Schlagzeilen und Ereignisse zu Paul Lücke

23.1.1959

Bundeswohnungsbauminister Paul Lücke (CDU) erläutert vor dem Bundestag seinen Plan der stufenweisen Überführung der Wohnungswirtschaft in die soziale Marktwirtschaft. Der Mietstopp soll demnach nicht vor Ende 1962 völlig aufgehoben werden.

12.1.1961

Das Wohnungsdefizit in der Bundesrepublik ist nach Angaben des Bundeswohnungsbauministeriums unter eine Million Wohnungen gesunken. Die Zahl der fehlenden Wohnungen wird mit etwa 900 000 angegeben. Bundesbauminister Paul Lücke erklärt im Fernsehen, Bund, Ländern und Gemeinden käme das Verdienst zu, in den elf Jahren von 1950 bis einschließlich 1960 rund 5,5 Millionen Wohnungen, davon 625 000 Sozialwohnungen, gebaut zu haben.

2.10.1963

Wohnungsbauminister Paul Lücke (CDU) erstattet Anzeige gegen einen schleswig-holsteinischen Hausbesitzer. Er hatte die Miete einer 32 m² großen Wohnung von 44,60 DM gleich auf 184,70 DM erhöht.

18.2.1965

Bundeswohnungsbauminister Paul Lücke (CDU) stellt aus dem Bundeshaushalt 20 Mio. DM einkommensschwachen Altbaubesitzern für die Gebäuderenovierung zur Verfügung.

1.3.1966

Bundesinnenminister Paul Lücke (CDU) legt den fünften "Bericht über rechtsradikale und antisemitische Bestrebungen in der Bundesrepublik" vor, der zu dem Ergebnis kommt, dass der organisierte Rechtsradikalismus 1965 zugenommen hat. Während 1964 insgesamt 22 500 Mitglieder in 119 rechtsextremen Organisationen erfasst waren, waren es Ende 1965 bereits 28 600 in 113 Organisationen.

19.10.1966

Die DDR-Regierung verlangt in einem Schreiben an Bundesinnenminister Paul Lücke (CDU) Einsicht in Dokumente, die angeblich die Beteiligung des jetzigen Bundespräsidenten Heinrich Lübke am Bau von Konzentrationslagern während des Nationalsozialismus belegen. Das Bonner Ministerium verweigert die Annahme des Fernschreibens.

9.3.1967

Der von Bundesinnenminister Paul Lücke berufene wissenschaftliche Beirat für Wahlrechtsfragen konstituiert sich in Bonn. Aufgabe des Beirats ist die Prüfung einer möglichen Wahlrechtsreform in der Bundesrepublik, die zu einem mehrheitsbildenden Wahlrecht führen soll.

28.3.1968

Wegen der ablehnenden Haltung des Koalitionspartners SPD zur Einführung des Mehrheitswahlrechts tritt in Bonn Bundesinnenminister Paul Lücke (CDU) von seinem Amt zurück.

2.4.1968

Neuer Bundesinnenminister wird Ernst Benda (CDU). Der bisherige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern tritt damit die Nachfolge des in der vergangenen Woche zurückgetretenen Innenministers Paul Lücke (CDU) an.