Raymond Poincaré

Raymond Poincaré. ©Gemeinfrei

Raymond Poincaré. ©Gemeinfrei

20.08.1860 - 15.10.1934
Raymond Poincaré, französischer Staatsmann und Politiker , wurde am 20.08.1860 in Bar-le-Duc geboren und starb am 15.10.1934 in Paris. Raymond Poincaré wurde 74.
Der Geburtstag jährt sich zum 159. mal.
Steckbrief von Raymond Poincaré
Geburtsdatum 20.08.1860
Geboren in Bar-le-Duc
Todesdatum 15.10.1934
Alter 74
Gestorben in Paris
Sternzeichen Löwe

Sternzeichen Löwe am 20. August

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Raymond Poincaré

13.1.1912

Raymond Poincaré übernimmt in Paris das Amt des Ministerpräsidenten. Er löst damit Joseph Caillaux ab, der am 10. Januar seine Demission einreichte.

10.4.1912

In Anwesenheit des französischen Ministerpräsidenten Raymond Poincaré werden in Nizza Denkmäler der britischen Monarchen Victoria und Eduard VII. enthüllt.

14.6.1912

In seiner Rede vor der Nationalversammlung in Paris erläutert der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré die Richtlinien der französischen Außenpolitik. Unter anderem hebt er die Bedeutung der Bündnisse mit Großbritannien und Russland hervor (sog. Tripel-Entente). Die Beziehungen zum Deutschen Reich charakterisiert er als loyal, höflich und korrekt.

9.8.1912

Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré trifft zu einem Besuch Russlands in Kronstadt ein. Während seines einwöchigen Aufenthalts in Petersburg (Leningrad) und Moskau macht er der russischen Regierung das Zugeständnis, dass Frankreich Russlands Balkanpolitik unterstützen werde.

21.8.1912

Nach seiner Rückkehr aus Russland berichtet der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré in Dünkirchen von den Gesprächen mit der russischen Regierung. Dabei bekräftigt er die Festigkeit des Bündnisses zwischen der französischen Republik und dem Zarenreich.

4.10.1912

Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré verfasst eine Botschaft, in der er betont, dass Europa unter allen Umständen den Status quo der Balkanländer aufrechterhalten will. Er fordert das Osmanische Reich auf, Reformen in Makedonien durchzuführen. Von den europäischen Großmächten erwartet Poincaré in der Balkanfrage ein gemeinsames Vorgehen.

7.10.1912

Als letzte der Grosmächte erklärt Großbritannien sein Einverständnis mit der vom französischen Ministerpräsident Raymond Poincaré vorgeschlagenen Haltung zur Balkankrise - der Aufrechterhaltung des Status quo in dieser Region.

4.11.1912

Noch keine Einigung über ihre Haltung gegenüber der Balkanfrage können die Regierungen der Mächte des Dreibundes (Großbritannien, Frankreich, Russland) erzielen. Die Formel des französischen Ministerpräsidenten Raymond Poincaré, "vollständige Uninteressiertheit", stößt eher auf Zurückhaltung.

13.11.1912

Während eines Gesprächs mit Vertretern der französischen Wirtschaft erklärt Ministerpräsident Raymond Poincaré, dass von der Formel der Desinteressiertheit gegenüber dem Balkanproblem nicht mehr die Rede sein könne. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die ökonomischen Interessen Frankreichs in Gebieten des Osmanischen Reiches.

5.12.1912

In seiner Rede vor der französischen Nationalversammlung zu den Problemen der Außenpolitik betont Ministerpräsident Raymond Poincaré die Bedeutung einer gemeinsamen Haltung der Bündnispartner Frankreich, Großbritannien und Russland in der Balkanpolitik.

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