Schlagzeilen und Ereignisse zu Ramiz Alia

22.11.1982

Das albanische Parlament wählt Ramiz Alia zum neuen Staatsoberhaupt; er löst Haxhi Lleschi ab, der dieses Amt 29 Jahre lang bekleidete.

14.4.1985

Nach dem Tod von Enver Hoxha, des langjährigen Führers der Kommunistischen Partei Albaniens, am 11. April, tritt der bisherige Staatsspräsident Ramiz Alia an die Spitze der Partei.

8.11.1986

In Tirana endet der 9. Parteitag der Partei der Arbeit Albaniens (seit 3.11.). Der seit dem Tod von Enver Hoxha im Jahr 1985 als erster Parteisekretär amtierende Ramiz Alia wird in seiner Führungsrolle bestätigt.

17.4.1990

Der albanische Staats- und Parteichef Ramiz Alia kündigt die baldige Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den USA, der UdSSR und der EG an.

8.9.1990

Der albanische Staats- und Parteichef Ramiz Alia stellt in einer Rede geheime Wahlen in Aussicht, bei denen auch zwei unterschiedliche Kandidaten antreten könnten. Ein Mehrparteiensystem komme aber nicht in Frage.

7.11.1990

In Albanien legt Staats- und Parteichef Ramiz Alia die Abhaltung geheimer Wahlen für den Februar 1991 fest. Auch unabhängige Bewerber sollen kandidieren dürfen. Alia gibt in seiner Rede wirtschaftliche Schwierigkeiten des Landes zu.

26.12.1990

Die albanische Partei der Arbeit will, so verlautet während einer Konferenz in Tirana, künftig auf den sog. demokratischen Zentralismus verzichten, der die Parteiendiktatur theoretisch begründet. Staats- und Parteichef Ramiz Alia kündigt an, die führende Rolle der Partei in der albanischen Verfassung zu streichen. Schließlich sagt er auch den schrittweisen Übergang zur Marktwirtschaft zu.

23.2.1991

In Albanien bildet Staats- und Parteichef Ramiz Alia die Regierung um. Der neue Ministerpräsident, der Wirtschaftsexperte Fatos Nano, soll die Fluchtwelle aus Albanien unterbinden und die katastrophale Versorgungslage verbessern.

12.3.1991

Albaniens Ministerpräsident Ramiz Alia kündigt die Freilassung aller politischen Gefangenen an.

7.4.1991

Bei den Stichwahlen zum albanischen Parlament gewinnt die kommunistische Partei der Arbeit weitere sieben Mandate und erreicht damit eine Zweidrittelmehrheit. Der bisherige Staatspräsident, Ramiz Alia, wird am 30. April in seinem Amt bestätigt.

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