Schlagzeilen und Ereignisse zu Mário Soares

26.8.1974

In Algier (Algerien) unterzeichnen der portugiesische Außenminister Mário Soares und Pedro Pires, der Vertreter der Befreiungsbewegung von Guinea-Bissau und den Kapverdischen Inseln, den Unabhängigkeitsvertrag für Guinea-Bissau.

22.5.1975

Portugals Sozialistenführer Mario Soares wendet sich gegen die Schließung der sozialistischen Zeitung "Republica" und fordert von Staatspräsident Francisco da Costa Gomes die Erhaltung der pluralistischen Demokratie. Die sozialistischen Minister ziehen sich aus Protest von der Regierung zurück.

23.7.1976

In Lissabon vereidigt der portugiesische Staatspräsident António Ramalho Eanes den Vorsitzenden der Sozialistischen Partei, Mario Soares, zum Ministerpräsidenten.

2.8.1976

Der portugiesische Ministerpräsident Mario Soares gibt in Lissabon seine Regierungserklärung ab. Im Mittelpunkt seiner Politik soll die Demokratisierung des Landes sowie die Überwindung der Wirtschaftskrise stehen.

28.3.1977

Der portugiesische Ministerpräsident Mario Soares überreicht in Brüssel dem amtierenden Präsidenten des EG-Rates, dem britischen Außenminister David Owen, den Antrag Portugals auf Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. Nach langwierigen Verhandlungen wird Portugal 1986 in die EG aufgenommen.

7.12.1977

In Lissabon spricht das portugiesische Parlament dem sozialistischen Ministerpräsidenten Mario Soares das Misstrauen aus.

16.1.1978

Der am 8. Dezember 1977 durch ein Misstrauensvotum gestürzte portugiesische Präsident Mario Soares bildet eine Koalitionsregierung aus Sozialisten und Sozialdemokraten.

13.6.1978

In Bonn trifft der portugiesische Ministerpräsident Mario Soares zu einem zweitägigen Staatsbesuch ein. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) steht der Ausbau der Beziehungen beider Staaten sowie die Aufnahme Portugals in die Europäische Gemeinschaft.

27.7.1978

Der portugiesische Ministerpräsident Mario Soares muss drei Tage nach dem Austritt der Konservativen aus der Regierung zurücktreten.

25.4.1983

Aus den vorgezogenen Parlamentswahlen in Portugal geht die Sozialistische Partei des ehemaligen Ministerpräsidenten Mário Soares mit 99 von 250 Mandaten als stärkste Partei hervor.

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