Schlagzeilen und Ereignisse zu Paul Magnette

18.10.2016

Namur/Belgien:
Der belgische Gliedstaat Wallonie verweigert der belgischen Regierung weiterhin die Zustimmung zum Freihandelsabkommen Ceta. Wallonies Ministerpräsident Paul Magnette (Parti Socialiste) fordert „einen neuen Text“ des Vertrags „binnen weniger Stunden“. Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada soll Ende des Monats unterzeichnet werden.

21.10.2016

Namur/Belgien:
Die kanadische Ministerin für internationalen Handel Chrystia Freeland (Liberale Partei) und der Ministerpräsident des belgischen Gliedstaats Wallonie Paul Magnette (PS) trennen sich ergebnislos von ihren Gesprächen zum Handelsabkommen Ceta. Freeland glaubt anschließend nicht mehr an ein Zustandekommen des Vertragswerks mit der EU, da Belgien ohne Walloniens Zustimmung nicht unterschreiben darf.

27.10.2016

Brüssel/Belgien:
Der Staat und die Vertreter der Regionalregierungen einigen sich auf Zusatzformulierungen für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA. Mit der Einigung ist Belgien wieder handlungsfähig, aber die Europäische Union muss die Absegnung des neuen Vertragstexts durch die übrigen Mitgliedstaaten abwarten. Eine Meinungsumfrage am selben Tag zeigt, dass 70 % der Wallonen die Blockadehaltung ihres Ministerpräsidenten Paul Magnette gegenüber dem alten Entwurf gutheißen.