Otto Grotewohl

Otto Grotewohl (1950). Bundesarchiv, Bild 183-19204-3150 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Otto Grotewohl (1950). Bundesarchiv, Bild 183-19204-3150 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

11.03.1894 - 21.09.1964
Otto Grotewohl, deutscher Politiker (SPD, ab 1946 SED). Er war von 1949 bis 1964 Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik , wurde am 11.03.1894 in Braunschweig geboren und starb am 21.09.1964 in Berlin. Otto Grotewohl wurde 70.
Der Geburtstag jährt sich zum 125. mal.
Steckbrief von Otto Grotewohl
Geburtsdatum 11.03.1894
Geboren in Braunschweig
Todesdatum 21.09.1964
Alter 70
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Fisch

Sternzeichen Fisch am 11. März

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Otto Grotewohl

15.6.1945

In Berlin konstituiert sich die Parteiführung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in der sowjetischen Zone; Vorsitzender wird Otto Grotewohl.

14.9.1945

Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands der Sowjetzone, Otto Grotewohl, spricht sich in einer Rede in Berlin für eine organisatorische Vereinigung der Sozialdemokraten mit der Kommunistischen Partei Deutschlands aus; er meldet jedoch gleichzeitig einen politischen Führungsanspruch seiner Partei an.

11.11.1945

Aus Anlass der Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Novemberrevolution in Deutschland 1918 kritisiert der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei der sowjetischen Zone, Otto Grotewohl, die Zustände im sowjetischen Besatzungsgebiet und bekräftigt außerdem den politischen Führungsanspruch der Sozialdemokraten. Diese Rede darf auf Anordnung der sowjetischen Militärverwaltung nicht veröffentlicht werden.

3.1.1946

Im sowjetischen Sektor Berlins wird der 70. Geburtstag des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Sowjetzone, Wilhelm Pieck, in feierlichem Rahmen begangen. Aus diesem Anlass bietet der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der sowjetischen Besatzungszone, Otto Grotewohl, die Vereinigung seiner Partei mit der KPD an.

30.1.1946

Der Oberste Chef der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland, Marschall Georgi K. Schukow, drängt den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in der sowjetischen Besatzungszone, Otto Grotewohl, zur sofortigen Vereinigung von SPD und Kommunistischer Partei Deutschlands.

21.6.1946

In einem Grundsatzartikel, der in der "Täglichen Rundschau", dem Organ der sowjetischen Militärverwaltung, veröffentlicht wird, spricht sich der Vorsitzende der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Otto Grotewohl, für die Einheit Deutschlands aus.

22.10.1948

In Berlin beginnt unter dem Vorsitz von Otto Grotewohl (SED) die fünfte Sitzung des Deutschen Volksrates, die sich mit einem Verfassungsentwurf für eine "Deutsche Demokratische Republik" befasst.

22.11.1948

Nach seiner Rückkehr von den Feierlichkeiten zum Jahrestag der russischen Oktoberrevolution in Moskau, erklärt der Vorsitzende der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), Otto Grotewohl, der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw M. Molotow habe ihm zugesichert, Deutschland werde auf der Grundlage der Potsdamer Beschlüsse vom August 1945 einen Friedensvertrag erhalten.

24.1.1949

Der Vorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) beschließt die Bildung eines Politbüros, das die einheitliche Führung der Partei gewährleisten soll. Ihm gehören neben Wilhelm Pieck, Franz Dahlem, Walter Ulbricht und Paul Merker auch die früheren Sozialdemokraten Otto Grotewohl, Friedrich Ebert und Helmut Lehmann an.

29.1.1949

Nach fünftägiger Dauer geht in Berlin der erste Parteikongress der SED zu Ende, an dem auch der Leiter der Informationsabteilung der Sowjetischen Militäradministration (SMAD), Oberst Sergei I. Tulpanow, teilgenommen hat. Aufgabe des Kongresses war es nach den Worten von Parteichef Otto Grotewohl, eine "Partei neuen Typs" zu schaffen, die weitgehend der Struktur anderer kommunistischer Parteien in den osteuropäischen Staaten angepaßt werden soll.

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