Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Martin Luther King (29)

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19.10.1960

Der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King und 50 seiner Anhänger werden bei einem Sit-in in Atlanta festgenommen. Auf Intervention des US-Präsidentschaftskandidaten John F. Kennedy wird King am 27. Oktober aus der Haft entlassen.

11.7.1962

Der Führer der US-amerikanischen Farbigenbewegung, Martin Luther King, tritt in Albany (US-Bundesstaat Georgia) eine 45-tägige Gefängnisstrafe an. Ihm wird ein Verstoß gegen die gültige Versammlungsordnung vorgeworfen.

15.9.1963

In Birmingham (USA) verüben weiße Terroristen einen Bombenanschlag auf eine Kirche, wobei sechs farbige Kinder getötet werden. Daraufhin fordert der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King von US-Präsident John F. Kennedy eine Gesetzgebung zur Verhinderung des "Rassenchaos".

30.12.1963

Zum Mann des Jahres 1963 wählt die US-amerikanische Zeitschrift "Time" den US-amerikanischen Bürgerrechtskämpfer Martin Luther King.

19.6.1964

Der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King jr. wird in St. Augustine (US-Bundesstaat Florida) verhaftet und gefangengehalten, weil er sich dafür eingesetzt hatte, dass auch schwarze Bewohner die örtliche Badeanstalt benutzen können.

21.6.1964

Die älteste Universität der USA, die Yale University, verleiht dem schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King jr. die Ehrendoktorwürde der juristischen Fakultät. King kann an der Verleihungsfeier nur teilnehmen, nachdem er 900 US-Dollar Kaution hinterlegt, um das Gefängnis von St. Augustine kurzzeitig zu verlassen.

13.9.1964

Der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King trifft auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt zu einem zweitägigen Besuch in Berlin (West) ein.

4.2.1965

Im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama werden 2600 Gegner der Rassentrennung bei Demonstrationen verhaftet. Der ebenfalls festgenommene Friedensnobelpreisträger Martin Luther King verzichtet auf die Entlassung gegen Kaution, um die Weltöffentlichkeit auf den Befreiungskampf der nordamerikanischen Schwarzen aufmerksam zu machen.

27.1.1966

Der US-amerikanische Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger Martin Luther King zieht im Rahmen einer "Anti-Slum-Kampagne" mit seiner Familie in ein Elendsviertel von Chicago. Die Bürgerrechtsbewegung will durch die großangelegte Aktion darauf aufmerksam machen, dass die Probleme der Schwarzen in den überbevölkerten Großstädten des als progressiv geltenden Nordens genauso gravierend sind wie in den Südstaaten.

24.6.1966

Auf dem "Marsch gegen die Furcht", den schwarze Bürgerrechtler unter Führung von Martin Luther King seit Tagen durch die Südstaaten der USA veranstalten, kommt es im Bundesstaat Mississippi zu schweren Zusammenstößen zwischen 2500 Demonstranten und der Polizei. Als die Teilnehmer des Marsches auf einem Schulhof in Canton Zelte zum Übernachten aufschlagen wollen, gehen etwa 100 Polizisten mit Knüppeln und Tränengas gegen sie vor.

7.8.1966

Bei Rassenunruhen in Chicago wird u.a. Friedensnobelpreisträger Martin Luther King, der einen Protestmarsch von 800 Bürgerrechtlern anführt, durch einen Steinwurf verletzt.

15.4.1967

125 000 US-Amerikaner demonstrieren unter Führung von Martin Luther King in New York gegen den Vietnamkrieg.

25.7.1967

Vier der prominentesten Schwarzenführer in den Vereinigten Staaten, Martin Luther King, Philip Randolph, Roy Wilkins und Withney M. Young, rufen zur Beendigung der Rassenunruhen auf und unterstützen die von US-Präsident Lyndon B. Johnson getroffenen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung in den betroffenen Gebieten.

19.3.1968

Der US-amerikanische Friedensnobelpreisträger Martin Luther King plant für April in den Vereinigten Staaten eine Kampagne zur Unterstützung vor allem farbiger Arbeitsloser.

28.3.1968

Im Anschluss an einen Protestmarsch von etwa 4000 vorwiegend farbigen Demonstranten mit dem Friedensnobelpreisträger Martin Luther King an der Spitze kommt es in Memphis im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee zu schweren Rassenunruhen.

4.4.1968

In Memphis im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee ermordet ein Weißer den farbigen Bürgerrechtler Martin Luther King.

5.4.1968

Nach dem Mord an dem Bürgerrechtler Martin Luther King kommt es in mehr als 20 Städten der USA zu blutigen Ausschreitungen und Plünderungen.

9.4.1968

In Atlanta/USA wird der am 4. April ermordete Friedensnobelpreisträger Martin Luther King beigesetzt. Dem Sarg des Bürgerrechtlers folgen über 50 000 Trauergäste, darunter prominente Vertreter des öffentlichen Lebens, in einem 5 km langen Trauerzug.

8.6.1968

Auf dem Londoner Flughafen Heathrow wird nach zweimonatiger Flucht der Mörder Martin Luther Kings, der US-Amerikaner James Earl Ray, von FBI und Scotland Yard verhaftet.

19.7.1968

James Earl Ray, der Mörder des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King, wird von Großbritannien an die USA ausgeliefert.

10.3.1969

In Memphis (US-Bundesstaat Tennessee) wird James Earl Ray, der Mörder des farbigen US-amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King, zu 99 Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Vorfeld des Urteilsspruches kam es zu dubiosen Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung.

6.4.1969

In den USA demonstrieren Tausende von Bürgern im Rahmen der sog. Anti-Vietnam-Märsche am Osterwochenende gegen den Krieg in Vietnam. Am Vortag gedachten Farbige in mehr als 20 US-Großstädten des ersten Todestages des Bürgerrechtlers Martin Luther King, der 1968 einem Attentat zum Opfer fiel.

30.7.1974

US-Leichtathlet Richard "Dick" Wohlhuter verbessert beim Leichtathletiktreff "Martin Luther King Memorial" im norwegischen Oslo den Weltrekord über 1000 m um 2,2 sec auf 2:13,9 min.

17.9.1976

In Washington setzt das US-amerikanische Repräsentantenhaus eine Kommission ein, die die Morde an dem früheren Präsidenten John F. Kennedy und an dem Schwarzenführer Martin Luther King neu untersuchen soll. In den vergangenen Wochen waren in der Öffentlichkeit wiederholt Vermutungen geäußert worden, die Gewalttaten seien bislang nicht ausreichend untersucht worden.

30.12.1978

In Washington legt ein Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses einen vorläufigen Bericht über das Ergebnis der Untersuchungen der Morde an US-Präsident John F. Kennedy (1963) und dem schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King (1968) vor. Danach gibt es zahlreiche Hinweise, dass beide Politiker Opfer einer Verschwörung geworden sind.

27.8.1983

In Washington nehmen rund 250 000 Menschen an einer Demonstration für die Rechte der schwarzen Minderheit, für Arbeit, Frieden und Abrüstung teil. Anlass der Demonstration war der 20. Jahrestag einer Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King. In der Rede, die Berühmtheit erlangte, hatte der Bürgerrechtler die Vision von einem Amerika ohne Rassendiskriminierung entworfen.

20.1.1986

Mit Rockkonzerten, organisiert von dem farbigen Sänger Stevie Wonder, in New York, Alabama und Washington D.C. wird an den Geburtstag des 1968 ermordeten farbigen Bürgerrechtlers Martin Luther King erinnert.

16.10.2011

Das Denkmal für den 1968 ermordeten schwarzen US-Bürgerrechtler Martin Luther King wird in Washington eingeweiht. Es kann seit August besucht werden.

28.8.2013

Mit landesweiten Feierlichkeiten erinnern die USA an den 50. Jahrestag der »I have a dream«-Rede des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King.