Schlagzeilen und Ereignisse zu Otto Strasser

3.7.1926

In Weimar findet der Reichsparteitag der NSDAP statt. Adolf Hitler setzt sich gegen Gregor und Otto Strasser durch.

3.7.1930

In Berlin gründet der Publizist Otto Strasser die "Kampfgemeinschaft revolutionärer Nationalsozialisten". Strasser und 200 weitere Vertreter des linken Flügels der NSDAP sind zuvor aus der Partei ausgeschlossen worden.

30.8.1930

In der Nacht zum Sonntag demoliert in Berlin ein Trupp von Anhängern der "Revolutionären Nationalsozialisten" unter Otto Strasser eine Geschäftsstelle der NSDAP. Strasser war im Juli nach langwierigen Streitigkeiten wegen seiner antikapitalistischen Ansichten aus der NSDAP ausgeschlossen worden.

5.10.1931

Auf Burg Lauenstein bei Hannover endet eine dreitägige Reichstagung der Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten ("Schwarze Front") um den im Juli 1930 aus der NSDAP ausgeschiedenen Otto Strasser, der einstimmig als Führer bestätigt wird.

4.2.1935

In Prag erheben die Behörden Strafantrag gegen Otto Strasser wegen illegaler Betreibung eines Rundfunksenders. Der ehemalige NSDAP-Funktionär Strasser war nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten aus dem Deutschen Reich geflohen, weil er mit Hitlers Politik nicht übereinstimmte.

18.10.1935

Der Volksgerichthof in Berlin verurteilt zwei enge Mitarbeiter Otto Strassers zu langjährigen Haftstrafen. Herbert Blank wird wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu vier, der ehemalige Kreisleiter Walter Schreck zu zehn Jahren Haft verurteilt. Blank und Strasser gehören zu den bekanntesten Vorkämpfern der revolutionären, nationalsozialistischen Organisation "Schwarze Front", Schreck stand in Prag mit der illegalen Leitung der "Schwarzen Front" in Verbindung.

5.12.1935

Em Prager Gericht verurteilt den Führer der "Schwarzen Front", Otto Strasser wegen Verstoßes gegen das Telegraphengesetz zu fünf Monaten Haft ohne Bewährung. Die revolutionär-nationalsozialistische Organisation hatte in Prag einen Schwarzsender installiert.

22.11.1939

Der "Völkische Beobachter" beschuldigt den früheren NS-Führer Otto Strasser der Urheberschaft am Münchner-Attentat vom 8. November. Strasser war 1930 aus der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) ausgetreten und 1933 emigriert.

10.1.1949

Die britischen Behörden verweigern Otto Strasser, dem Begründer der von 1931 bis 1933 bestehenden "Kampfgemeinschaft revolutionärer Nationalsozialisten", die Einreise in die deutsche Bizone.

11.9.1949

In Düsseldorf gründen ehemalige Nationalsozialisten eine Gesellschaft der Freunde Otto Strassers.

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