Maximilian Harden

20.10.1861 - 30.10.1927
Maximilian Harden, deutscher Publizist, Kritiker, Schauspieler und Journalist, wurde am 20.10.1861 in Berlin geboren und starb am 30.10.1927 in Montana, Schweiz. Maximilian Harden wurde 66.
Der Geburtstag jährt sich zum 158. mal.
Steckbrief von Maximilian Harden
Geburtsdatum 20.10.1861
Geboren in Berlin
Todesdatum 30.10.1927
Alter 66
Gestorben in Montana, Schweiz
Sternzeichen Waage

Sternzeichen Waage am 20. Oktober

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Maximilian Harden

26.8.1905

Die von Maximilian Harden herausgegebene Zeitschrift "Die Zukunft" veröffentlicht einen Aufruf des in Deutsch-Südwestafrika kommandierenden Generals Lothar von Trotha: "Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero erschossen. Ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volk zurück und lasse auf sie schießen."

27.10.1906

Der deutsche Publizist Maximilian Harden bezichtigt in der Zeitschrift "Die Zukunft" den Berliner Stadtkommandanten Kuno Graf von Moltke indirekt der Homosexualität.

27.4.1907

Der deutsche Publizist Maximilian Harden bezichtigt in seiner Wochenschrift "Die Zukunft" während der Eulenburg-Affäre drei Flügeladjutanten von Kaiser Wilhelm II. der Homosexualität.

29.10.1907

Das Berliner Schöffengericht spricht im Beleidigungsprozess des Grafen Kuno von Moltke gegen den Publizisten Maximilian Harden den Angeklagten frei. Harden hatte in seiner Zeitschrift "Zukunft" Moltke "normwidrige sexuelle Empfindungen" vorgeworfen und damit die Eulenburg-Affäre ausgelöst.

3.1.1908

Der Schriftsteller Maximilian Harden wird in Berlin wegen Beleidigung des Stadtkommandanten Kuno Graf von Moltke, dem er homosexuelle Neigungen vorgeworfen hatte, zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.

8.5.1908

Der kranke Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld wird in seinem Schloss Liebenberg bei Templin verhaftet und in das Inquisitenspital nach Berlin gebracht. Er steht unter dem Verdacht, während des Prozesses gegen Maximilian Harden einen Meineid geleistet zu haben.

23.5.1908

Im Beleidigungsprozess des Grafen Kuno von Moltke gegen den Journalisten Maximilian Harden wird das Urteil des Reichsgerichts Berlin vom 3. Januar aufgehoben und an die Vorinstanz zurückverwiesen.

18.7.1908

Der in Berlin stattfindende Meineidsprozess gegen den Fürsten Philipp zu Eulenburg und Hertefeld wird wegen der schweren Krankheit des Angeklagten auf unbestimmte Zeit vertagt und nicht mehr aufgenommen. Somit endet der letzte Prozess der Affäre, die Maximilian Harden 1906 ausgelöst hat, ohne Urteil.

20.11.1908

Im neuesten Heft seiner Wochenschrift "Die Zukunft" veröffentlicht Maximilian Harden einen Erlass des Kaisers über das "Hurra"-Rufen der Mannschaften der Flotte.

18.12.1908

Der Schriftsteller Maximilian Harden, Herausgeber der Zeitschrift "Die Zukunft", hält in München eine zweieinhalbstündige Rede, in der er den deutschen Kaiser scharf angreift: Alle gegenwärtigen Schwierigkeiten Deutschlands seien zu Neunzehntel dadurch entstanden, dass Wilhelm II. seit 20 Jahren die Politik führe, sagt Harden. Als positiven Gegensatz zum deutschen Kaiser nennt er den österreichischen Kaiser Franz Joseph I.

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