Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg, führende linke Sozialdemokratin, Mitbegründerin der KPD, ermordet am 15.1.1919 in Berlin. Bundesarchiv, Bild 183-14077-006 / Unknown / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Rosa Luxemburg, führende linke Sozialdemokratin, Mitbegründerin der KPD, ermordet am 15.1.1919 in Berlin. Bundesarchiv, Bild 183-14077-006 / Unknown / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

05.03.1871 - 15.01.1919
Rosa Luxemburg, einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“, wurde am 05.03.1871 in Zamość geboren und starb am 15.01.1919 in Berlin. Rosa Luxemburg wurde 47.
Der Geburtstag jährt sich zum 148. mal.
Steckbrief von Rosa Luxemburg
Geburtsdatum 05.03.1871
Geboren in Zamość
Todesdatum 15.01.1919
Alter 47
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Fisch

Sternzeichen Fisch am 5. März

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Rosa Luxemburg

16.1.1904

Das Amtsgericht Zwickau verurteilt die 33-Jährige Sozialdemokratin Rosa Luxemburg wegen Majestätsbeleidigung zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten.

19.11.1905

Rosa Luxemburg veröffentlicht im SPD-Zentralorgan "Vorwärts" einen Artikel über die neue Flottenvorlage mit der Überschrift "Eine maßlose Provokation".

16.4.1907

Mehr als 20 000 Menschen folgen in Berlin dem Sarg des SPD-Politikers Ignaz Auer, der am 10. April verstorben ist und auf dem Central-Friedhof beigesetzt wird. Die Grabreden halten August Bebel, Victor Adler, Rosa Luxemburg und Paul Singer.

23.9.1911

In Zürich tritt das Internationale Sozialistische Büro (ISB) zu einer außerordentlichen Tagung wegen der Marokkokrise zusammen. Anwesend sind u.a. August Bebel, Wladimir I. Lenin, Viktor Adler und Rosa Luxemburg. Das ISB ruft alle sozialistischen Parteien auf, die internationale Protestbewegung gegen Krieg und Kolonialismus zu verstärken.

5.2.1912

In der Zeitschrift "Gleichheit" veröffentlicht Rosa Luxemburg ihren Artikel "Was nun", in dem sie die Ausnutzung des Wahlsiegs für die politischen Ziele der Sozialdemokraten fordert.

20.2.1914

Die Sozialdemokratin Rosa Luxemburg wird in Frankfurt am Main zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Sie hatte in zwei Vorträgen Missstände innerhalb der deutschen Armee kritisiert und gleichzeitig zum Kampf gegen den Krieg aufgerufen.

13.6.1914

Bei einer Debatte im preußischen Abgeordnetenhaus in Berlin lehnt die Mehrheit der Parlamentarier die sozialdemokratische Forderung nach Aussetzung der laufenden Strafverfahren gegen ihre Abgeordneten, darunter Rosa Luxemburg, ab.

10.9.1914

Mit einer an ausländische sozialistische Zeitungen versandten Erklärung dokumentierten vier bekannte deutsche Sozialdemokraten und -demokratinnen, darunter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, ihre ablehnende Haltung zur Unterstützung der deutschen Kriegspolitik durch die Parteimehrheit.

12.10.1914

In einem Brief an ihren Parteifreund Karl Liebknecht weist die zum linken Flügel der deutschen Sozialdemokratie zählende Politikerin Rosa Luxemburg auf den weiter wachsenden Widerstand unter den SPD-Mitgliedern gegenüber der kriegsfreundlichen Haltung der Partei- und Fraktionsführung hin. Insbesondere rechte Sozialdemokraten stehen einer Integration der SPD in Staat und Gesellschaft des Deutschen Reiches positiv gegenüber.

30.10.1914

Mit einer in der schweizerischen Tageszeitung "Berner Tagwacht" erscheinenden Erklärung protestieren oppositionelle deutsche Sozialdemokraten gegen die kriegsfreundliche Politik der SPD-Führung. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Franz Mehring und Clara Zetkin.

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