Martin Niemöller

14.01.1892 - 06.03.1984
Martin Niemöller, deutscher Theologe, christlicher Widerstandskämpfer, wurde am 14.01.1892 in Lippstadt geboren und starb am 06.03.1984 in Wiesbaden. Martin Niemöller wurde 92.
Der Geburtstag jährt sich zum 128. mal.
Steckbrief von Martin Niemöller
Geburtsdatum 14.01.1892
Geboren in Lippstadt
Todesdatum 06.03.1984
Alter 92
Gestorben in Wiesbaden
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 14. Januar

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Martin Niemöller

21.9.1933

In Berlin konstituiert sich auf Initiative des Pfarrers Martin Niemöller aus Berlin-Dahlem und des Privatdozenten Dietrich Bonhoeffer der Pfarrernotbund.

14.11.1933

Drei Berliner Pfarrer, darunter Martin Niemöller (Dahlem), werden von ihren Ämtern suspendiert. Wegen der heftigen kirchlichen Proteste wird die Maßnahme am 17. November rückgängig gemacht.

26.1.1934

Der evangelische Pfarrer Martin Niemöller, der Führer der kirchenpolitischen Opposition gegen das NS-Regime in Berlin, wird beurlaubt.

17.3.1935

700 Pfarrer der oppositionellen "Bekennenden Kirche" werden überwiegend in Berlin, Schlesien und anderen Teilen Preußens verhaftet oder unter Hausarrest gestellt. Damit wollen die Behörden die weitere Verlesung eines Manifestes gegen das "neue Heidentum" des Nationalsozialismus verhindern. Unter den Verhafteten befindet sich auch der regimekritische Pfarrer Martin Niemöller.

27.6.1937

Pfarrer Martin Niemöller hält eine offene Predigt gegen die Verhaftungen von Anhängern der evangelischen Bekennenden Kirche im Deutschen Reich.

1.7.1937

Einer der führenden Männer der Bekennenden Kirche, Pastor Martin Niemöller, wird von der Polizei verhaftet und in das Gefängnis Berlin-Moabit eingeliefert.

28.7.1937

Die Staatsanwaltschaft Berlin erhebt gegen Pastor Martin Niemöller (Bekennende Kirche) beim Sondergericht Anklage wegen Vergehens gegen das Heimtückegesetz, wegen Kanzelmissbrauchs und wegen Aufforderung zum Ungehorsam gegen Verordnungen.

8.8.1937

In Berlin-Dahlem demonstrieren Teilnehmer eines von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) verbotenen Bittgottesdienstes für die Freilassung des von der Polizei verhafteten Pastors Martin Niemöller. Die Polizei löst den Demonstrationszug gewaltsam auf und verhaftet rund 100 Personen.

2.3.1938

In Berlin wird Pastor Martin Niemöller, zu sieben Monaten Festungshaft und 2000 Reichsmark Geldstrafe verurteilt und anschließend ins Konzentrationslager überführt.

13.3.1938

Die vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche lässt eine Kanzelankündigung zum Prozess gegen Martin Niemöller verbreiten. Darin heißt es, was man gegen Niemöller unternehme, "geschieht, damit endlich die Stimme der Kirche in Deutschland zum Schweigen kommt und damit endlich der Widerstand gegen die Zerstörung und Auflösung der Kirche erlahmt".

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