgewandelt.

6.11.1938

Mao Zedong, Vorsitzender der Regierung der Chinesischen Sowjetrepublik in Yenan, veröffentlicht eine grundlegende Schrift über die "Probleme des Krieges und der Strategie".

4.5.1939

In seiner Schrift "Die Orientierung der Jugendbewegung" erklärt Mao Zedong der führende Kopf der chinesischen Kommunisten, nur der sei revolutionär, der sich mit den "breiten Massen der Arbeiter und Bauern" verbinde.

29.5.1939

Mao Zedong, führende Persönlichkeit der chinesischen Kommunisten, veröffentlicht die Schrift "Wenn der Feind uns bekämpft, ist das gut und nicht schlecht".

14.9.1943

Marschall Chiang Kai-shek, der Präsident von Tschungking-China, fordert die Kommunisten unter der Führung von Mao Zedong zur Unterordnung unter seine Regierung auf.

11.8.1945

In Nordchina schließen sich die kommunistischen Truppen unter dem Befehl von Mao Zedong der sowjetischen Offensive an und nähern sich den Städten Schanghai und Nanking.

2.9.1945

In Tschunking nehmen der Präsident der chinesischen Republik, Chiang Kai-shek, und der Anführer der kommunistischen Truppen, Mao Zedong, Verhandlungen über die Bildung einer Zentralregierung auf, an der alle Parteien des Landes beteiligt werden sollen.

8.11.1946

In China gibt der Führer der chinesischen Regierungstruppen, Chiang Kai-shek, seinen Truppen den Befehl zur Feuereinstellung. Damit entspricht Chiang den am Vortage von dem US-amerikanischen Vermittler George Catlett Marshall gemachten Vorschlägen zur Lösung des innerchinesischen Konflikts zwischen seiner Regierung und den kommunistischen Partisanen unter Mao Zedong.

22.5.1947

Die chinesischen kommunistischen Truppen von Mao Zedong besetzen Tschangtschun, die Hauptstadt der Mandschurei.

29.6.1947

Der Oberste Gerichtshof in China erlässt einen Haftbefehl gegen den Führer der Kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong. Er wird beschuldigt, eine Volkserhebung organisiert zu haben.

10.10.1947

Die Kommunistische Partei Chinas unter der Führung von Mao Zedong verkündet ein neues Bodengesetz, das die Enteignung der Großgrundbesitzer zum Ziel hat.

5.12.1947

In der Nähe der Stadt Hankau kommt es im Zuge der Offensive chinesischer Regierungstruppen zu einer schweren Schlacht mit 100 000 Mann der kommunistischen Roten Armee Mao Zedongs.

30.10.1948

Mit der Kapitulation der Garnison von Mukden geht der nationalchinesischen Armee im Kampf gegen die kommunistischen Truppen Mao Zedongs der letzte Stützpunkt in der Mandschurei verloren.

21.1.1949

Der chinesische Staatspräsident, Marschall Chiang Kai-shek, tritt zurück und verlässt Nanking, die bisherige Hauptstadt der Nationalregierung. Er gibt damit dem immer stärker werdenden Druck der chinesischen Kommunisten unter Mao Zedong nach. Die Nationalregierung hat zwei Tage zuvor ihren Sitz nach Kanton verlegt.

4.4.1949

Der chinesische Kommunistenführer Mao Zedong unterzeichnet eine Erklärung, wonach im Kriegsfall die gesamte Bevölkerung Chinas einmütig an der Seite der Sowjetunion kämpfen werde.

19.6.1949

Zum Abschlus seiner fünftägigen Konferenz in Peking wählt der Vorbereitungsausschuss der politischen Konsultativkonferenz (eine Art Vorparlament) einen aus 21 Mitgliedern bestehenden ständigen Ausschuss mit Mao Zedong als Vorsitzendem.

21.9.1949

Zur Eröffnung der ersten Plenarsitzung der Politischen Konsultativen Konferenz des chinesischen Volkes in Peking kündigt der Führer der Kommunistischen Partei, Mao Zedong, die Gründung der Volksrepublik China an.

30.9.1949

Zum Abschluss der ersten Plenartagung der Konsultativen Volkskonferenz in Peking, die am 21. September eröffnet wurde, wählen die Delegierten den Führer der Kommunistischen Partei, Mao Zedong, zum Präsidenten der neuen Zentralregierung.

1.10.1949

Vor dem Kaiserpalast in Peking proklamiert der Führer der Kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, die Volksrepublik China.

16.12.1949

Der Regierungschef der Volksrepublik China, Mao Zedong, trifft zu einem Besuch der UdSSR in Moskau ein.

16.6.1950

Auf einer Tagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas gibt der Ministerpräsident der Volksrepublik China, Mao Zedong, das Regierungsprogramm für die kommenden Jahre bekannt. Geplant sind u.a. eine umfassende Bodenreform und weitere Verstaatlichungen von Wirtschaftsbetrieben. Mao kündigt außerdem eine Demobilisierung der Armee an, diese müsse jedoch stark genug bleiben, "um die Befreiung Taiwans und Tibets" zu gewährleisten.

15.6.1951

Auf Anweisung des thüringischen Innenministeriums müssen alle größeren Städte Thüringens je eine Straße nach Mao Zedong benennen.

17.8.1951

In Peking werden Todes- und Gefängnisstrafen gegen deutsche, französische, italienische und chinesische Staatsangehörige wegen "Spionage und geplantem Mordversuch an Mao Zedong" verhängt.

7.2.1953

Der Staats- und Parteichef der Volksrepublik China, Mao Zedong, ruft das chinesische Volk in Peking dazu auf, den Kampf gegen die USA in Ostasien zu verstärken und den Koreakrieg bis zum Sieg fortzusetzen.

25.9.1954

In Peking wählt der Nationale Volkskongress Mao Zedong zum Staatspräsidenten.

7.4.1955

Durch einen Erlass des Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Mao Zedong, wird der Kriegszustand mit Deutschland offiziell beendet.

8.7.1955

In Peking unterzeichnen der chinesische Staats- und Parteiführer Mao Zedong und der Staatspräsident Nordvietnams, Ho Chi Minh, ein Abkommen über chinesische Wirtschaftshilfe für Nordvietnam.

27.2.1957

Der Staatspräsident der Volksrepublik China, Mao Zedong, ruft die sog. "Hundert-Blumen"-Kampagne aus, die der Bevölkerung Kritik an der Gesellschaft und der politischen Führung ermöglichen soll.

1.6.1957

Die Pekinger Volkszeitung veröffentlicht Diskussionsbeiträge zur sog. "Hundert-Blumen"-Kampagne, die durch eine Rede von Staatspräsident Mao Zedong vom 27. Februar eingeleitet wurde.

23.5.1958

Der Parteitag der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China billigt einstimmig die vom Zentralkomitee nach Vorschlägen Mao Zedongs ausgearbeitete "Generallinie" für den Aufbau des Sozialismus. Diese sieht die richtige Lösung der Widersprüche im Volk, gleichzeitige Entwicklung von Landwirtschaft und Industrie mit Vorrang der Schwerindustrie, Festigung des sozialistischen Eigentums sowie die Diktatur des Proletariats vor.

3.8.1958

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow und der Präsident der Volksrepublik China, Mao Zedong, beenden eine zunächst geheimgehaltene viertägige Konferenz in Peking. In einem Schlusskommuniqué verurteilen beide Seiten das Eingreifen der Briten und der US-Amerikaner im Nahen Osten und erneuern den "Revisionismus"-Vorwurf gegenüber Jugoslawien.

16.12.1958

Mao Zedong kandidiert nicht mehr für das Amt des Präsidenten der Volksrepublik China, er bleibt jedoch Präsident des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei.

27.1.1959

DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl hält sich zu einem Besuch in China auf und trifft mit Staats- und Parteichef Mao Zedong zusammen.

27.4.1959

Liu Shao-ch'i, der stellvertretende Vorsitzende des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, wird von dem in Peking tagenden Volkskongress zum neuen "Vorsitzenden der Volksrepublik China" bestimmt. Der bisherige Staatspräsident hat nicht mehr für das Amt kandidiert: Mao Zedong kündigt an, dass er sich verstärkt der Parteiarbeit widmen werde.

17.9.1959

Der Verteidigungsminister der Volksrepublik China, P'eng Te-huai, und andere hohe Funktionäre werden vom Ständigen Komitee des Nationalen Volkskongresses unter dem Vorsitz von Mao Zedong ihrer Ämter enthoben. Ihnen wird Rechtsabweichung vorgeworfen. Neuer Verteidigungsminister wird Marschall Lin Piao.

27.3.1966

Ein Sprecher des chinesischen Informationsministeriums dementiert vor ausländischen Journalisten in Peking Gerüchte, dass Parteichef Mao Zedong schwer erkrankt sei. Der 73-Jährige Mao hatte sich zum letzten Mal Ende November 1965 in der Öffentlichkeit gezeigt.

19.4.1966

Die taiwanesische Zeitung "Chen Huin" meldet, der 72-Jährige chinesische KP-Vorsitzende Mao Zedong sei schwer erkrankt und werde in einem Krankenhaus außerhalb von Peking von vier Ärzten ständig betreut. Die Gerüchte über eine Erkrankung Maos häufen sich in letzter Zeit, da dieser seit Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen wurde.

4.5.1966

Die Führungsspitze der Kommunistischen Partei Chinas tritt in Peking zusammen. Der Parteivorsitzende Mao Zedong, der sich monatelang nach Shanghai zurückgezogen hatte, leitet auf der dreiwöchigen Zusammenkunft die "Große Proletarische Kulturrevolution" ein, mit der er sein politisches Erbe sichern will.

6.6.1966

Nachdem zu Beginn des Monats bereits das Pekinger Stadtkomitee mit seinem Ersten Sekretär Peng Tschen auf Anweisung von Mao Zedong zurücktreten musste, werden auch die Zeitungsredaktionen der Hauptstadt im Zuge der "Großen Proletarischen Kulturrevolution" neu besetzt. In der Pekinger Universität finden ununterbrochen politische Verhöre statt, um "konterrevolutionäre und revisionistische Verbrechen" ausfindig zu machen.

6.7.1966

Der 73-Jährige Parteivorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Mao Zedong, durchschwimmt den 6 km breiten Jangtsekiang. Mao will mit dieser Kraftleistung Gerüchte über seinen schlechten Gesundheitszustand öffentlich widerlegen.

10.7.1966

Im Zuge der "Großen Proletarischen Kulturrevolution" wird der bisherige Chef der Propagandaabteilung im Zentralkomitee der KP Chinas, Lu Ting-ji, seines Amtes enthoben. Er wird durch Tao Ch'ou, einen treuen Gefolgsmann von Parteichef Mao Zedong, ersetzt.

18.8.1966

Auf dem "Platz des himmlischen Friedens" in Peking findet die erste Massenkundgebung der "Roten Garden" zur Feier der Kulturrevolution statt. Verteidigungsminister Lin Piao spricht im Namen des Parteivorsitzenden der chinesischen KP Mao Zedong und demonstriert damit seinen wachsenden Einfluss in der Partei.

3.11.1966

Bei der größten Demonstration seit Gründung der Volksrepublik China 1949 ziehen rund 2 Mio. Menschen acht Stunden lang durch die Straßen Pekings, um dem von Parteichef Mao Zedong eingeleiteten politischen Umschwung in der "Großen Proletarischen Kulturrevolution" zu huldigen.

26.12.1966

Zum 73. Geburtstag des Parteivorsitzenden Mao Zedong fordert die Pekinger "Volkszeitung" die Arbeiter Chinas auf, diesen im Kampf gegen "parteifeindliche Elemente" zu unterstützen. Sie sollten "korrupte Parteizellen" in Fabriken und Geschäften auflösen.

3.1.1967

Chinas Parteichef Mao Zedong lässt den gesamtchinesischen Gewerkschaftsbund auflösen und den beliebten Parteiführer Dschou Jang verhaften.

2.4.1967

Mitglieder, Freunde und Sympathisierende der in Mannheim beheimateten "Gesellschaft der Freunde der Volksrepublik China" erhalten aus Peking die Mitteilung, dass das "Rote Büchlein der chinesischen Rote Garde - Die Worte des Vorsitzenden Mao Zedongs", jetzt auch in deutscher Sprache erhältlich ist.

31.7.1967

Die Volksrepublik China spendet den in der britischen Kronkolonie Hongkong streikenden Chinesen 10 Millionen Hongkong-Dollar (rund 6,8 Millionen DM), um den chinesischen Arbeitern damit zu ermöglichen, "das große rote Banner Mao Zedongs im Kampf gegen die britischen Imperialisten" hochzuhalten.

18.8.1967

Anhänger Mao Zedongs stürmen in Peking das Gebäude der sowjetischen Botschaft und zertrümmern Teile der Einrichtung.

2.12.1967

Das "Rote Buch" mit Worten des chinesischen Parteivorsitzenden Mao Zedong ist laut einer Erhebung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in den vergangenen zwölf Monaten 100 000 mal verkauft worden.

15.10.1968

Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, gibt in einem Artikel in dem KP-Organ "Rote Fahne" bekannt, dass das Staatsoberhaupt der Volksrepublik China, Liu Shao-ch'i aller öffentlichen Ämter enthoben sei. Liu Shao-ch'i war seit Beginn der Kulturrevolution im Herbst 1965 von Anhängern Mao Zedongs scharf kritisiert worden.

26.12.1968

Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, wird 75 Jahre alt. Die offizielle Gratulation des nordvietnamesischen Staatspräsidenten Ho Chi Minh wird als Zeichen der Verbesserung der Beziehungen zwischen Hanoi und Peking gewertet.

1.4.1969

In Peking beginnt der neunte Partei-Kongress der herrschenden Kommunistischen Partei Chinas (bis 24.4.). Dabei wird Lin Piao zum designierten Nachfolger von Parteichef Mao Zedong gewählt.

8.9.1971

Der Versuch des stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Lin Piao, einen Staatsstreich gegen Parteichef Mao Zedong durchzuführen, scheitert.

28.7.1972

Die Botschaft der VR China in Paris bestätigt eine bisher nur inoffiziell kursierende Version, dass der frühere chinesische Verteidigungsminister und designierte Nachfolger Mao Zedongs, Lin Piao, während eines Fluchtversuchs in die Sowjetunion am 12. September 1971 bei einem Absturz seines Flugzeugs über der Mongolischen Volksrepublik ums Leben gekommen ist.

13.1.1975

Zum ersten Mal seit zehn Jahren tritt in Peking der Nationale Volkskongress, das höchste gesetzgebende Gremium der Volksrepublik China, zusammen. Es beschließt am 17. Januar eine neue Verfassung, durch die das Land zu einem "sozialistischen Staat der Diktatur des Proletariats" wird. Zuvor hat die Plenartagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, die den Volkskongress vorbereitete, Deng Xiaoping zum Stellvertreter des KP-Vorsitzenden Mao Zedong gewählt.

2.4.1975

Das bis zum 17. Januar amtierende Staatsoberhaupt der Volksrepublik China, Tung Pi-wu, stirbt 89jährig in Peking. Tung war neben Mao Zedong der einzige noch lebende Mitbegründer der Kommunistischen Partei Chinas.

21.9.1975

Chinas KP-Vorsitzender Mao Zedong warnt die Weltöffentlichkeit vor den "Gefahren des sowjetischen Materialismus". Die beiden kommunistischen Staaten sind seit 1960 ideologisch zerstritten.

9.9.1976

Mao Zedong, Vorsitzender der KP Chinas und Gründer der Volksrepublik stirbt in Peking im Alter von 82 Jahren.

9.9.1976

Nach dem Tod Mao Zedongs beginnt in China ein Machtkampf um die Parteiführung.

18.9.1976

In Peking findet eine Trauerfeier für den am 9. September verstorbenen Vorsitzenden der KPCh, Mao Zedong, statt. Im ganzen Land ist die Bevölkerung angewiesen, ein dreiminütiges Schweigen zu Ehren des Toten einzulegen.

9.10.1976

In der chinesischen Hauptstadt Peking wird Hua Guofeng auf Wandzeitungen als Vorsitzender der KPCh und Nachfolger des am 9. September verstorbenen Mao Zedongs gefeiert. Die Witwe Maos sowie drei weitere Funktionäre (sog. Viererbande) werden wegen eines angeblichen Putschversuchs verhaftet.

24.10.1976

In Peking tritt Hua Guofeng offiziell die Nachfolge Mao Zedongs als Vorsitzender der KPCh an. Die Mitglieder der sog. Viererbande, darunter die Witwe Maos, werden aus der Partei ausgeschlossen.

4.11.1976

In Peking tritt die chinesische Führung Gerüchten entgegen, dass die Mitglieder der Anfang Oktober entmachteten sog. Viererbande, darunter die Witwe Mao Zedongs, hingerichtet worden seien.

30.12.1976

Nach offiziellen Angaben aus Peking wird in Paoting (150 km südlich der chinesischen Hauptstadt) ein Putsch von Anhängern der "Viererbande" niedergeschlagen. Damit ist der seit dem Tod von Mao Zedong tobende Kampf um den politischen Kurs der Volksrepublik entschieden.

20.8.1977

In Peking endet der 11. Kongress der Kommunistischen Partei Chinas. Es ist der erste nach dem Tode Mao Zedongs am 9. September 1976. Die Delegierten bestätigen Hua Guofeng als Parteichef und verurteilen scharf die Aktivitäten der sog. Viererbande.

23.10.1977

Der chinesische Parteichef Hua Guofeng ruft in Peking zu einer öffentlichen Säuberung des Parteiapparates von Anhängern des vor 14 Monaten verstorbenen Mao Zedong auf.

19.4.1978

Der französische Ministerpräsident Raymond Barre trifft zu einem offiziellen Staatsbesuch in Peking ein. Es ist der erste Besuch eines westlichen Staatsmannes in der Volksrepublik China seit dem Tode Mao Zedongs.

10.8.1980

In Peking erklärt der KP-Vorsitzende Hua Guofeng, sein 1976 verstorbener Vorgänger Mao Zedong habe in den letzten Jahren seiner Amtszeit schwere Fehler begangen. In Peking verschwinden die Mao-Porträts von den öffentlichen Plätzen.

25.1.1981

Im Pekinger Prozess gegen die sog. Viererbande wird die Witwe Mao Zedongs, Chiang Ch'ing wegen "konterrevolutionärer Verbrechen", zum Tode verurteilt. Das Gericht setzt die Vollstreckung des Urteils jedoch auf zwei Jahre zur Bewährung aus.

26.12.1993

In China beginnen die Feiern zum 100. Geburtstag des 1976 verstorbenen Staatsgründers Mao Zedong.

26.12.2013

Mit einem Besuch an dessen Mausoleum in Peking würdigt Chinas Staats- und Parteiführung die Verdienste des Parteiführers und Staatsgründers Mao Zedong. Anlass ist Maos 120. Geburtstag.