Alle Schlagzeilen und Ereignisse zu Otto Hahn (15)

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22.12.1938

In einem Brief an die Zeitschrift "Naturwissenschaften" beschreibt der am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem arbeitende Chemiker Otto Hahn seine Versuche über "Bestrahlung des Urans mittels Neutronen".

6.1.1939

In der Zeitschrift "Naturwissenschaft" erscheint der Bericht von Otto Hahn und Friedrich Straßmann "Über den Nachweis und das Verhalten der bei der Bestrahlung von Uran mittels Neutronen entstehenden Erdalkalimetalle". Damit wird die Fachwelt über die erste erfolgreiche Kernspaltung informiert.

10.12.1944

Der Nobelpreis für Chemie des Jahres 1944 wird dem deutschen Chemiker Otto Hahn für die Entdeckung der Kernspaltung zugesprochen.

16.11.1945

Das schwedische Nobelpreiskomitee in Stockholm verleiht dem deutschen Chemiker Otto Hahn den Nobelpreis des Jahres 1944 für Chemie.

16.10.1946

In Clausthal-Zellerfeld wird das 1944 geschlossene Gmelin-Institut für anorganische Chemie wiedereröffnet. An den Eröffnungsfeierlichkeiten nehmen u.a. die deutschen Wissenschaftler Otto Hahn und Max Planck teil.

10.12.1946

Die Schwedische Akademie verleiht in Stockholm dem deutschen Chemiker Otto Hahn rückwirkend den Nobelpreis für Chemie 1944. Hahn war 1938 unter der Mitarbeit von Friedrich Straßmann - nach Vorarbeiten von Lise Meitner - die Spaltung von Urankernen durch Neutronenbestrahlung gelungen.

15.7.1955

Bei einer Zusammenkunft auf der Bodensee-Insel Mainau unterzeichnen 18 Nobelpreisträger, unter ihnen die Deutschen Otto Hahn und Werner Heisenberg, einen Appell, in dem sie eindringlich vor den Gefahren eines Atomkrieges warnen.

12.9.1955

In München wird der mit 25 000 DM dotierte Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik an die deutsche Atomphysikerin Lise Meitner und den Chemiker und Nobelpreisträger Heinrich Wieland verliehen. Lise Meitner war langjährige Mitarbeiterin des 76-Jährigen Otto Hahn, dem 1938 die erste künstliche Kernspaltung gelang.

13.10.1955

Die Max-Planck-Gesellschaft gibt den Umzug des Instituts für Physik von Göttingen nach München bekannt. Der Präsident des Vereins zur Förderung der Wissenschaften, Otto Hahn, begründet die Verlegung mit der vom Land Bayern in Aussicht gestellten großzügigen finanziellen Unterstützung.

13.6.1964

In Kiel läuft das erste deutsche Schiff mit Atomantrieb, die "Otto Hahn", vom Stapel.

22.6.1965

Mit einer Denkschrift appellieren Nobelpreisträger an Papst Paul VI., den katholischen Standpunkt zur Geburtenkontrolle zu revidieren. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die bundesdeutschen Professoren Otto Hahn, Werner Heisenberg, Werner Forßmann und Hans Daniel Jensen.

11.10.1968

In Kiel läuft das bundesdeutsche Forschungsschiff "Otto Hahn" vom Stapel. Es ist das erste mit Atomkraft angetriebene Schiff Europas.

8.3.1969

Der bundesdeutsche Atomfrachter "Otto Hahn" läuft zu seiner ersten Atlantikfahrt aus.

4.3.1970

Das Kernenergie-Forschungsschiff "Otto Hahn" bringt erstmals Ladung (9000 t Phosphor aus Marokko) in seinen Heimathafen Hamburg.

5.4.1973

Dem nuklear angetriebenen Handelsschiff "Otto Hahn" der Bundesrepublik Deutschland wird im Hamburger Hafen ein neuer 235 kg schwerer Reaktorkern eingesetzt. Das Schiff kann mit Hilfe der Kernenergie fünf Jahre lang angetrieben werden.

Chroniknet