Schlagzeilen und Ereignisse zu Rajiv Gandhi

31.10.1984

Die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi wird in Delhi von Soldaten ihrer Leibwache erschossen. Die Attentäter sind Angehörige der Religionsgemeinschaft der Sikhs. Als Nachfolger von Indira Gandhi übernimmt ihr Sohn Rajiv Gandhi die Regierung.

12.11.1984

Der neue indische Ministerpräsident Rajiv Gandhi wird einstimmig zum Vorsitzenden der Kongresspartei gewählt.

28.12.1984

Bei den indischen Parlamentswahlen vom 24., 27. und 28. Dezember gewinnt die regierende Kongress-Partei von Ministerpräsident Rajiv Gandhi 401 von 508 Mandaten, die stärkste Oppositionspartei hingegen nur 28 Sitze. Am 31. Dezember wird Gandhi erneut als Regierungschef vereidigt.

5.1.1985

Der indische Ministerpräsident Rajiv Gandhi, dessen Kongresspartei bei den Wahlen im Dezember 1984 insgesamt 401 der 508 Parlamentssitze errungen hatte, kündigt in einer Grundsatzerklärung eine umfassende Reform der indischen Gesellschaft an. Besonderen Wert legt Gandhi auf den Kampf gegen Korruption, Faulheit und Ineffizienz sowie eine größere Fairneß gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten wie den Sikhs.

18.1.1985

Der indische Ministerpräsident Rajiv Gandhi gibt die Aufdeckung eines Spionagerings im Regierungsapparat bekannt. Elf Spitzenbeamte, die der Spionage für den US-Nachrichtendienst CIA verdächtig sind, werden verhaftet.

21.5.1985

Indiens Ministerpräsident Rajiv Gandhi trifft zu einem sechstägigen Besuch der UdSSR in Moskau ein. Er unterzeichnet zwei Verträge über eine langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder.

2.10.1986

Auf den indischen Ministerpräsidenten Rajiv Gandhi wird ein Attentat verübt. Ein Mann in Neu-Delhi feuert aus 10 m Entfernung auf den Regierungschef. Die Schüsse verfehlen ihr Ziel, verletzen aber zwei Begleiter des Premiers. Der Attentäter wird verhaftet.

17.6.1987

Die Landtagswahlen im indischen Bundesstaat Haryana werden zu einem Desaster für die Kongresspartei von Ministerpräsident Rajiv Gandhi. Wahlbeobachter führen die Niederlage vor allem auf die Absetzung von Verteidigungsminister Vishwanath Pratap Singh zurück, der höchste Regierungskreise der Korruption beschuldigt hatte.

7.8.1988

In Indien schließen sich sieben Oppositionsparteien zur sog. Nationalen Front zusammen. Ziel ist die Bildung einer Einheitsliste bei den bevorstehenden Parlamentswahlen zur Ablösung des regierenden Ministerpräsidenten Rajiv Gandhi (Kongresspartei).

16.7.1989

Der indische Ministerpräsident Rajiv Gandhi trifft zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Pakistan ein, der ersten derartigen Visite seit 29 Jahren. Hauptgesprächsthema ist der seit Jahrzehnten andauernde Konflikt der beiden Staaten um Kaschmir.

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