Otto Geßler

06.02.1875 - 24.03.1955
Otto Geßler, deutscher Politiker (DDP), MdR, Reichswehrminister, wurde am 06.02.1875 in Ludwigsburg geboren und starb am 24.03.1955 in Lindenberg im Allgäu. Otto Geßler wurde 80.
Der Geburtstag jährt sich zum 144. mal.
Steckbrief von Otto Geßler
Geburtsdatum 06.02.1875
Geboren in Ludwigsburg
Todesdatum 24.03.1955
Alter 80
Gestorben in Lindenberg im Allgäu
Sternzeichen Wassermann

Sternzeichen Wassermann am 6. Februar

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Otto Geßler

21.10.1919

Otto Geßler (DDP) wird zum Leiter des neuerrichteten Reichsministeriums für den Wiederaufbau ernannt.

29.3.1920

Als Folge des Kapp-Putsches entlässt bzw. beurlaubt Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) mehrere Generäle, u.a. den früheren Chef der deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika, Paul von Lettow-Vorbeck.

2.6.1920

In Potsdam findet eine Tagung des sog. Frontbundes unter Beteiligung zahlreicher Soldaten der deutschen Reichswehr statt. Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) hatte zuvor eine Teilnahme von Angehörigen aller Truppenteile untersagt. Der politisch rechtsorientierte Frontbund will militärische Formationen (z. B. Freikorps) in ihrem Widerstand gegen die gesetzlich angeordnete Auflösung unterstützen.

20.7.1920

Die deutsche Reichsregierung erklärt formell ihre Neutralität im polnisch-russischen Krieg. Am 23. Juli ruft sie in Ostpreußen den Ausnahmezustand aus, Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) delegiert die ihm übertragene vollziehende Gewalt in Ostpreußen auf den als "Militärbefehlshaber" bestellten Kommandeur des Wehrkreises I, Johannes von dassel (bis 1.9. 1921). Offizieller Grund für den Ausnahmezustand ist eine "Gefährdung von außen" durch sowjetische Truppen, die im Rahmen des polnisch-russischen Krieges in die Nähe der ostpreußischen Grenze vorgedrungen sind.

29.8.1920

Auf Initiative der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) wird in Friedrichshafen ein sog. demokratischer Bodenseetag abgehalten. Teilnehmer sind DDP-Anhänger aus den deutschen Bodensee-Anrainerländern, darunter Reichswehrminister Otto Geßler. Die Delegationen einigen sich auf die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der drei demokratischen Landtagsfraktionen in Baden, Bayern und Württemberg mit dem Ziel einer engeren politischen Zusammenarbeit.

10.3.1922

Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) geht in seiner Rede vor dem Reichstag auf den Vorwurf ein, dass bei der Reichswehr illegale Ausbildungen durchgeführt werden.

30.7.1923

Scharf weist Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) die Zweifel des SPD-Organs "Vorwärts" an der Verfassungstreue der Reichswehr zurück.

7.8.1923

Erich Zeigner, sächsischer Ministerpräsident (SPD), wiederholt seinen Vorwurf gegen Reichswehrminister Otto Geßler, er stehe im Einvernehmen mit rechtsradikalen Geheimorganisationen, deren Ziel ein Rechtsputsch sei.

22.8.1923

Wegen der scharfen Reichswehr-Kritik des sächsischen Ministerpräsidenten Erich Zeigner (u.a. 7. 8.) untersagt Reichswehrminister Otto Geßler (DDP) dem Reichswehrbefehlshaber in Sachsen, Generalleutnant Alfred Müller, den dienstlichen Verkehr mit der sächsischen Regierung.

14.9.1923

In seinem veröffentlichten Befehl an die Reichswehr weist Reichswehrminister Otto Geßler alle Gerüchte über Verbindungen der Reichswehr mit verfassungsfeindlichen Organisationen der Rechten zurück. Derartige Verbindungen seien längst durch klare Befehle verboten. Geßler droht die entschlossene Abwehr aller Umsturzversuche an.

Zeige alle Ergebnisse