Schlagzeilen und Ereignisse zu Robert Lehr

12.4.1933

Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Robert Lehr (DNVP) wird unter dem Vorwurf der Beamtenbestechung und Veruntreuung öffentlicher Gelder verhaftet.

14.12.1945

In Düsseldorf konstituiert sich der Provinzialrat der Nordrhein-Provinz unter dem Vorsitz von Robert Lehr.

9.10.1950

Bundesinnenminister Gustav Heinemann tritt aus Protest gegen die Haltung der Regierungsmehrheit zur deutschen Wiederbewaffnung und gegen den Führungsstil des Kanzlers Konrad Adenauer zurück. Sein Nachfolger wird Robert Lehr.

4.12.1950

Bundesinnenminister Robert Lehr (CDU) kündigt auf einer Pressekonferenz in Bonn die Bildung von Bundesgrenzschutzeinheiten an, deren Hauptaufgabe darin bestehen soll, den Grenzübertritt "unerwünschter Elemente" aus der DDR zu verhindern.

2.1.1951

Bürger des wirtschaftlich an Frankreich gebundenen Saarlandes sind in ihrem Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland deutsche Staatsangehörige, stellt Bundesinnenminister Robert Lehr in einem Erlass fest. Das saarländische Gesetz über die eigene Staatsangehörigkeit sei bedeutungslos.

17.9.1951

Polizeibeamte sollen nach dem Wunsch von Bundesinnenminister Robert Lehr (CDU) vor den Bundesflaggen, etwa an Ministerfahrzeugen, Ehrenbezeigungen erweisen.

19.12.1951

Bundesinnenminister Robert Lehr (CDU) kündigt an, dass er zu Beginn des nächsten Jahres die Verdoppelung des Bundesgrenzschutzes auf 20 000 Mann beantragen werde.

8.5.1952

Bundesinnenminister Robert Lehr gibt in Bonn bekannt, das Bundeskabinett stimme seinem Vorschlag, den Bundesgrenzschutz von 10 000 auf 20 000 Beamte zu verdoppeln, zu. Die verstärkten Paßkontrollen an den Grenzen zur DDR, zur Verhinderung der Einreise östlicher Agenten, erfordere diese Aufstockung des Personals, erläutert der Minister.

20.2.1953

Ein von Bundesinnenminister Robert Lehr (CDU) vorgelegter Entwurf für ein Rundfunkgesetz sieht die Errichtung eines Bundessenders vor, der im gesamten Bundesgebiet für die Produktion und die Ausstrahlung des Fernsehprogramms zuständig sein soll.

20.3.1953

Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Soldaten, Admiral a. D. Gottfried Hansen, fordert die Bundesregierung auf der Jahrestagung seiner Organisation (bis 22. 3.) in Bonn auf, sich für die als Kriegsverbrecher verurteilten ehemaligen Wehrmachtsangehörigen einzusetzen. Bundesinnenminister Robert Lehr hebt auf der Tagung die "staatsbejahende Gesinnung" der früheren deutschen Soldaten hervor.

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