Oskar Hergt

22.10.1869 - 09.05.1967
Oskar Hergt, deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (DNVP), MdR, Stellvertretender Reichskanzler, Reichsminister, wurde am 22.10.1869 in Naumburg (Saale) geboren und starb am 09.05.1967 in Göttingen. Oskar Hergt wurde 97.
Der Geburtstag jährt sich zum 150. mal.
Steckbrief von Oskar Hergt
Geburtsdatum 22.10.1869
Geboren in Naumburg (Saale)
Todesdatum 09.05.1967
Alter 97
Gestorben in Göttingen
Sternzeichen Waage

Sternzeichen Waage am 22. Oktober

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Oskar Hergt

26.10.1920

In Hannover endet der zweite Parteitag der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). In den als Parteiprogramm verabschiedeten Grundsätzen der Deutschnationalen Volkspartei wird die Wiederherstellung der Monarchie gefordert. Die von ihrem Mitgründer Oskar Hergt geführte DNVP gilt als Sammelpartei der nationalistischen Rechten.

7.9.1921

Eine Delegation der DNVP unter Leitung des Parteivorsitzenden Oskar Hergt fordert bei einer persönlichen Unterredung mit Reichskanzler Joseph Wirth (Zentrum) die Aufhebung des Ausnahmezustands und legt Beschwerde gegen die "allgemeine Hetze gegen rechts" ein.

28.11.1923

Der Vorsitzende der Deutschnationalen Volkspartei, Oskar Hergt, fordert von Reichspräsident Friedrich Ebert die Reichstagsauflösung und Ausschreibung von Neuwahlen. Ohne auf dieses Ansinnen einzugehen, beauftragt Ebert Zentrumsführer Wilhelm Marx mit der Regierungsbildung.

25.8.1924

Während der Reichstagsdebatte über die Dawes-Gesetze begründet DNVP-Vorsitzender Oskar Hergt die ablehnende Haltung seiner Partei. Die SPD hingegen wird die Minderheitsregierung Wilhelm Marx unterstützen. SPD-Politiker Rudolf Hilferding bezeichnet vor dem Reichstag die Durchführung des Dawesplans als die "einzig unmittelbar mögliche Lösung".

23.10.1924

Oskar Hergt tritt vom Parteivorsitz der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) zurück. Der Grund ist die innerparteiliche Ablehnung seiner Entscheidung, bei der Abstimmung über die Dawes-Gesetze am 29. August den Fraktionszwang aufzuheben.

20.9.1927

Reichsjustizminister Oskar Hergt trifft zu einem Besuch seines österreichischen Amtskollegen Franz Dinghofer in Wien ein. Hauptthema der Besprechungen ist die Angleichung des deutschen und des österreichischen Strafrechts.