Schlagzeilen und Ereignisse zu Reinhard Klimmt

10.11.1998

Saarbrücken: Der saarländische Landtag wählten Reinhard Klimmt (SPD) als Nachfolger von Oskar Lafontaine zum Ministerpräsidenten.

28.7.1999

Der saarländische Ministerpräsident Reinhard Klimmt (SPD) wirft in einem an diesem Tag bekannt gewordenen Schreiben Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Abkehr von sozialdemokratischen Grundwerten vor. In dem Schreiben heißt es u.a., Schröders "neoliberale Politik" lasse vermuten, die SPD wolle die soziale Gerechtigkeit "ausmustern".

9.9.1999

Bundeskanzler Gerhard Schröder holt den abgewählten saarländischen Ministerpräsidenten Reinhard Klimmt (beide SPD) als Bundesverkehrsminister in sein Kabinett.

5.2.2000

Frankfurt am Main: Die seit 1992 geplante Transrapidstrecke zwischen Hamburg und Berlin wird nicht gebaut. Nach einem Treffen mit Vertretern der Bahn und der beteiligten Unternehmen erklärt Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD), die Bahn sehe keine Möglichkeit, die Strecke wirtschaftlich zu betreiben.

1.5.2000

Berlin: Mit einem schärferen Bußgeldkatalog, der u.a. ein verlängertes Fahrverbot bei übermäßiger Geschwindigkeitsüberschreitung vorsieht, will Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) Temposünder bremsen.

16.11.2000

Berlin: Reinhard Klimmt tritt als Bundesverkehrsminister zurück und gibt am folgenden Tag auch den Landesvorsitz der saarländischen SPD ab. Klimmts Nachfolger als Minister wird Kurt Bodewig (SPD).

5.2.2001

Koblenz : Wegen Untreue verurteilt das Landgericht Koblenz den ehemaligen Manager der Caritas Träger Gesellschaft, Hans-Joachim Doerfert, zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und drei Monaten. Doerfert soll insgesamt rd. 20 Mio. DM veruntreut haben. Im Zuge der Ermittlungen gegen den Finanzjongleur musste im November 2000 der damalige Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) zurücktreten.