Schlagzeilen und Ereignisse zu Owen D. Young

7.1.1924

In Paris treffen die US-amerikanischen Finanzsachverständigen Charles Gates Dawes und Owen D. Young ein. Dawes soll den internationalen Ausschuss zur Erarbeitung eines Gutachtens über die Stabilisierung der deutschen Währung und eine neue Reparationsregelung leiten.

27.12.1928

Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph" hat der US-amerikanische Reparationsagent in Berlin, Parker Gilbert, den Wirtschaftsexperten Owen D. Young als US-amerikanischen Sachverständigen für die Reparationskonferenz vorgeschlagen.

19.1.1929

Die Reparationskommission in Paris ernennt in Abstimmung mit der deutschen Regierung die US-amerikanischen Bankiers Owen D. Young und John Pierpont Morgan d. J. zu Mitgliedern des Sachverständigenausschusses. Die Vereinigten Staaten sind, da sie keine Reparationsforderungen an das Deutsche Reich stellen, nicht mit einer offiziellen Delegation vertreten.

11.2.1929

Die Sachverständigenkommission zur Neuregelung der Reparationszahlungen des Deutschen Reichs an die Siegermächte des Weltkriegs tritt unter dem Vorsitz des US-Amerikaners Owen D. Young erstmals in Paris zusammen.

4.5.1929

Die deutsche Delegation auf der Pariser Sachverständigenkonferenz billigt unter Vorbehalt die Vorschläge des US-amerikanischen Vorsitzenden Owen D. Young. Sie sehen Reparationszahlungen des Deutschen Reichs für die Dauer von 58 Jahren vor.

22.5.1929

Die alliierten Gläubiger des Deutschen Reichs legen auf der Pariser Sachverständigenkonferenz einen eigenen Vorschlag für die Modalitäten der deutschen Reparationszahlungen vor, der über den Plan des US-Amerikaners Owen D. Young vom 4. Mai hinausgeht. Es kommt daraufhin erneut zu Unstimmigkeiten zwischen den Konferenzteilnehmern.

24.3.1930

In San Francisco im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien kritisiert der Bankier und Manager Owen D. Young, der auf der Haager Konferenz die Grundlagen für die Regelung der deutschen Reparationsleistungen legte, die jetzige Ausgestaltung des Vertrags. Er ist der Meinung, dass durch die vereinbarten Zahlungsbedingungen die Inflation im Deutschen Reich angeheizt werde.