Schlagzeilen und Ereignisse zu Olusegun Obasanjo

20.2.1999

Abuja: Die People's Democratic Party (PDP) von Präsidentschaftsfavorit Olusegun Obasanjo erreicht bei den Parlamentswahlen eine absolute Mehrheit sowohl der 360 Sitze im Repräsentantenhaus als auch der 109 Senatorenposten. Nach fast 16 Jahren der Militärdiktatur stehen die Bürger des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes damit vor dem vierten Demokratie-Versuch seit der Erlangung der Unabhängigkeit: 1966 und 1983 hatte das Militär sich an die Macht geputscht, 1993 wurden freie Wahlen annulliert.

27.2.1999

Abuja: Der frühere Militärherrscher Olusegun Obasanjo geht aus den Präsidentenwahlen in Nigeria als Gewinner hervor. Auf den Ex-General entfallen nach Angaben der Wahlkommission 62,78% aller gültigen Stimmen. Sein einziger Gegenkandidat, der frühere Finanzminister Olu Falae, erringt nur 37,22%.

29.5.1999

Nach mehr als 15 Jahren Militärdiktatur übernimmt in Nigeria erstmals wieder ein demokratisch gewählter Präsident die Macht. Vor mehr als 6000 Zuschauern legt der 62-Jährige Olusegun Obasanjo auf dem zentralen Festplatz in der Hauptstadt Abuja seinen Amtseid ab.

12.4.2000

Havanna: Beim Gipfeltreffen der G77-Gruppe ruft deren Vorsitzender, Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo, die Entwicklungs- und Schwellenländer zu engerer Zusammenarbeit auf. Bei dem Treffen in Kubas Hauptstadt, an dem 42 Staatschefs teilnehmen, geht es um die Globalisierung, das Verhältnis zwischen Nord und Süd sowie den Zugang der Entwicklungsländer zur Hochtechnologie.

19.4.2003

Abuja: Der amtierende Staatschef Olusegun Obasanjo wird zum Sieger der Präsidentenwahl in Nigeria erklärt. Amtlichen Angaben zur Folge erzielt der Christ Obasanjo rd. 62 % der Stimmen. Sein Hauptrivale, der aus dem muslimischen Norden stammende Ex-General Muhammadu Buhari, nur 32 %. Internationale Beobachter melden jedoch zahlreiche Unregelmäßigkeiten, die Opposition spricht von Wahlbetrug.