Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (149)

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20.10.1943

Nikita S. Chruschtschow wird als Generalleutnant Chef der Politabteilung der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee.

14.3.1953

Nikita S. Chruschtschow wird als Nachfolger des neuen sowjetischen Regierungschefs Georgi M. Malenkow zum Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) ernannt.

13.9.1953

Nikita S. Chruschtschow wird zum Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion gewählt.

30.9.1954

In Peking trifft eine sowjetische Regierungsdelegation unter Führung des Ersten Sekretärs der Kommunistischen Partei Nikita S. Chruschtschow ein. Die chinesische Forderung nach Rückgabe der Äußeren Mongolei wird während des bis zum 12. Oktober dauernden Besuchs von der UdSSR abgelehnt.

5.2.1955

Gegenüber der US-amerikanischen Presse bezeichnet der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, Nikita Chruschtschow, Gerüchte über einen Bruch mit Ministerpräsident Georgi M. Malenkow als "lächerlich".

8.2.1955

Auf einer Sitzung des Obersten Sowjet in Moskau wird ein Brief des Ministerpräsidenten Georgij Malenkow verlesen, in dem dieser Selbstkritik übt und seinen Rücktritt erklärt. Auf Vorschlag des Ersten Sekretärs der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, wird der bisherige Verteidigungsminister Nikolai A. Bulganin zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

26.5.1955

Mit einem Besuch in Belgrad nimmt die sowjetische Staats- und Parteiführung erstmals seit 1948 wieder offiziell politische Kontakte mit Jugoslawien auf. Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der UdSSR, Nikita S. Chruschtschow, und der sowjetische Ministerpräsident Nikolai A. Bulganin erkennen die Beziehungen Jugoslawiens zum Westen an und akzeptieren die vom jugoslawischen Staatschef Tito vertretene These von den verschiedenen Wegen zum Sozialismus.

26.7.1955

Nach Abschluss der Genfer Viermächtekonferenz trifft der Partei- und Staatsführer der UdSSR, Nikita S. Chruschtschow, zu einem zweitägigen Besuch in Berlin (Ost) ein. Auf einer Kundgebung erklärt Chruschtschow, dass eine Wiedervereinigung Deutschlands nur auf der Grundlage der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR erfolgen könne.

18.11.1955

Die Partei- und Staatsführer der Sowjetunion, Nikita S. Chruschtschow und Nicolai Bulganin, beginnen eine bis zum 7. Dezember dauernde Südostasienreise, auf der sie u.a. Indien, Burma und Afghanistan besuchen.

19.12.1955

Zum Abschluss ihrer Südostasien-Reise unterzeichnen in Kabul der sowjetische Ministerpräsident Nikolai A. Bulganin und der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, ein Wirtschaftshilfe-Abkommen, das einen Kredit von 100 Mio. US-Dollar (ca. 420 Mio. DM) für Afghanistan beinhaltet.

25.2.1956

In Moskau endet nach elftägiger Dauer der XX. Parteitag der KPdSU, auf dem der Erste Sekretär der Partei, Nikita S. Chruschtschow, in einer Geheimrede den früheren sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin zahlreicher Verfehlungen und Verbrechen beschuldigt.

30.3.1956

In Berlin (Ost) endet nach einwöchiger Dauer die 3. Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Im Mittelpunkt der Beratungen stehen wirtschaftliche Probleme der DDR. Lediglich das Politbüro-Mitglied Karl Schirdewan schließt sich in seiner Rede der Kritik Nikita S. Chruschtschows an Josef W. Stalin an.

18.4.1956

Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow und der sowjetische Ministerpräsident Nikolai A. Bulganin treffen zu einem offiziellen Besuch Großbritanniens in London ein. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche mit Premierminister Anthony Eden stehen die beiderseitigen Beziehungen und Abrüstungsfragen.

20.4.1956

Der US-amerikanische Botschafter in der UdSSR, Charles E. Bohlen, erklärt gegenüber US-Präsident Dwight D. Eisenhower, dass er die kollektive Führung in der Sowjetunion mit Nikita S. Chruschtschow und Nikolai A. Bulganin an der Spitze für dauerhaft halte. Bohlen war von der US-Regierung nach Washington beordert worden, um über die Machtverhältnisse in der UdSSR Auskunft zu geben.

1.6.1956

Der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw M. Molotow gibt in Moskau seinen Rücktritt bekannt. Zu seinem Nachfolger ernennt das Politbüro der Kommunistischen Partei Dimitri T. Schepilow, einen engen Vertrauten von Parteichef Nikita S. Chruschtschow.

4.6.1956

Das US-Außenministerium veröffentlicht in Washington den Text der Rede des sowjetischen Parteichefs Nikita S. Chruschtschow die dieser auf dem XX. Parteitag der KPdSU in Moskau gehalten hat. Darin hatte Chruschtschow zahlreiche Verbrechen Stalins enthüllt.

25.6.1956

Der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow erklärt gegenüber ägyptischen Journalisten, ein Krieg zwischen Israel und den arabischen Staaten würde zwangsläufig den dritten Weltkrieg auslösen.

6.7.1956

Die sowjetische Stadt Krementschuk wird in Chruschtschow umbenannt. Nach Mitteilung der UdSSR-Nachrichtenagentur ist es die erste Ortschaft, die den Namen des KPdSU-Parteichefs trägt. 83 sowjetische Städte sind nach dem Staatsgründer Wladimir I. Lenin, 81 nach dem verstorbenen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin benannt.

10.8.1956

In Moskau verhandelt der japanische Außenminister Mamoru Schigemitsu mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikolai A. Bulganin und dem Ersten Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, über die Rückgabe der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs von der Roten Armee besetzten japanischen Landesteile. Die UdSSR erklärt sich zwar bereit, die Inseln Shikotan und Habomais zurückzugeben, weigert sich aber, die südlichen Kurilen-Inseln zu räumen.

23.8.1956

Der erste Sekretär der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, erklärt in Moskau die Sowjetunion werde im Falle eines britischen Angriffs auf Ägypten "Freiwillige" entsenden, die gegen die "Aggressoren" kämpfen sollen.

4.10.1956

Eine jugoslawische Delegation unter der Leitung von Staatschef Josip Tito wird von dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikolai A. Bulganin und dem Ersten Sekretär des ZK der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, zu einem als privat bezeichneten Meinungsaustausch auf Jalta empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Überwindung des Konflikts zwischen den Kommunistischen Parteien beider Staaten.

29.11.1956

In Moskau trifft eine Delegation des Nationalen Volkskongresses aus China ein. In seiner Begrüßungsansprache weist der Erste Sekretär der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow, auf die unterschiedliche Entwicklung des Sozialismus in beiden Staaten hin.

2.6.1957

Die US-amerikanische Fernsehgesellschaft CBS strahlt ein Interview mit dem sowjetischen Parteichef Nikita S. Chruschtschow aus, in dem dieser sich für eine friedliche Koexistenz der Weltmächte ausspricht.

19.7.1957

Bei einem Geheimtreffen der Parteiführer von Jugoslawien, Bulgarien und Albanien mit dem sowjetischen Parteichef Nikita S. Chruschtschow werden Möglichkeiten erörtert, wie die Beziehungen zu Albanien verbessert werden können.

2.8.1957

In Geheimbesprechungen zwischen dem sowjetischen Parteichef Nikita S. Chruschtschow und dem jugoslawischen Staatschef Marschall Josip Tito wird Einigkeit über die unabhängige Stellung Jugoslawiens erzielt.

7.8.1957

Der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow trifft an der Spitze einer Regierungsdelegation zu einem einwöchigen Besuch in Berlin (Ost) ein.

6.11.1957

In einer Grundsatzansprache zum 40. Jahrestag der Oktoberrevolution am 7. November fordert der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow eine direkte Verständigung mit den USA und die Einberufung einer Gipfelkonferenz zwischen beiden Staaten.

22.1.1958

Der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow bestreitet in einer Rede vor Landarbeitern in Minsk, dass die UdSSR auf der Genfer Konferenz der Regierungschefs im Juli 1955 mit den Westmächten übereingekommen sei, die Wiedervereinigung Deutschlands durch freie Wahlen zu erreichen. Dieses Ziel sei nur auf der Basis einer Konföderation beider deutscher Staaten möglich.

26.3.1958

In einem Interview mit der mexikanischen Zeitung "Excelsior" bietet der sowjetische Parteisekretär Nikita S. Chruschtschow den Staaten Lateinamerikas die "selbstlose Hilfe" seines Landes durch die nicht an politische Bedingungen geknüpfte Lieferung von Gütern und Rohstoffen an.

27.3.1958

Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Nikolai A. Bulganin übernimmt der sowjetische Parteiführer Nikita S. Chruschtschow auch das Amt des Ministerpräsidenten.

4.4.1958

Der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow erklärt sich bereit, den Atomteststopp der UdSSR durch eine internationale Kontrollkommission überwachen zu lassen.

26.4.1958

In einer Rede in Kiew erhebt der sowjetische Parteiführer Nikita S. Chruschtschow schwere Vorwürfe gegen den früheren Ministerpräsidenten Georgi M. Malenkow, der 1957 als "Parteifeind" aller Ämter enthoben wurde. Er wird von Chruschtschow als Alleinverantwortlicher für die Unzulänglichkeiten in der sowjetischen Landwirtschaft bezeichnet.

3.6.1958

In einem Schreiben an den US-amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower schlägt der sowjetische Parteiführer und Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow die Aufnahme von Verhandlungen über einen amerikanisch-sowjetischen Handelsvertrag vor.

17.7.1958

Zu einem Blitzbesuch trifft der Präsident der Vereinigten Arabischen Republik (VAR), Gamal Abd an Nasser, in Moskau ein, wo er mit Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow "die zur Erhaltung des Friedens notwendigen Maßnahmen" erörtert.

3.8.1958

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow und der Präsident der Volksrepublik China, Mao Zedong, beenden eine zunächst geheimgehaltene viertägige Konferenz in Peking. In einem Schlusskommuniqué verurteilen beide Seiten das Eingreifen der Briten und der US-Amerikaner im Nahen Osten und erneuern den "Revisionismus"-Vorwurf gegenüber Jugoslawien.

10.8.1958

Das größte Wasserkraftwerk der Welt bei Kuibyschew in der UdSSR - es hat eine Gesamtkapazität von 2,1 Milliarden kW - weiht der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow ein.

13.9.1958

US-Präsident Dwight D. Eisenhower appelliert an den sowjetischen Parteichef Nikita S. Chruschtschow, er möge seinen Einfluss auf die Volksrepublik China geltend machen, damit diese ihre militärischen Operationen einstelle und den Konflikt mit Formosa (Taiwan) friedlich beizulegen versuche.

6.10.1958

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow versichert, dass die UdSSR ihre Bündnispflichten gegenüber der Volksrepublik China erfüllen werde; sie wolle sich aber nicht in einen Bürgerkrieg verwickeln lassen.

10.11.1958

Auf einer Kundgebung in Moskau fordert der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow eine Revision des Potsdamer Abkommens der Siegermächte über Deutschland von 1945 und kündigt an, die UdSSR wollten ihren Teil der Kontrolle über Berlin an die DDR übertragen.

15.11.1958

Bundeskanzler Konrad Adenauer erklärt vor Journalisten in Bad Godesberg, durch die Moskauer Rede von Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow am 10. November sei eine äußerst gefährliche Lage nicht nur für die Bundesrepublik, sondern für die ganze Welt entstanden.

29.11.1958

Der sowjetische Ministerpräsident und Parteiführer Nikita S. Chruschtschow schlägt die Einberufung einer Roundtable-Konferenz mit Gesprächspartnern aus Ost und West vor, um eine friedliche Lösung der Berlin-Frage zu erreichen.

2.12.1958

Bundeskanzler Konrad Adenauer bezeichnet das Chruschtschow-Ultimatum vom 27. November als gegen die Einheit des Westens gerichtet. Der sowjetische Ministerpräsident wolle den Westen dahin bringen, sein Bündnis mit der Bundesrepublik zu lockern.

8.12.1958

In einem Bericht über seine Europareise, in deren Verlauf er auch mit dem sowjetischen Parteichef und Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow zusammentraf, erklärt der US-amerikanische Senator Hubert Humphrey, er sei überzeugt, dass die Sowjets für die nächste Zeit nicht an Krieg dächten.

18.2.1959

Vor Landarbeitern in der Industriestadt Tula (UdSSR) betont der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow, die DDR werde alle Rechte eines souveränen Staates erhalten, falls es nicht zu einer Friedensregelung für Deutschland komme.

24.2.1959

In Moskau lehnt der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow die von den Westmächten am 16. Februar vorgeschlagene Außenministerkonferenz über Deutschland und Berlin ab. Er fordert erneut ein Treffen der Regierungschefs über die Beendigung des Kalten Krieges und die Lösung des Deutschlandsproblems.

3.3.1959

Bei einem Besuch der Leipziger Messe erklärt der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow seine Bereitschaft, das Berlin-Ultimatum über den 27. Mai hinaus zu verlängern und die Kontrolle über den alliierten Berlin-Verkehr bis zum Abschluss eines Friedensvertrages nicht an die Behörden der DDR zu übergeben.

9.3.1959

In der Botschaft der UdSSR in Berlin (Ost) trifft der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer mit dem sowjetischen Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow zusammen. Übereinstimmung besteht in dem Bestreben, alle deutschlandpolitischen Probleme auf dem Verhandlungsweg zu lösen.

19.3.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow nimmt vor der Presse in Moskau das Berlin-Ultimatum vom 27. November 1958 zurück und erkennt das Recht der Westmächte an, Truppen in Berlin (West) zu stationieren.

21.5.1959

Auf der Genfer Außenministerkonferenz droht der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow erneut damit, dass die Sowjetunion einen separaten Friedensvertrag mit der DDR abschließen werde, falls die Genfer Konferenz über Deutschland scheitern sollte.

14.7.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow trifft zu einem zehntägigen Besuch der Volksrepublik Polen in Warschau ein.

20.7.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow sagt seinen geplanten Besuch der skandinavischen Länder ab. Zur Begründung führt er die angeblich unfreundliche Haltung der Öffentlichkeit dieser Länder gegenüber der Sowjetunion an.

22.7.1959

Bei den Feiern zum 15. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik Polen bekräftigt der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow die Forderung nach einem Friedensvertrag mit Deutschland und nach Festschreibung der bestehenden Grenzen.

3.8.1959

US-Präsident Dwight D. Eisenhower teilt auf einer Pressekonferenz in Washington mit, dass der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow eine Einladung in die Vereinigten Staaten angenommen habe und er selbst Ende des Jahres in die Sowjetunion reisen wolle.

20.8.1959

Der US-Gewerkschaftsbund AFL-CIO beschließt, den anstehenden Besuch des sowjetischen Staats- und Parteichefs Nikita S. Chruschtschow offiziell zu ignorieren und keine Gespräche mit dem Politiker zu führen.

22.8.1959

In einem Schreiben des sowjetischen Partei- und Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow an Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) wird die Bundesrepublik vor der Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen gewarnt und zu einer Politik der Entspannung aufgefordert.

14.9.1959

Angesichts des bevorstehenden Besuchs von Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow in den USA stellt die UdSSR die Störsendungen gegen das russischsprachige Programm des Rundfunksenders "Stimme Amerikas" vorübergehend ein.

15.9.1959

Nikita S. Chruschtschow trifft als erster Regierungschef der Sowjetunion zu einem zweiwöchigen Besuch in den Vereinigten Staaten ein.

18.9.1959

In einer Rede vor den Vereinten Nationen in New York fordert der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow die Abschaffung aller bewaffneten Streitkräfte bis auf nationale Polizeitruppen innerhalb von vier Jahren.

30.9.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow stattet der Volksrepublik China anlässlich der Feiern zur zehnjährigen Staatsgründung einen dreitägigen Besuch ab.

1.10.1959

Am zehnten Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China finden in Peking eine Truppenparade und eine Demonstration von über 70 000 Arbeitern statt. Ehrengast der Feierlichkeiten ist der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow.

12.10.1959

In Washington veröffentlicht der Senatsausschuss zur Untersuchung unamerikanischer Umtriebe einen Bericht über die "Verbrechen des Ministerpräsidenten Chruschtschow". Darin wird von Hungersnöten, Terrorakten und Säuberungen in der Ukraine zu einer Zeit berichtet, als der derzeitige sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow Erster Sekretär der Ukrainischen Kommunistischen Partei war.

13.10.1959

In der Volksrepublik China stimmt der Nationale Volkskongress den Vorschlägen des sowjetischen Partei- und Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow zu, der eine totale Abrüstung aller Streitkräfte angeregt hatte.

27.10.1959

Der 35-Jährige Schwiegersohn von Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow, Alexej I. Adschubij, wird einstimmig in den Obersten Sowjet gewählt.

18.11.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow fordert vor Journalisten in Moskau neue Verhandlungen über Berlin (West) und beruft sich dabei auf ein prinzipielles Einverständnis mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle über Deutschland.

30.11.1959

In Anwesenheit des sowjetischen Partei- und Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow beginnt in Budapest der Parteikongress der Kommunistischen Partei Ungarns. Ministerpräsident János Kádár erklärt, dass die sowjetischen Truppen so lange in Ungarn blieben, wie es die internationale Situation erforderte.

15.12.1959

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow erklärt im Kreml vor US-amerikanischen Gewerkschaftsvertretern, dass die Sowjetunion bis 1964 den Sechsstundentag einführen werde.

19.12.1959

In Paris findet ein Treffen der Regierungs- und Staatschefs von Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik statt. Hauptthema der Beratungen ist die Vorbereitung einer Ost-West-Gipfelkonferenz in Paris am 27. April 1960, zu der auch der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow eingeladen werden soll.

14.1.1960

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow gibt bekannt, dass die Armee der UdSSR um 1,2 Mio. auf eine Stärke von 2,4 Mio. Mann reduziert werden soll.

16.2.1960

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow beendet einen sechstägigen Staatsbesuch in Indien und reist nach Birma weiter. Vom 18. Februar bis zum 1. März schließt sich ein Aufenthalt in Indonesien an. Chruschtschow wird seine Asienreise am 4. März in Afghanistan beenden.

29.2.1960

Nikita S. Chruschtschow lehnt den Vorschlag des US-Außenministers Christian A. Herter ab, die beiden deutschen Staaten in einer Volksabstimmung über ihre politische Zukunft entscheiden zu lassen.

5.3.1960

Nikita S. Chruschtschow, der Ministerpräsident der UdSSR, kehrt von einer Asienreise nach Moskau zurück. Er hat seit dem 11. Februar Indien, Afghanistan, Indonesien sowie Birma besucht und mit diesen Ländern Kultur- und Wirtschaftsabkommen abgeschlossen.

7.3.1960

Rund 1000 Emigranten aus Ostblockländern werden von der französischen Regierung vorübergehend auf die Insel Korsika abgeschoben. Mit der Maßnahme sollen Demonstrationen gegen den bevorstehenden Frankreichbesuch des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow verhindert werden.

23.3.1960

Nikita S. Chruschtschow trifft zu einem zwölftägigen Staatsbesuch in Frankreich ein.

3.4.1960

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow beendet einen Staatsbesuch in Frankreich, der am 23. März begonnen hatte.

5.5.1960

In der Führungsspitze der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) werden Schlüsselpositionen mit Vertrauten von Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow besetzt.

14.5.1960

Überraschend trifft der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow vorzeitig zu der Gipfelkonferenz in Paris ein.

17.5.1960

Während die westlichen Regierungschefs den Pariser Gipfel zu retten versuchen, unternimmt Nikita S. Chruschtschow eine Landpartie durch die Provinz.

18.5.1960

Nikita S. Chruschtschow fordert auf einer Pressekonferenz in Paris energisch den Abzug der Alliierten aus Berlin (West).

3.6.1960

Nikita S. Chruschtschow unterbreitet den Westmächten auf einer Pressekonferenz in Moskau einen Abrüstungsplan. Der sowjetische Ministerpräsident richtet scharfe Angriffe gegen den Präsidenten der USA, Dwight D. Eisenhower, und bezeichnet ihn als "Leiter eines Kinderheims".

23.6.1960

Die Kommunistische Partei Chinas widerspricht der These des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow von der Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz mit den kapitalistischen Staaten und fordert eine Politik der Stärke gegenüber den Westmächten.

25.6.1960

In Bukarest enden siebentägige Beratungen von Vertretern kommunistischer Parteien aus Anlass des dritten Parteitages der Rumänischen Arbeiterpartei. Die chinesische Delegation widerspricht der Auffassung des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow, dass ein friedlicher Weg zum Sozialismus möglich sei.

8.7.1960

Nikita S. Chruschtschow, Ministerpräsident der UdSSR, beendet seinen am 30. Juni begonnenen Staatsbesuch in Österreich.

30.7.1960

In der französischen Stadt Lyon und in Oran (Algerien) werden fünf algerische Widerstandskämpfer hingerichtet. Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow und zahlreiche Intellektuelle, unter ihnen Pablo Picasso und Jean-Paul Sartre, hatten vorher Gnadengesuche an die französische Regierung gerichtet.

13.8.1960

Der albanische Parteichef Enver Hodscha weist ein Gesprächsangebot des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow entschieden zurück. Albanien verfolgt eine Politik der Annäherung an China und der Loslösung von der UdSSR.

26.9.1960

UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld verteidigt vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York energisch seine Politik der Unparteilichkeit im Kongo-Konflikt. Zuvor hatte der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow vorgeschlagen, das Amt des Generalsekretärs durch einen Dreier-Ausschuss (Troika) zu ersetzen.

1.10.1960

Der Ministerpräsident der UdSSR, Nikita S. Chruschtschow, droht vor der UN-Vollversammlung in New York mit dem Austritt der Ostblockstaaten, falls der Volksrepublik China die Aufnahme verweigert werde.

10.10.1960

Der Ministerpräsident der algerischen Exilregierung, Ferhat Abbas, beendet einen fünftägigen Aufenthalt in Moskau. Nikita S. Chruschtschow, der Ministerpräsident der UdSSR, hatte am 7. Oktober in New York erklärt, dass er die Exilregierung in Tunis anerkennt.

14.10.1960

Nach vierwöchiger Anwesenheit mit spektakulären Auftritten verlässt der sowjetische Regierungschef Nikita S. Chruschtschow die 15. UNO-Vollversammlung.

20.10.1960

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow kündigt in einer Rede in Moskau für das Jahr 1961 eine Lösung der Deutschland-Frage an.

31.12.1960

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow sendet dem künftigen US-Präsidenten John F. Kennedy eine Friedensbotschaft.

18.2.1961

Gegen "Trunkenbolde und Spekulanten" nimmt der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow erneut in einer Rede in Woronesch Stellung. Chruschtschow wiederholt bei der Gelegenheit seine Forderung nach verstärkten "materiellen Anreizen" um eine Steigerung der Produktivität zu erreichen. Die Verwirklichung seines Ziels, die USA in der Agrarproduktion zu überholen, verlange eine scharfe Bekämpfung des "antisozialistischen Verhaltens".

9.5.1961

Die Außenminister der drei Westmächte erteilen auf der NATO-Tagung in Oslo dem sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow, der auf Verhandlungen über Berlin gedrängt hatte, eine klare Absage. Die Westmächte wollen sich weder durch die Drohung mit einem Separatfrieden noch durch andere Pressionen unter Druck setzen lassen.

3.6.1961

Der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy und der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow treffen in Wien zu einem Meinungsaustausch über Abrüstungsfragen und das Berlin-Problem zusammen.

4.6.1961

Der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow überreicht US-Präsident John F. Kennedy ein Memorandum zur Deutschlandpolitik. In diesem Memorandum schlägt Chruschtschow die Umwandlung von Berlin (West) in eine entmilitarisierte und neutrale Stadt vor und fordert den Abschluss eines Friedensvertrages. Das Memorandum wird erst am 11. Juni veröffentlicht.

7.6.1961

Nach dem Abschluss der Wiener Konferenz zwischen US-Präsident John F. Kennedy und dem sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow (am 4. Juni) setzt sich SED-Sekretär Walter Ulbricht für ein Gespräch zwischen der Bundesrepublik und der DDR ein. Auf einem Parteiempfang in Berlin (Ost) betont Ulbricht, dass es für die Lösung der deutschen Frage nur den Weg der "militärischen Neutralisierung ganz Deutschlands" gebe.

11.6.1961

Das Deutschland-Memorandum des sowjetischen Regierungschefs Nikita Chruschtschow vom 4. Juni wird veröffentlicht. Bundeskanzler Konrad Adenauer lehnt eine Entmilitarisierung Berlins, wie sie Chruschtschow vorschlägt, ab. Auch die drei Westmächte zeigen eine ablehnende Haltung.

21.6.1961

Der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow kündigt für Ende 1961 den Abschluss eines Separatfriedens mit der DDR an.

7.8.1961

In einer Rundfunkrede kündigt der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow eine Verstärkung der sowjetischen Streitkräfte an der Westgrenze und die Einberufung von Reservisten an. Außerdem erklärt sich Chruschtschow bereit, eine Klausel über den freien Zugang nach Berlin (West) in einen Friedensvertrag mit Deutschland aufzunehmen.

8.9.1961

Zu "nüchternen Verhandlungen" mit US-Präsident John F. Kennedy erklärt sich der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow bei einer Rede im Moskauer Kreml bereit. Gleichzeitig schlägt er die Mitgliedschaft "beider deutscher Staaten" in der UNO vor.

19.10.1961

Aus allen Teilen der Welt kommen Proteste und Meldungen von Demonstrationen gegen die Ankündigung des sowjetischen Regierungschefs Nikita Chruschtschow, eine Atomexplosion in einer Stärke von 50 Millionen Tonnen TNT-Sprengstoff durchzuführen.

14.11.1961

Die Auseinandersetzungen im kommunistischen Lager, die auf dem XXII. Parteitag der KPdSU in Moskau deutlich wurden, dauern an. Der albanische Parteichef Enver Hodscha bezeichnet wiederholt den sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow als "Revisionisten". Albanien wird bei seiner Kontroverse mit Moskau von der Volksrepublik China unterstützt.

30.1.1962

Im Weißen Haus in Washington empfangen US-Präsident John F. Kennedy und seine Frau den Chefredakteur der sowjetischen Regierungszeitung "Iswestija" und Schwiegersohn Nikita S. Chruschtschows, Alexei Adschubei, zum Mittagessen.

12.2.1962

In einer Note an die Teilnehmerstaaten der geplanten Abrüstungskonferenz in Genf schlägt der sowjetische Regierungschef Nikita S. Chruschtschow vor, die Verhandlungen auf höchster Regierungsebene zu führen.

19.2.1962

Die Frau des sowjetischen Regierungschefs, Nina Chruschtschowa, fordert in einer Rundfunkrede die Frauen Amerikas auf, dafür zu sorgen, dass alle Waffen in den Ozean versenkt werden.

26.2.1962

Der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, trifft zu einem zunächst geheimgehaltenen zweitägigen Treffen mit dem sowjetischen Regierungschef Nikita S. Chruschtschow in Moskau ein, um dort die problematische wirtschaftliche Lage in der DDR zu besprechen.

26.2.1962

US-Präsident John F. Kennedy lehnt das vom sowjetischen Regierungschef Nikita S. Chruschtschow vorgeschlagene Gipfeltreffen anlässlich der Genfer Abrüstungsverhandlungen im März ab.

10.7.1962

Auf dem vom Weltfriedensrat veranstalteten Weltkongress für allgemeine Abrüstung und Frieden in Moskau hält der sowjetische Regierungschef Nikita S. Chruschtschow eine Rede. Darin schlägt er u.a. vor, die Truppen der Westmächte in Berlin (West) durch Truppen anderer Staaten zu ersetzen.

11.7.1962

In Erklärungen der Außenminister der drei Westmächte wird der Vorschlag von Nikita S. Chruschtschow zur Truppenablösung in Berlin vom 10. Juli abgelehnt.

18.8.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow fordert den Abzug aller westalliierten Truppen aus Berlin und den baldigen Abschluss eines Friedensvertrags mit Deutschland. Weiterhin fordert er die Anerkennung der Existenz zweier deutscher Staaten.

28.8.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow empfängt in Jalta am Schwarzen Meer den Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht. Das Gespräch verläuft, wie bekanntgegeben, "im Geiste völligen gegenseitigen Einvernehmens".

26.10.1962

Der Vorsitzende des Ministerrats der UdSSR, Nikita S. Chruschtschow, erklärt sich in einer Botschaft an US-Präsident John F. Kennedy bereit, die Raketenbasen auf Kuba unter Kontrolle der Vereinten Nationen (UN) zu demontieren, falls die USA die Blockade gegen Kuba aufheben.

27.10.1962

In seiner ersten Antwortnote an den sowjetischen Regierungschef Nikita S. Chruschtschow erklärt sich der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy unter bestimmten Bedingungen zu einer Aufhebung der Kuba-Blockade bereit.

28.10.1962

In einem Brief an den US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy erklärt sich der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow mit den Forderungen Kennedys einverstanden und verspricht den Abbau der Raketen auf Kuba. Damit scheint die Gefahr militärischer Auseinandersetzung um Kuba zunächst abgewendet.

3.11.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow schlägt dem indischen Ministerpräsidenten Tawaharlal Nehru vor, Indien solle ohne Bedingungen in eine Waffenruhe mit der Volksrepublik China einwilligen.

14.11.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow erklärt, dass die landwirtschaftliche Erzeugung der Sowjetunion im Jahr 1962 wieder unzureichend sei.

21.11.1962

US-Präsident John F. Kennedy hebt die Blockade Kubas auf, nachdem ihm der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow den Abzug der Bomber aus Kuba zugesichert hat.

12.12.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow verteidigt in einer dreistündigen Rede vor dem Obersten Sowjet in Anwesenheit des jugoslawischen Staatspräsidenten Josip Broz Tito das sowjetische Zurückweichen vor den Vereinigten Staaten im Kuba-Konflikt. Er begründet es damit, dass die sowjetische Politik von dem leninistischen Prinzip der friedlichen Koexistenz bestimmt sei und dadurch die Welt vor einer nuklearen Katastrophe bewahrt wurde.

16.12.1962

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow sichert der indischen Regierung in Neu-Delhi in einem Brief seine Unterstützung im Konflikt mit der Volksrepublik China zu.

14.1.1963

Der Vorsitzende der kommunistischen Partei der Sowjetunion, Nikita S. Chruschtschow, trifft anlässlich des am nächsten Tag beginnenden Parteitages der SED in Berlin (Ost) ein.

17.1.1963

Der Regierende Bürgermeister von Berlin (West), Willy Brandt (SPD), sagt ein in Erwägung gezogenes Treffen mit dem sowjetischen Regierungschef Nikita S. Chruschtschow in Berlin (Ost) überraschend ab.

8.3.1963

Auf einer Veranstaltung im Moskauer Kreml fordert der Parteichef Nikita S. Chruschtschow von der sowjetischen Kunst hohen Ideengehalt und keine Schwarzmalerei. Abstrakte Kunst lehnt er als unparteilich und bourgeois ab.

23.3.1963

In einem Interview mit der Pariser Tageszeitung "Le Monde" äußert sich der kubanische Ministerpräsident Fidel Castro kritisch über die Handlungsweise des sowjetischen Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow während der Kuba-Krise im Oktober 1962.

25.4.1963

Der sowjetische Parteichef Nikita S. Chruschtschow empfängt in Moskau Staatsekretär William A. Harriman vom US-amerikanischen Außenministerium zu Gesprächen über die zugespitzte Lage in Laos.

28.6.1963

Anlässlich der bevorstehenden Feiern zum 70. Geburtstag des DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht trifft der sowjetische Staats- und Parteichef Nikita S. Chruschtschow in Berlin (Ost) ein. Er wird bis zu dem 4. Juli in der DDR bleiben.

2.7.1963

In einer Rede in Berlin (Ost) schlägt der sowjetische Staatschef Nikita S. Chruschtschow den Westmächten einen Nichtangriffspakt zwischen den Staaten des Nordatlantikbündnisses und des Warschauer Pakts vor.

4.9.1963

In Moskau empfängt der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow den Vizepräsidenten des deutschen Bundestages, Thomas Dehler (FDP), zu einer Unterredung über die Berlin-Frage.

25.11.1963

Der neue US-amerikanische Präsident, Lyndon B. Johnson, versichert dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow in einem Telegramm, dass er die Außenpolitik seines Vorgängers konsequent fortsetzen werde.

3.1.1964

Der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow fordert den Abschluss eines internationalen Abkommens, in dem sich alle Regierungen verpflichten, bei der Regelung territorialer Fragen und bei Grenzstreitigkeiten auf jegliche Gewaltanwendung zu verzichten.

26.2.1964

Bundeskanzler Ludwig Erhard übermittelt dem sowjetischen Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow eine Antwort auf dessen Gewaltverzichtsbotschaft vom 2. Januar. Erhard weist darauf hin, dass Friede, Gerechtigkeit und Selbstbestimmungsrecht in aller Welt zu den allgemeinen Grundsätzen deutscher Politik zählen.

29.3.1964

Die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Peking und Moskau verschärfen sich. Grund ist ein im Parteiorgan der Kommunistischen Partei Chinas veröffentlichter Zeitungsartikel in dem die Kommunisten der UdSSR aufgefordert werden, Nikita S. Chruschtschow "auf den Kehrichthaufen der Geschichte" zu werfen.

13.4.1964

Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet irrtümlich den Tod des sowjetischen Partei- und Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow.

16.4.1964

Die Verbreitung einer Fehlmeldung über das Ableben des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow führt zur Schließung des Moskauer Büros der Deutschen Presseagentur.

17.4.1964

In der Sowjetunion wird der 70. Geburtstag des Partei- und Regierungschefs Nikita S. Chruschtschow mit allen dem Anlass entsprechenden Feierlichkeiten- begangen. Öffentlich deutet nichts darauf hin, dass der Sturz des Ministerpräsidenten schon eingeleitet ist.

20.4.1964

US-Präsident Lyndon B. Johnson und der sowjetische Ministerpräsident Nikita S. Chruschtschow geben ihre Absicht bekannt, die Produktion spaltbaren Materials für militärische Zwecke erheblich einzuschränken.

13.5.1964

In Anwesenheit des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow wird die Fertigstellung der 1. Baustufe des Hochdammes von Assuan in Ägypten feierlich begangen.

25.5.1964

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow beendet seinen 14-tägigen Besuch in der Vereinigten Arabischen Republik (VAR/Ägypten). Er sagt der VAR weitere Finanzhilfe zu.

4.7.1964

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow beendet seinen am 16. Juni angetretenen Staatsbesuch in Dänemark, Schweden und Norwegen. Chruschtschow der in Skandinavien seinen Wunsch nach besseren gegenseitigen Beziehungen zum Ausdruck brachte, wurde von der Bevölkerung und den Staatsführern eher mit Zurückhaltung empfangen.

28.7.1964

Alexej Adschubej, der Schwiegersohn des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow und Chefredakteur der "Iswestija", trifft in Bonn mit Bundeskanzler Ludwig Erhard zusammen und überbringt ihm eine Einladung des sowjetischen Regierungschefs.

14.10.1964

Der sowjetische Ministerpräsident und erste Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, Nikita S. Chruschtschow wird von seinen Ämtern abgelöst.

6.11.1964

Leonid I. Breschnew, Erster Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, betont bei einer Feier aus Anlass des 47. Jahrestages der Oktoberrevolution im Kongresspalast des Kreml in Moskau, dass auch nach der Ablösung von Nikita S. Chruschtschow am 14. Oktober weiterhin unbeirrbar an den Ergebnissen der Parteitage festgehalten werde.

9.12.1964

Auf der 5. Tagung des Obersten Sowjet (9. 12.-11. 12.) in Moskau wird der am 14. Oktober von seinen Ämtern als Partei- und Regierungschef enthobene Nikita S. Chruschtschow nun auch von seinem Posten als Vorsitzender der Verfassungsrevisionskommission abgelöst. Sein Nachfolger wird Parteichef Leonid I. Breschnew.

19.12.1964

Dem am 14. Oktober aus seinen Ämtern entlassenen sowjetischen Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow wird eine staatliche Monatsrente von 600 Rubeln (etwa 2650 DM) zuerkannt. Chruschtschow darf außerdem eine "Tschaika"-Limousine und einen eigenen Chauffeur behalten.

8.1.1965

Den Beziehern von Schreibtischkalendern in der Sowjetunion wird ein Austauschblatt für den 17. April zugestellt, auf dem der Geburtstagsvermerk für den 1964 gestürzten Parteichef Nikita S. Chruschtschow fehlt.

8.3.1965

Auf der Abschlusstagung des Schriftstellerkongresses in Moskau (seit dem 3. März) wird die Kritik an Josef W. Stalin unter dem 1964 gestürzten Staats- und Parteichef Nikita S. Chruschtschow als ungerechtfertigt zurückgewiesen.

8.4.1966

In Moskau endet der 23. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), auf dem die Reformen des früheren ersten ZK-Sekretärs und Ministerpräsidenten Nikita S. Chruschtschow widerrufen und damit eine teilweise Rehabilitierung der Stalin-Ära besiegelt wird.

10.5.1966

Der sowjetische Ministerpräsident Alexei N. Kossygin trifft zu einem siebentägigen Aufenthalt in Ägypten ein. Es ist die erste Reise des Regierungschefs in ein nichtkommunistisches Land seit dem Sturz von Nikita S. Chruschtschow im Oktober 1964. Ägypten erhofft sich von den Konsultationen weitere Kredite. Die Hilfe aus Moskau beläuft sich derzeit auf 800 Mio. Rubel (3,5 Mrd. DM) für den Assuan-Staudamm und andere Entwicklungsprojekte sowie etwa 1 Mrd. Rubel (4,45 Mrd. DM) Militärhilfe.

12.6.1966

In der Sowjetunion finden die Wahlen zum Obersten Sowjet statt, traditionell liegt die Wahlbeteiligung bei 99%. Seit langem ist erstmals wieder der frühere Ministerpräsident und Parteichef Nikita S. Chruschtschow in der Öffentlichkeit von Moskau zu sehen. Die Deputierten werden durch absolute Stimmenmehrheit in allen 1517 Wahlkreisen gewählt.

16.11.1970

Nach Meldungen der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS bezeichnet der frühere sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita S. Chruschtschow seine in den Westen gelangten angeblichen Memoiren als Fälschung.

11.9.1971

Nikita S. Chruschtschow stirbt in Moskau im Alter von 77 Jahren.