Schlagzeilen und Ereignisse zu Ranasinghe Premadasa

19.12.1988

Regierungschef Ranasinghe Premadasa geht mit 50,4% der Stimmen aus den Präsidentschaftswahlen in Sri Lanka als Sieger hervor. Oppositionsführerin Sirimavo Bandaraneike erhält 44,9%. Überschattet wurden die Wahlen von Unruhen, bei denen mehr als 600 Menschen ums Leben kamen.

2.1.1989

Im von einem Bürgerkrieg erschütterten Sri Lanka wird Ranasinghe Premadasa als neuer Staatspräsident vereidigt.

15.2.1989

Bei den ersten Parlamentswahlen auf Sri Lanka seit elf Jahren erreicht die regierende Vereinigte Nationalpartei von Staatspräsident Ranasinghe Premadasa mit 125 der 225 Mandate die absolute Mehrheit. Der Urnengang war von schweren Gewalttaten begleitet, allein am Wahltag kamen 26 Personen ums Leben.

22.8.1989

Die seit Wochen anhaltenden Unruhen auf Sri Lanka erreichen mit der Ermordung von 60 Menschen einen blutigen Höhepunkt. Seit 1983 versuchen tamilische Separatisten, ihre Forderung nach einem eigenen Staat der hinduistischen Tamilen mit Gewalt durchzusetzen. Gegen eine Annäherung zwischen den Tamilen-Kämpfern und der Regierung von Staatspräsident Ranasinghe Premadasa kämpft die singhalesische sog. Volksbefreiungsfront mit Terroranschlägen.

1.5.1993

Der Staatspräsident von Sri Lanka, Ranasinghe Premadasa, wird ermordet.