Rudolf Augstein

Rudolf Augstein beim FDP-Bundesparteitag 1980. Bundesarchiv, B 145 Bild-F058375-0003 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Rudolf Augstein beim FDP-Bundesparteitag 1980. Bundesarchiv, B 145 Bild-F058375-0003 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

05.11.1923 - 07.11.2002
Rudolf Augstein, deutscher Journalist, Verleger, Publizist und Politiker (FDP), MdB , wurde am 05.11.1923 in Hanover geboren und starb am 07.11.2002 in Hamburg. Rudolf Augstein wurde 79.
Der Geburtstag jährt sich zum 95. mal.
Steckbrief von Rudolf Augstein
Geburtsdatum 05.11.1923
Geboren in Hanover
Todesdatum 07.11.2002
Alter 79
Gestorben in Hamburg
Sternzeichen Skorpion

Sternzeichen Skorpion am 5. November

Was geschah am 5.11.1923

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Rudolf Augstein

2.3.1962

Der Rechtsstreit zwischen dem Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß und dem Herausgeber des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Rudolf Augstein, wird vor dem Landgericht in Nürnberg-Fürth in Anwesenheit der beiden Kontrahenten eröffnet. Strauß wehrt sich hierbei gegen den Vorwurf der Korruption im Zusammenhang mit dem Projekt Fibag.

28.10.1962

Der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Rudolf Augstein, wird in Haft genommen. Wegen des Artikels über das NATO-Herbstmanöver "Fallex 62" erhebt die Bundesanwaltschaft gegen ihn den Vorwurf des Landesverrats.

4.12.1962

Rechtsanwalt Josef Augstein, Bruder des unter dem Verdacht des Landesverrats in Untersuchungshaft sitzenden "Spiegel"-Herausgebers Rudolf Augstein, wird in Hannover unter dem Verdacht der Beihilfe zum Landesverrat verhaftet.

20.1.1963

Nach elfwöchiger Haft wird Hans Schmelz, Redakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", ohne Angaben von Gründen entlassen. Er war im Zusammenhang mit der "Spiegel"-Affäre im Oktober 1962 mit anderen Redakteuren festgesetzt worden. Von ihnen ist nur noch Herausgeber Rudolf Augstein im Untersuchungsgefängnis.

7.2.1963

Der Herausgeber des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Rudolf Augstein, wird aus der Untersuchungshaft entlassen, da z. Zt. keine Verdunklungsgefahr bestehe. Augstein war am 27. Oktober 1962 festgenommen worden.

9.2.1963

Franz Josef Strauß (CSU) zieht die im Jahr 1962 gestellten Strafanträge wegen Beleidigung und übler Nachrede gegen den "Spiegel"-Herausgeber Rudolf Augstein sowie andere Zeugen der Fibag-Affäre zurück.

1.5.1963

Der Herausgeber des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Rudolf Augstein reicht beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde wegen des Vorgehens der Bundesanwaltschaft gegen den "Spiegel" im Oktober 1962 ein.

16.10.1964

Generalbundesanwalt Ludwig Martin erhebt beim Dritten Strafsenat des Bundesgerichtshofes in der sogenannten Spiegelaffäre gegen den Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein und zwei weitere Personen Anklage wegen vollendeten Landesverrates.

21.1.1965

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe leitet Ermittlungsverfahren wegen angeblichen Landesverrates gegen den Militärexperten der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Adalbert Weinstein, und den "Spiegel"-Herausgeber, Rudolf Augstein, ein. Sie werden beschuldigt, geheime Informationen über den Plan der Bundeswehr veröffentlicht zu haben, an der innerdeutschen Grenze einen Atomminengürtel zu legen.

13.5.1965

Der dritte Strafsenat des Bundesgerichtshofes lehnt die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den "Spiegel"-Herausgeber Rudolf Augstein ab.

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